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Warum steigen Strompreise?

Seit der Jahrtausendwende ist die Kostenbelastung für Haushaltskunden kontinuierlich gestiegen. Hauptgrund für den Anstieg der Strompreise ist der Anstieg der staatlichen Strompreisbestandteile, insbesondere die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien. Diese macht zusammen mit den Netzentgelten allein fast 50 Prozent des Strompreises aus.

Der deutsche Strommarkt wurde im Jahr 1998 liberalisiert. Auch wenn die ersten Jahre aufgrund mangelnder Regulierung des Staates und Willkür der Netzbetreiber wenig Freiheit und Bewegung in den Markt brachten, so entwickelte sich der Wettbewerb mit einiger Verzögerung schließlich doch – und zwar durchaus beeindruckend. Heute werben bundesweit mehr als 1.000 Stromanbieter um die Gunst der Verbraucher. Eine Vielfalt und Konkurrenz, die eigentlich zu nachhaltig sinkenden Strompreisen hätte führen sollen. Tatsächlich aber beobachten wir das genaue Gegenteil.

Kontinuierlicher Strompreisanstieg seit der Jahrtausendwende

Seit der Jahrtausendwende ist die Kostenbelastung für Haushaltskunden kontinuierlich gestiegen. Laut Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) um insgesamt 106 Prozent oder umgerechnet sieben Prozent jedes Jahr. Deutsche Verbraucher zahlen bereits seit geraumer Zeit europaweit die zweithöchsten Strompreise, lediglich überboten vom Energiekostenniveau in Dänemark.

Nachdem die Strompreise in Deutschland Jahr für Jahr stetig erhöht wurden und 2014 ihr vorläufiges Rekordhoch von mehr als 29 Cent pro Kilowattstunde erreichten, kam es in den Folgejahren zu einem leichten Abflauen. Das Jahr 2017 hat jedoch einen erneuten Kostenanstieg eingeleitet: Erstmals hat der durchschnittliche Haushaltsstrompreis in der Bundesrepublik die Marke von 30 Cent pro Kilowattstunde überschritten.

Strompreise für Haushalte

Staatliche Strompreisbestandteile sind Kostentreiber

Ohne Zweifel haben die beschleunigte Energiewende und der damit verbundene Netzausbaubedarf einen entscheidenden Anteil an der Verteuerung der Strompreise. Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien macht zusammen mit den Netzentgelten allein fast 50 Prozent des Strompreises aus. Und beide Posten sind in den zurückliegenden Jahren nahezu ohne Unterbrechung angewachsen. Experten gehen davon aus, dass dieser Trend noch bis in die 2020er Jahre hinein anhalten wird. Dann aber könnten die »Erntejahre der Energiewende« folgen, wenn sich die Mühen des Wandels für die Verbraucher auch finanziell auszahlen.

Energieversorger geben gesunkene Großhandelspreise kaum weiter

Sind die Strompreise für Privathaushalte in der Vergangenheit insgesamt deutlich gestiegen, so gilt dies nur bedingt für die Erzeugerpreise. Letztere zeigen sich spätestens seit Anbruch der 2010er Jahre nahezu konstant, tendenziell sogar eher fallend. Insbesondere die Börsenstrompreise als Grundlage der Erzeugerpreise sind aufgrund des immer höheren Stromangebots aus erneuerbaren Energien zum Teil drastisch eingebrochen. Allerdings werden die gesunkenen Beschaffungskosten seitens der Energieversorger kaum an die Endverbrauchern weitergegeben. Ein weiterer Grund für hohe Strompreise bzw. ausbleibende Kostenentlastungen.

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