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Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch?

Die Strompreise in Deutschland sind im Europa-Ranking die zweithöchsten, gleich hinter Dänemark. Grund dafür sind vor allem die hohen staatlichen Abgaben, die in Deutschland rund 52% betragen.

Die Strompreise eines Landes werden von einer Reihe verschiedener Faktoren beeinflusst. Neben der konkreten Wettbewerbssituation auf dem Energiemarkt sind beispielsweise das Vorhandensein heimischer Rohstoffe sowie staatliche Eingriffe in den Strompreis über Steuern, Abgaben und Umlagen ausschlaggebend. In diesem Zusammenhang spielen auch die Kosten für Energiewende und Klimaschutz, also den Umbau des Energiesystems, eine zunehmend wichtige Rolle. Unter all diesen Faktoren bilden Steuern und Abgaben den Kernunterschied im innereuropäischen Strompreisvergleich.

Staatlicher Strompreisanteil macht den Unterschied

Im Durchschnitt aller EU-Mitgliedstaaten liegt der staatlich regulierte Preisanteil bei 32 Prozent – dies besagen Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, aus dem Jahr 2015. In Dänemark liegt der Staatsanteil mit 57 Prozent europaweit am höchsten. Auch deutsche Stromkunden zahlen mit rund 52 Prozent überdurchschnittlich hohe Steuern, Abgaben und Umlagen. Den Löwenanteil hierbei macht die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien aus. Am unteren Ende der Skala befindet sich Großbritannien, wo nur etwa 16 Prozent des Strompreises für Haushaltskunden an die Staatskasse fließen.

Dänemark und Deutschland an der Spitze der europäischen Strompreise

Seit Jahren zahlen Verbraucher in Dänemark europaweit die höchsten Strompreise. Laut Eurostat-Daten lag die Kilowattstunde Strom dort bereits im Jahr 2015 bei knapp 31 Cent. In Deutschland hat der durchschnittliche Strompreis 2017 erstmals die 30-Cent-Marke überschritten. Die Bundesrepublik belegt im Europa-Ranking gleich hinter Dänemark den zweiten Platz. Italien, Irland, Spanien und Portugal, wo die Kilowattstunde Strom jeweils zwischen 20 und 25 Cent kostet, folgen auf den weiteren Rängen. Das Ende der Tabelle markieren insbesondere osteuropäische Staaten, allen voran Ungarn und Bulgarien, deren Strompreise nur etwa ein Drittel des dänischen bzw. deutschen Niveaus erreichen. Der gesamteuropäische Durchschnittspreis lag im Jahr 2015 bei rund 21 Cent pro Kilowattstunde.

Aber: Zwar zahlen Haushalte in Dänemark und Deutschland auf dem Papier die europaweit höchsten Preise für Strom, während Verbraucher in Ungarn und Bulgarien vermeintlich sehr viel geringer belastet werden. Setzt man die Kosten jedoch in Relation zum durchschnittlichen Nettoeinkommen eines Landes, so ist Bulgarien laut Daten der EU der Ort mit dem teuersten Strom. Hier müssen Haushalte drei Prozent ihres Einkommens für Strom aufwenden, in Deutschland sind es zwei Prozent. Den im Verhältnis zum Nettoeinkommen günstigsten Strom beziehen Verbraucher in Luxemburg, Italien und den Niederlanden.

Strompreise in ganz Europa gestiegen

Beachtenswert ist zudem, dass innerhalb der EU nicht allein deutsche Verbraucher und auch nicht im höchsten Maße unter explodierenden Strompreisen leiden. Zwischen den Jahren 2005 und 2015 stiegen die Strompreise für Europas Haushaltskunden im Schnitt um 56 Prozent. Das größte Plus verzeichnete Griechenland mit 157 Prozent, gefolgt von Großbritannien und Spanien, wo der Kostentrend ebenfalls deutlich über dem deutschen Niveau lag.

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