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Wie entstehen negative Strompreise?

Negative Strompreise, das klingt erstmal komisch, gibt es aber wirklich. Natürlich nicht für Endverbraucher, aber an der Strombörse in Leipzig tritt dieser Effekt mehrfach im Jahr auf. Bei negativen Strompreisen bezahlen Stromerzeuger Geld dafür, dass Verbraucher Ihren Strom abkaufen.

Definition "negative Strompreise" laut EPEX SPOT:

„Ein negativer Preis ist ein Preissignal auf dem Strommarkt, welches auftritt, wenn eine hohe unflexible Stromerzeugung auf eine schwache Nachfrage trifft. Unflexible Stromquellen können nicht kurzfristig und ohne hohen finanziellen Aufwand herunter- und wieder hochgefahren werden. Erneuerbare Energien zählen dazu, denn ihre Erzeugung ist von externen Faktoren abhängig (Wind und Sonne).“

Laut Agora Energiewende war das zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 in genau 97 Stunden der Fall, mit einem durchschnittlichen negativen Preis von minus 41 Euro je Megawattstunde. Insgesamt sind negative Strompreise aber ein seltenes Phänomen, aber nicht ungewöhnlich. Für Erzeuger ist es in bestimmten Fällen einfach günstiger den Strom zu verschenken, als Kraftwerke kurzfristig herunterzufahren.

Negative Strompreise treten also nur an der Strombörse auf und entstehen, wenn ein zu großes Gefälle zwischen Angebot und Nachfrage herrscht. Negative Strompreise werden gerne auf ein Überangebot an Strom aus Erneuerbaren Energien zurückgeführt, jedoch ist das nicht die einzige Ursache.  Die Experten der Agora Energiewende haben folgende 4 Punkte dazu aufgestellt.

1. Negative Strompreise sind per se nichts Schlechtes, sie belasten aber die EEG-Umlage erheblich.

2. Negative Strompreise haben ihre Ursache nicht in einem Überschuss an Erneuerbaren Energien, sondern in der mangelnden Flexibilität von Kernkraftwerken, Braunkohle-Kraftwerken und KWK-Anlagen.

3. Ohne eine deutliche Flexibilisierung von konventionellen Kraftwerken und der Stromnachfrage werden die Stunden mit negativen Strompreisen drastisch zunehmen.

4. Die mangelnde Flexibilität hat auch regulatorische Ursachen. Mit einem Flexibilitätsgesetz sollten zügig bestehende Flexibilitäts-Hemmnisse abgebaut werden.

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