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Warum schwanken Strompreise?

Strompreise schwanken, da sich Steuern, Umlagen und Abgaben verändern sowie Preise an der Leipziger Strombörse durch Angebot und Nachfrage verändern.

In Deutschland setzen sich die Strompreise aus den Kosten für Erzeugung und Vertrieb, den Kosten für den Transport durch die Netze sowie durch Steuern, Umlagen und Abgaben zusammen. Letztere liegen in der Hand des Staates, für die Durchleitung des Stroms sorgen die Netzbetreiber, und Produktion, Beschaffung und Vermarktung bilden das Kerngeschäft der Energieversorger. Jede dieser drei tragenden Säulen des Strompreises ist veränderlich und wird Jahr für Jahr neu ausgelotet. Während die staatlichen Preisbestandteile für alle Haushaltskunden in Deutschland gleich hoch ausfallen, unterscheiden sich die Netzentgelte je nach Wohnort mitunter stark. Gleiches gilt für die Gewinnmargen der Versorger, die den Gesetzmäßigkeiten des liberalisierten Strommarktes unterliegen.

Staat, Netzbetreiber und Energieversorger bestimmen das Strompreisniveau

Knapp vier Fünftel des Strompreises sind durch Steuern, Umlagen, Abgaben und Netzentgelte definiert, der deutlich geringere Teil wird von den Energieversorgern selbst festgelegt. Diesen kalkulieren die Unternehmen auf Basis der Großhandelspreise an der Strombörse. Die dortigen Preisschwankungen werden von Angebot und Nachfrage getrieben und unterliegen zahlreichen Faktoren. So spielen bei der Preisbildung unter anderem die Kosten für die zur Stromerzeugung eingesetzten Brennstoffe wie Kohle oder Gas eine entscheidende Rolle. Von wachsender Wichtigkeit ist auch der Faktor Wetter. Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, laufen erneuerbare Energien auf Hochtouren und sorgen für entsprechend große Strommengen und damit für sinkende Börsenstrompreise.

Auch die vom Staat bzw. den Netzbetreibern festgelegten Bestandteile des Strompreises (Netzentgelte, Stromsteuer, Mehrwertsteuer, EEG-Umlage, Konzessionsabgabe, KWK-Umlage, §19-Umlage und Offshore-Haftungsumlage) werden nach Bedarf angepasst. Die entscheidenden Posten sind die Netzgebühren sowie die EEG-Umlage. Sie allein machen inzwischen fast 50 Prozent des Strompreises für deutsche Haushaltskunden aus. Auch sind gerade diese beiden Preisbestandteile im Zuge der beschleunigten Energiewende und des erhöhten Netzausbaubedarfs in den letzten Jahren besonders stark gestiegen.

Generell gilt: Während Steuern, Umlagen und Abgaben ausschließlich im zeitlichen Verlauf schwanken, ist bei den Netzentgelten – ebenso wie bei den Versorgerpreisen – auch ein örtliches Gefälle zu beobachten. In Regionen, die beispielsweise intensiver vom Netzausbau betroffen sind, werden die Verbraucher in der Regel auch durch höhere Gebühren und damit höhere Strompreise belastet.

Weitere Informationen zu den regionalen unterschiedlichen Strompreisen haben wir auf der Seite  Stromvergleich für Deutschland zusammengestellt.

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