Dienstag, 17. März 2026

Aktuelle Strompreise / Stromvergleich 2026

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Aktuelle Strompreise in Deutschland am 17. März 2026

von Dr. Jörg Heidjann

Der durchschnittliche Strompreis für Neukunden in Deutschland beträgt heute, am 17. März 2026  26,12 Cent pro kWh beim günstigsten Anbieter und 40,41 Cent pro kWh in der Grundversorgung. Grundlage ist ein Modellhaushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch. Diese Daten basieren auf den täglichen Strompreisanalysen von StromAuskunft für über 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland. Der Strompreis für Bestandskunden liegt im März 2026 laut Verivox bei durchschnittlich 31,2 Cent pro Kilowattstunde.

  • Strompreis für Neukunden beim günstigsten Anbieter: 26,12 Cent pro kWh
  • Strompreis in der Grundversorgung: 40,41 Cent pro kWh
  • Strompreis für Bestandskunden: 31,2 Cent pro kWh
  • Wechselersparnis: 500.07 Euro

Die Wechselersparnis von 500.07 Euro bezieht sich auf einen Wechsel vom Grundversorgungstarif in den günstigsten Stromtarif. Das entspricht einer Ersparnis von 35%.

Strompreise am 17. März 2026

Strompreis Neukunden 26,12 Cent pro kWh 914.26 Euro pro Jahr
Strompreis Ökostrom 27,48 Cent pro kWh 961.72 Euro pro Jahr
Strompreis Bestandskunden 31,24 Cent pro kWh 1093,40 Euro pro Jahr
Strompreis Grundversorgung 40,41 Cent pro kWh 1414.33 Euro pro Jahr
Wechselersparnis 500.07 Euro pro Jahr

Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Strompreise in Deutschland am 17. März 2026
Günstigster Strompreis für Neukunden in Deutschland
26,12 Cent pro kWh
Seit gestern:
0 Cent/kWh (0 %) Seit März 2025
-2,97 Cent/kWh (-10,21 %)
Strompreis im Grundversorgungstarif
40,41 Cent pro kWh
Jährliche Stromkosten bei einem Verbrauch von 3500 kWh im Jahr
bis 35%
sparen
1414.33 pro JahrGrundversorger
914.26Günstigster Anbieter
Differenz Grundversorgung - günstigster Tarif
500.07Max. Ersparnis
Abbildung: Strompreise in Deutschland, Stand: 17. März 2026 - Jetzt bis zu 35 Prozent bei einem Anbieterwechsel in Deutschland sparen.
*Quelle: StromAuskunft.de, Verbrauch 3500 kWh, Grundgebühren sowie Bonuszahlungen werde verrechnet. Die mögliche Ersparnis wird in Bezug zum Tarif des lokalen Anbieters berechnet. Falls es sich bei dem Vergleichstarif um einen Grundversorgungstarif handelt, wird Ihnen hierfür eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen garantiert. Weitere Informationen zur Berechnung finden Sie auf unserer Seite Strompreise.

Strompreise für Neukunden steigen seit Beginn des Iran-Krieges deutlich

Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar sind die Strompreise für Neukunden in Deutschland deutlich gestiegen. Der bundesweite Durchschnittspreis der günstigsten verfügbaren Tarife erhöhte sich von 23,6 auf 26,12 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg um 2,52 Cent pro Kilowattstunde beziehungsweise rund 10,7 Prozent innerhalb von vier Wochen (Stand: 16. März 2026).

Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiepreise an den Großhandelsmärkten. Auslöser ist der Iran-Krieg und die damit verbundene Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transportrouten für Öl und LNG aus der Golfregion. Infolge der angespannten Marktlage stieg der europäische Gaspreis zeitweise auf 59 Euro pro Megawattstunde – rund 64 Prozent über dem Durchschnitt der Monate Januar und Februar.

Auch der Strompreis im Großhandel zog deutlich an und erreichte 141 Euro pro Megawattstunde, etwa 36 Prozent über dem Durchschnitt von Januar und Februar. Hintergrund ist unter anderem das Merit-Order-Prinzip am Strommarkt, bei dem die teuersten zur Deckung der Nachfrage benötigten Kraftwerke den Strompreis bestimmen.

Wissenschaftlich dokumentierte Strompreisanalysen

Die Strompreisanalysen von StromAuskunft basieren auf täglichen Tarifdaten für über 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland. StromAuskunft betreibt dazu seit 2017 eine tägliche Marktanalyse der Haushaltsstrompreise in Deutschland.

Die Methodik ist in einem wissenschaftlichen Whitepaper mit DOI dokumentiert.

Der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland – Methodik und Indexkonstruktion seit 2017

DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18756153

Das Whitepaper beschreibt die Datengrundlage, Tarifkriterien und Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Haushaltsstrompreise in Deutschland.

Strompreise nach Bundesland in Deutschland

Die Strompreise in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland teilweise deutlich. Ursachen sind unter anderem unterschiedliche Netzentgelte, regionale Versorgungsstrukturen und Tarifangebote der Stromanbieter.

Das kostet Strom in den Bundesländern

In der folgenden Tabelle finden Sie die Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 sowie die Wechselersparnis bei einem Anbieterwechsel von der Grundversorgung zum günstigsten Anbieter für jedes einzelne Bundesland. Wenn Sie auf das jeweilige Bundesland klicken, erhalten Sie detaillierte Informationen zu den dortigen Preisen und können sich über die Stromkosten in den einzelnen Landkreisen informieren.

Region Strompreis lokaler Anbieter Strompreis günstigster Anbieter Wechselersparnis in Euro
Deutschland 40,41 Cent pro kWh 26,12 Cent pro kWh 500.07
Baden-Württemberg 40,89 Cent pro kWh 27,27 Cent pro kWh 476.88
Bayern 39,17 Cent pro kWh 24,97 Cent pro kWh 496.76
Berlin 42,86 Cent pro kWh 23,99 Cent pro kWh 660.51
Brandenburg 43,40 Cent pro kWh 25,12 Cent pro kWh 639.93
Bremen 34,03 Cent pro kWh 26,18 Cent pro kWh 274.94
Hamburg 45,09 Cent pro kWh 29,92 Cent pro kWh 530.75
Hessen 40,78 Cent pro kWh 26,30 Cent pro kWh 506.89
Mecklenburg-Vorpommern 44,44 Cent pro kWh 25,05 Cent pro kWh 678.56
Niedersachsen 37,78 Cent pro kWh 25,43 Cent pro kWh 432.57
Nordrhein-Westfalen 42,21 Cent pro kWh 28,10 Cent pro kWh 494.07
Rheinland-Pfalz 42,11 Cent pro kWh 27,65 Cent pro kWh 506.14
Saarland 41,54 Cent pro kWh 27,53 Cent pro kWh 490.29
Sachsen 37,77 Cent pro kWh 26,48 Cent pro kWh 395.13
Sachsen-Anhalt 37,93 Cent pro kWh 25,66 Cent pro kWh 429.20
Schleswig-Holstein 39,28 Cent pro kWh 26,02 Cent pro kWh 464.15
Thüringen 51,73 Cent pro kWh 25,65 Cent pro kWh 912.90

Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 . Durchschnittspreise für Deutschland und die einzelnen  Bundesländer bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Strompreise in Deutschlands Großstädten

In der folgenden Tabelle finden Sie die Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 sowie die Wechselersparnis für die größten Städte Deutschlands. Wenn Sie auf die jeweilige Stadt klicken, erhalten Sie detaillierte Informationen zu den Strompreisen vor Ort.

Das kostet die Kilowattstunde Strom in den größten Städten Deutschlands

Stadt Strompreis lokaler Anbieter Strompreis günstigster Anbieter Wechselersparnis in Euro
Aachen 40,39 Cent pro kWh 28,36 Cent pro kWh 420.85
Berlin 42,86 Cent pro kWh 23,99 Cent pro kWh 660.51
Bielefeld 36,87 Cent pro kWh 26,21 Cent pro kWh 373.13
Bochum 40,88 Cent pro kWh 27,67 Cent pro kWh 462.43
Bonn 36,87 Cent pro kWh 24,72 Cent pro kWh 425.17
Braunschweig 37,50 Cent pro kWh 25,89 Cent pro kWh 406.47
Bremen 34,03 Cent pro kWh 26,18 Cent pro kWh 274.94
Chemnitz 37,11 Cent pro kWh 26,66 Cent pro kWh 365.61
Dortmund 41,16 Cent pro kWh 26,93 Cent pro kWh 498.24
Dresden 39,22 Cent pro kWh 27,33 Cent pro kWh 416.23
Düsseldorf 39,41 Cent pro kWh 26,95 Cent pro kWh 436.02
Duisburg 44,41 Cent pro kWh 28,84 Cent pro kWh 545.04
Essen 43,53 Cent pro kWh 30,28 Cent pro kWh 463.52
Frankfurt 41,40 Cent pro kWh 28,61 Cent pro kWh 447.61
Freiburg 42,42 Cent pro kWh 26,99 Cent pro kWh 540.09
Gelsenkirchen 40,00 Cent pro kWh 26,47 Cent pro kWh 473.56
Halle 35,16 Cent pro kWh 27,58 Cent pro kWh 265.44
Hannover 44,99 Cent pro kWh 28,19 Cent pro kWh 588.16
Kiel 40,02 Cent pro kWh 24,97 Cent pro kWh 526.80
Köln 39,40 Cent pro kWh 26,60 Cent pro kWh 448.21
Krefeld 40,26 Cent pro kWh 27,45 Cent pro kWh 448.38
Leipzig 36,89 Cent pro kWh 24,56 Cent pro kWh 431.39
Magdeburg 38,01 Cent pro kWh 24,32 Cent pro kWh 479.28
Mannheim 38,73 Cent pro kWh 24,36 Cent pro kWh 502.80
Mönchengladbach 42,48 Cent pro kWh 27,67 Cent pro kWh 518.36
München 37,06 Cent pro kWh 27,03 Cent pro kWh 351.01
Nürnberg 38,60 Cent pro kWh 27,02 Cent pro kWh 405.39
Stuttgart 41,16 Cent pro kWh 30,32 Cent pro kWh 379.33
Wuppertal 39,72 Cent pro kWh 26,85 Cent pro kWh 450.51

Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026. Preise für ausgewählte Großstädte bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

In dem folgenden Drop-Down Menü haben wir alle Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern aufgelistet. Bitte wählen Sie dort Ihre Stadt aus. Falls Ihr Stadt dort nicht vorhanden ist, nutzen Sie bitte unsere Seite Stromvergleich für alle Städte in Deutschland.

Regionale Strompreise - das kostet Strom in Ihrer Stadt

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Wenn Sie herausfinden möchten, wie viel Strom in Ihrer Stadt, Ihrem Landkreis oder Ihrem Bundesland kostet, dann können Sie unsereren Stromrechner, unseren Atlas für Strompreise oder unsere Städteübersicht nutzen. 

  • Stromrechner: Mit unserem TÜV-geprüften Stromrechner können Sie einfach und schnell alle an Ihrem Wohnort verfügbaren Stromtarife vergleichen. Dazu müssen Sie nur Ihre Postleitzahl und Ihren Jahrestromverbrauch in kWh in den Rechner eingeben.

  • Atlas für Strompreise: Unser einzigartiger Atlas für Strompreise visualisiert die regionalen Strompreise für alle Kommunen, Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die Strompreise sind farblich unterschiedlich dargestellt (rot = teuer, grün = günstig), so dass die Karte auf einen Blick zeigt, wo Strom in Deutschland tendenziell teuer oder günstig ist.

  • Städteübersicht: In unserer Städteübersicht finden Sie eine Tabelle mit den aktuellen Stromkosten in Ihrer Stadt. Die Tabelle zeigt für jede Stadt die jährlichen Stromkosten für einen Neuvertrag bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh an.

In dem folgenden Drop-Down Menü haben wir alle Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern aufgelistet. Bitte wählen Sie dort Ihre Stadt aus. Falls Ihr Stadt dort nicht vorhanden ist, nutzen Sie bitte unsere Seite Stromvergleich für alle Städte in Deutschland.

Entwicklung der Strompreise in Deutschland

Die Strompreise in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Besonders während der Energiekrise sind die Strompreise stark gestiegen, bevor sie in den letzten Jahren wieder gesunken sind.

Die Analysen von StromAuskunft basieren auf täglichen Strompreisanalysen für mehr als 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland seit dem Jahr 2017. Grundlage dieser Analyse ist der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland. Dadurch können wir die Preisentwicklung in Deutschland sehr präzise darstellen. Wir bieten diese Analyse auch für die einzelnen Städte an, die enstprechende Darstellung finden Sie auf unseren Städteseiten.

So haben sich sich die Strompreise seit 2017 entwickelt

Die nachfolgende Grafik zeigt die Strompreisentwicklung seit dem Jahr 2017 an. Durch die Gegenüberstellung der verschiedenen Tarifoptionen - Grundversorger, günstigster Tarif, Ökostromtarif - ermöglichen wir eine sehr transparente Einsicht in die Preisentwicklung für Endkunden in Deutschland.

Strompreisentwicklung in Deutschland
Strompreise für Privathaushalte

 

Grafik "Strompreisentwicklung in Deutschland. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Strompreise für Haushalte in Deutschland seit 2017 auf Basis des Strompreisindex von StromAuskunft. Strompreise in der Grundversorgung, beim günstigsten Anbieter außerhalb der Grundversorgung und im günstigsten Ökostromtarif in Cent pro Kilowattstunde bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Langfristiger Anstieg der Strompreise bis zur Energiekrise

Zwischen 2017 und 2021 stiegen die Strompreise für Haushalte in Deutschland moderat an. Der günstigste Stromtarif lag im Jahr 2017 noch bei rund 21 Cent pro kWh und erhöhte sich bis Anfang 2022 um ca. 2,5 Cent auf etwa 23,5 Cent pro kWh. Dieser Anstieg entspricht einer langfristigen Preissteigerung von etwa 12 Prozent.

Energiekrise 2022 mit historischen Preisspitzen

Im Jahr 2022 kam es infolge der Energiekrise zu einem starken Anstieg der Strompreise. Besonders deutlich war dieser Effekt bei Tarifen außerhalb der Grundversorgung.

Der günstigste Stromtarif sowie Ökostromtarife erreichten im Herbst 2022 zeitweise Werte von über 60 Cent pro kWh. Ursache waren vor allem stark gestiegene Gaspreise infolge des Ukrainekriegs sowie die Auswirkungen des Merit-Order-Prinzips auf den europäischen Strommarkt.

Diese Phase stellte den höchsten jemals gemessenen Strompreis für Neukundentarife in Deutschland dar.

Deutlicher Preisrückgang bei Wettbewerbstarifen

Nach der Energiekrise sanken die Preise bei alternativen Stromanbietern wieder deutlich. Seit 2023 bewegen sich die Preise für den günstigsten Tarif sowie für Ökostromtarife wieder im Bereich von 25 bis 30 Cent pro kWh.

Grundversorgung dauerhaft deutlich teurer

Ein anderes Bild zeigt sich bei den Grundversorgungstarifen. Diese waren über den gesamten Zeitraum hinweg durchgängig teurer als alternative Stromtarife. Während die Preise im Wettbewerb nach der Energiekrise wieder gesunken sind, verharren die Tarife der Grundversorger weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau.

Im Jahr 2025 lag der durchschnittliche Strompreis in der Grundversorgung bei rund 45 Cent pro kWh und damit deutlich über den Preisen im Wettbewerbsmarkt.

Konvergenz von Ökostrom- und günstigstem Tarif

Die Preisunterschiede zwischen dem günstigsten Tarif außerhalb der Grundversorgung und dem günstigsten Ökostromtarif sind im Laufe der Zeit immer kleiner geworden. Dies deutet darauf hin, dass sich die Preisstrukturen dieser beiden Tarifoptionen zunehmend angleichen.

Moderater Anstieg des allgemeinen Strompreisniveaus

Der durchschnittliche Strompreis stieg von 22,4 Cent pro kWh im Jahr 2014 auf 28 Cent pro kWh im Jahr 2025. Dieser Anstieg von 25 % entspricht einer jährlichen Steigerung von 2,5 % und liegt damit im Rahmen der Inflationsrate.

Überproportionaler Preisanstieg in der Grundversorgung

Im Grundversorgungstarif stieg der Strompreis von 31 Cent pro kWh im Jahr 2014 auf 45,5 Cent pro kWh im Jahr 2025. Dies entspricht einem Anstieg von 47 % bzw. 4,7 % pro Jahr – deutlich über der Inflationsrate. Während die Preise im Grundversorgungstarif nach der Energiekrise auf einem hohen Niveau verharrten, sanken die Tarife bei alternativen Anbietern wieder signifikant. Dies hält das Fenster für erhebliche Einsparungen durch einen Anbieterwechsel weiterhin offen.

Hohes Einsparpotenzial durch Anbieterwechsel

Durch den anhaltend großen Preisunterschied zwischen Grundversorgung und Wettbewerb ergeben sich weiterhin erhebliche Einsparpotenziale für Haushalte. Die Grafik verdeutlicht damit, dass ein regelmäßiger Stromvergleich für viele Haushalte eine effektive Möglichkeit darstellt, ihre Stromkosten deutlich zu senken.

Tabelle: Entwicklung der Strompreise im Jahr 2026

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Strompreise für das Jahr 2026 auf monatlicher Basis. Die Preise werden für den Grundversorgungstarif, den günstigsten Ökostromtarif sowie den günstigsten Tarif außerhalb der Grundversorgung angegeben.

Monat Grundversorger Günstigster Ökostromtarif Günstigster Alternativtarif
Januar 2026 44,30 Cent pro kWh 24,61 Cent pro kWh 23,84 Cent pro kWh
Februar 2026 40,70 Cent pro kWh 24.67 Cent pro kWh 23,90 Cent pro kWh
März 2026 40,42 Cent pro kWh 25,13 Cent pro kWh 24,94 Cent pro kWh

Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2026 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Tabelle: Entwicklung der Strompreise im Jahr 2025

Strompreisentwicklung 2025 - Januar bis Dezember für Neuverträge in der Grundversorgung, beim günstigsten Ökostromanbieter und beim insgesamt günstigsten Stromanbieter.

Monat Grundversorger Günstigster Ökostromtarif Günstigster Alternativtarif
Januar 2025 45,63 Cent pro kWh 29,59 Cent pro kWh 27,87 Cent pro kWh
Februar 2025 45,62 Cent pro kWh 29,64 Cent pro kWh 29,11 Cent pro kWh
März 2025 45,5 Cent pro kWh 29,33 Cent pro kWh 29,09 Cent pro kWh
April 2025 45,47 Cent pro kWh 28,22 Cent pro kWh 27,88 Cent pro kWh
Mai 2025 45,44 Cent pro kWh 27,84 Cent pro kWh 27,55 Cent pro kWh
Juni 2025 45,10 Cent pro kWh 28,7 Cent pro kWh 27,79 Cent pro kWh
Juli 2025 45,43 Cent pro kWh 29,34 Cent pro kWh 28,04 Cent pro kWh
August 2025 45,42 Cent pro kWh 28,91 Cent pro kWh 28,81 Cent pro kWh
September 2025 45,42 Cent pro kWh 27,78 Cent pro kWh 27,36 Cent pro kWh
Oktober 2025 45,47 Cent pro kWh 27,38 Cent pro kWh 26,97 Cent pro kWh
November 2025 45,47 Cent pro kWh 25,53 Cent pro kWh 24,82 Cent pro kWh
Dezember 2025 44,36 Cent pro kWh 24,39 Cent pro kWh 23,75 Cent pro kWh

Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2025 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Tabelle: Entwicklung der Strompreise im Jahr 2024

Strompreisentwicklung 2024 - Januar bis Dezember für Neuverträge in der Grundversorgung, beim günstigsten Ökostromanbieter und beim insgesamt günstigsten Stromanbieter.

Monat Grundversorger Günstigster Ökostromtarif Günstigster Alternativtarif
Januar 2024 44,42 Cent pro kWh 29,66 Cent pro kWh 29,23 Cent pro kWh
Februar 2024 44,43 Cent pro kWh 27,63 Cent pro kWh 27,29 Cent pro kWh
März 2024 43,81 Cent pro kWh 27,16 Cent pro kWh 27,05 Cent pro kWh
April 2024 45,11 Cent pro kWh 27,31 Cent pro kWh 26,98 Cent pro kWh
Mai 2024 45,17 Cent pro kWh 27,80 Cent pro kWh 27,61 Cent pro kWh
Juni 2024 45,10 Cent pro kWh 28,87 Cent pro kWh 27,92 Cent pro kWh
Juli 2024 45,18 Cent pro kWh 27,82 Cent pro kWh 27,55 Cent pro kWh
August 2024 45,18 Cent pro kWh 27,61 Cent pro kWh 27,28 Cent pro kWh
September 2024 45,17 Cent pro kWh 27,96 Cent pro kWh 28,01 Cent pro kWh
Oktober 2024 45,15 Cent pro kWh 28,36 Cent pro kWh 26,84 Cent pro kWh
November 2024 45,18 Cent pro kWh 27,23 Cent pro kWh 25,59 Cent pro kWh
Dezember 2024 44,36 Cent pro kWh 29,25 Cent pro kWh 27,74 Cent pro kWh

Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2024 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Trotz der gestiegenen Energiepreise in den letzten Jahren sind die Strompreise in Deutschland trotz kurzzeitiger Preissprünge im Herbst 2024 weitgehend stabil geblieben. Die Verbraucher spüren diese Preisspitzen insbesondere in Festpreisverträgen nicht, da sie in der Regel einen fixen Preis über die Vertragslaufzeit sichern. Allerdings können Dunkelflauten, also Zeiten, in denen wenig Strom aus erneuerbaren Quellen produziert wird, zu temporären Preisschwankungen führen. In solchen Phasen wird vermehrt auf Gaskraftwerke zurückgegriffen, da sie schnell hochgefahren werden können, was den Strompreis in die Höhe treibt. Der Anteil von Erdgas im Strommix erreichte im November 2024 den höchsten Wert der letzten fünf Jahre, was den Strompreis zusätzlich beeinflusste.

Tabelle: Entwicklung der Strompreise im Jahr 2023

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Strompreise im Jahr 2023 auf monatlicher Basis. Durch die von der Bundesregierung beschlossene Strompreisbremse zahlten Endkunden maximal 40 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs.

Monat Grundversorger Günstigster Ökostromtarif Günstigster Alternativtarif
Januar 2023 47,07 Cent pro kWh 47,26 Cent pro kWh 45,67 Cent pro kWh
Februar 2023 48,45 Cent pro kWh 39,62 Cent pro kWh 39,19 Cent pro kWh
März 2023 47,76 Cent pro kWh 38,37 Cent pro kWh 37,36 Cent pro kWh
April 2023 48,97 Cent pro kWh 35,22 Cent pro kWh 34,57 Cent pro kWh
Mai 2023 49,92 Cent pro kWh 34,26 Cent pro kWh 33,65 Cent pro kWh
Juni 2023 49,45 Cent pro kWh 32,52 Cent pro kWh 31,52 Cent pro kWh
Juli 2023 49,17 Cent pro kWh 31,66 Cent pro kWh 29,97 Cent pro kWh
August 2023 47,32 Cent pro kWh 31,19 Cent pro kWh 30,70 Cent pro kWh
September 2023 46,94 Cent pro kWh 32,20 Cent pro kWh 31,46 Cent pro kWh
Oktober 2023 46,93 Cent pro kWh 31,08 Cent pro kWh 30.35 Cent pro kWh
November 2023 47,01 Cent pro kWh 30,05 Cent pro kWh 30,11 Cent pro kWh
Dezember 2023 44,75 Cent pro kWh 29,34 Cent pro kWh 28,80 Cent pro kWh

Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2023 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Tabelle: Entwicklung der Strompreise im Jahr 2022

Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Entwicklung der Strompreise im Jahr 2022 auf monatlicher Basis.

Monat Grundversorger Günstigster Ökostromtarif Günstigster Alternativtarif
Januar 2022 36,93 Cent pro kWh 60,19 Cent pro kWh 54,83 Cent pro kWh
Februar 2022 40,03 Cent pro kWh 41,96 Cent pro kWh 41,80 Cent pro kWh
März 2022 38,93 Cent pro kWh 39,41 Cent pro kWh 37,94 Cent pro kWh
April 2022 38,92 Cent pro kWh 46,23 Cent pro kWh 45,01 Cent pro kWh
Mai 2022 40,77 Cent pro kWh 44,72 Cent pro kWh 44,28 Cent pro kWh
Juni 2022 39,85 Cent pro kWh 39,60 Cent pro kWh 39,20 Cent pro kWh
Juli 2022 39,57 Cent pro kWh 37,54 Cent pro kWh 36,29 Cent pro kWh
August 2022 37,83 Cent pro kWh 44,51 Cent pro kWh 44,41 Cent pro kWh
September 2022 38,11 Cent pro kWh 40,38 Cent pro kWh 40,03 Cent pro kWh
Oktober 2022 37,96 Cent pro kWh 67,49 Cent pro kWh 61,99 Cent pro kWh
November 2022 38,60 Cent pro kWh 60,89 Cent pro kWh 57,09 Cent pro kWh
Dezember 2022 46,84 Cent pro kWh 47,23 Cent pro kWh 45,56 Cent pro kWh

Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2022 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de

Hintergrund der Preisentwicklung im Jahr 2022

Der Krieg in der Ukraine führte zu massiven Verwerfungen auf dem globalen Energiemarkt. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen Russland und Europa, mündeten in einer deutlichen Reduzierung russischer Gaslieferungen. Gleichzeitig stieg die weltweite Nachfrage nach Erdgas durch die konjunkturelle Erholung nach der Corona-Pandemie.

Die Gaspreise erreichten im Herbst 2022 Rekordhöhen vom zum Teil des  zehnfachen des Vorkrisen-Niveaus. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Strompreise, da ein bedeutender Teil der Stromerzeugung in Europa mittels Gaskraftwerken erfolgt.

Merit-Order-Prinzip als Ursache für die hohen Preise

Das sogenannte Merit-Order-Prinzip bestimmt die Reihenfolge, in der verschiedene Energiequellen zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Die Energiequellen werden nach ihren Grenzkosten sortiert, wobei diejenigen mit den niedrigsten Kosten zuerst eingesetzt werden. In der Regel haben erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft niedrigere Grenzkosten als fossile Brennstoffe, weshalb sie bevorzugt eingesetzt werden.

Im Jahr 2022 führte die Verknappung von Erdgas zu einem Anstieg der Grenzkosten für Gaskraftwerke. Dies wirkte sich direkt auf die Strompreise aus, da durch das Merit-Order-Prinzip teurere Energiequellen in die Stromerzeugung einbezogen wurden. Da die Gaspreise einen wichtigen Bestandteil der Großhandelspreise für Strom bilden, stiegen auch die Strompreise rapide an.

In der Folge verteuerten sich sowohl die Tarife innerhalb als auch außerhalb der Grundversorgung und lagen 2022 deutlich höher als im Vorjahr. In der Spitze wurden für Neukunden Preise von über 60 Cent pro Kilowattstunde veranschlagt.

Die Entwicklung der Strompreise bis zum Jahr 2022

Im Zeitraum von 2014 bis 2020 sind die Strompreise für Haushalte in Deutschland stetig gestiegen. Im Mai 2014 lag der durchschnittliche Strompreis für private Haushalte in der Grundversorgung bei 22,4 Cent pro Kilowattstunde und im Januar 2022 bei etwa 37,9 Cent pro kWh. Ursächlich für den Kostenanstieg sind vor allem die folgenden Faktoren:

  • Erneuerbare Energien

Die Energiewende in Deutschland, die den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft fördert, hat zu höheren Kosten für den Ausbau der Infrastruktur und den Betrieb dieser Technologien geführt. Die Kosten für erneuerbare Energien wurden zum Teil auf die Verbraucher übertragen, indem sie in Form der EEG-Umlage auf den Strompreis aufgeschlagen wurden.

  • Netzgebühren

Die Modernisierung und der Ausbau der Stromnetze, um die wachsende Integration von erneuerbaren Energien und die steigende Nachfrage nach Strom zu bewältigen, haben zu einer Erhöhung der Netzgebühren geführt. Diese Kosten werden ebenfalls über den Strompreis auf die Verbraucher umgelegt.

  • Steuern, Abgaben, Umlagen

Ein weiterer Grund für den Anstieg der Strompreise sind die verschiedenen Steuern, Abgaben und Umlagen, die auf den Strompreis erhoben werden. Dazu gehören die Stromsteuer, die Konzessionsabgabe, die KWK-Umlage (Kraft-Wärme-Kopplung) und die Offshore-Netzumlage. Diese Kosten machen einen beträchtlichen Anteil des Strompreises aus und sind im Laufe der Jahre gestiegen.

Hintergrund der Strompreisentwicklung in Deutschland

Warum die Strompreise 2022 stark gestiegen sind

ie Strompreise in Deutschland sind im Jahr 2022 stark gestiegen. Hauptursache war die Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die geopolitischen Spannungen führten zu einer drastischen Reduzierung russischer Gaslieferungen nach Europa. Gleichzeitig stieg die weltweite Nachfrage nach Energie nach der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie.

In der Folge kam es zu einem massiven Anstieg der Gaspreise. Im Herbst 2022 lagen die Preise für Erdgas zeitweise beim Mehrfachen des Vorkrisenniveaus. Da Gas in Europa eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung spielt, wirkte sich dieser Preisanstieg direkt auf die Strompreise aus.

Für Neukunden wurden in Deutschland zeitweise Stromtarife von über 60 Cent pro Kilowattstunde angeboten – ein historischer Höchststand.

Das Merit-Order-Prinzip und seine Wirkung auf den Strompreis

Ein wichtiger Mechanismus zur Erklärung der Strompreisentwicklung ist das sogenannte Merit-Order-Prinzip. Dieses bestimmt die Reihenfolge, in der Kraftwerke zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

Kraftwerke mit niedrigen Grenzkosten – etwa Wind- und Solaranlagen – speisen ihren Strom zuerst in das Netz ein. Kraftwerke mit höheren Kosten, beispielsweise Gas- oder Kohlekraftwerke, werden erst danach eingesetzt.

Steigen die Brennstoffkosten für Gaskraftwerke stark an, erhöht sich dadurch auch der Strompreis an der Börse. Da Gaskraftwerke häufig den letzten Teil der Stromnachfrage decken, bestimmen sie häufig den Großhandelspreis für Strom in Europa.

Der starke Anstieg der Gaspreise im Jahr 2022 führte deshalb zu deutlich höheren Strompreisen für Haushalte und Unternehmen.

Strompreisentwicklung in Deutschland vor der Energiekrise

Bereits vor der Energiekrise sind die Strompreise in Deutschland langfristig gestiegen. Zwischen 2014 und Anfang 2022 erhöhte sich der durchschnittliche Strompreis für Haushalte in der Grundversorgung von etwa 22,4 Cent pro kWh auf rund 37,9 Cent pro kWh.

Zu den wichtigsten Ursachen für diese Entwicklung zählen:

  • steigende Netzentgelte für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze
  • Kosten der Energiewende und des Ausbaus erneuerbarer Energien
  • verschiedene Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis

Diese Faktoren haben über viele Jahre zu einem kontinuierlichen Anstieg der Strompreise für Haushalte beigetragen.

Wie setzt sich der Strompreis für Haushalte zusammen?

Der Strompreis für Haushalte in Deutschland besteht aus mehreren Komponenten.

Etwa 40 bis 50 Prozent entfallen auf Strombeschaffung, Vertrieb und Marge der Stromanbieter. Diese Kosten hängen stark von den Preisen an den internationalen Energiemärkten sowie von den Preisen für Gas, Kohle und CO₂-Zertifikate ab.

Weitere 25 bis 30 Prozent entfallen auf die Netzentgelte, also die Kosten für den Transport des Stroms durch die Stromnetze. Diese unterscheiden sich regional teilweise deutlich.

Der restliche Anteil besteht aus staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen, darunter:

  • Mehrwertsteuer
  • Stromsteuer
  • Konzessionsabgabe
  • Offshore-Netzumlage
  • KWK-Umlage

Diese Preisbestandteile machen ebenfalls etwa 25 bis 30 Prozent des Strompreises aus.

Wie viel können Haushalte durch einen Stromanbieterwechsel sparen?

Viele Haushalte in Deutschland beziehen ihren Strom noch vom örtlichen Grundversorger. Diese Tarife sind jedoch häufig deutlich teurer als alternative Angebote anderer Stromanbieter. Ein Wechsel des Stromanbieters kann daher ein erhebliches Einsparpotenzial bieten.

Unsere aktuelle Tarifanalysen zeigen, dass ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh durch einen Wechsel vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Stromtarif 500.07 Euro pro Jahr sparen kann. 

Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt vor allem vom Wohnort, dem aktuellen Stromtarif und dem individuellen Stromverbrauch ab. Besonders groß ist das Sparpotenzial für Haushalte, die noch in der Grundversorgung sind oder seit mehreren Jahren keinen Tarifwechsel vorgenommen haben.

Eine detaillierte Analyse der aktuellen Einsparpotenziale sowie konkrete Beispiele für die durchschnittliche Wechselersparnis in Deutschland finden Sie auf unserer Seite zur Wechselersparnis beim Stromanbieterwechsel.

Dort zeigen wir anhand aktueller Stromtarife, wie viel Verbraucher durch einen Anbieterwechsel sparen können und wie sich die Einsparungen in den verschiedenen Regionen Deutschlands unterscheiden.

Weitere FAQs zum Thema Strompreise

Wer legt die Strompreise fest?

In Deutschland werden die Strompreise nicht direkt von einer zentralen Behörde oder Regierung festgelegt. Stattdessen werden sie durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf dem liberalisierten Energiemarkt bestimmt. Hier sind die Hauptakteure, die die Strompreise ...

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Wer reguliert die Strompreise?

In Deutschland wird die Regulierung der Strompreise von der Bundesnetzagentur (BNetzA) überwacht. Die Bundesnetzagentur ist die zentrale Aufsichts- und Regulierungsbehörde für den Energie-, Telekommunikations-, Post- und Eisenbahnsektor in Deutschland. In Bezug auf die Strompreise ist die BNetzA ...

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Wie entstehen Strompreise?

Seit der Liberalisierung des Strommarkts im Jahr 1998 wird der Strompreis am Markt durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der in den Kraftwerken produzierte Strom wird ganz ähnlich wie Aktien oder Rohstoffe an der Börse gehandelt. Die Strombörse ist die European Energy Exchange (kurz: EEX) in ...

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Wie setzen sich die Strompreise zusammen?

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die in unterschiedlichen Anteilen zum Endpreis beitragen. Die Hauptbestandteile sind: Energiebeschaffung, Vertrieb und Gewinnmarge: Dieser Teil des Strompreises deckt die Kosten für die Beschaffung von Strom auf ...

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Wie entstehen negative Strompreise?

Negative Strompreise treten auf, wenn der Preis für Strom an der Börse unter Null fällt. Das bedeutet, dass Erzeuger dafür bezahlen müssen, um ihren Strom ins Netz einzuspeisen, anstatt dafür bezahlt zu werden. Negative Strompreise sind in der Regel ein Zeichen dafür, dass es ein temporäres ...

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Warum gibt es unterschiedliche Strompreise?

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Wo kann ich Strompreise vergleichen?

Strompreise können Sie am einfachsten mit einem Stromrechner im Internet vergleichen. Denn in Deutschland stehen Verbrauchern inzwischen mehr als 1.000 Stromanbieter und ein Vielfaches dessen an Stromtarifen zur Verfügung. Mit unserem kostenlosen Tarifrechner können Sie einfach durch Eingabe von ...

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Warum schwanken Strompreise?

Strompreise schwanken, da sich Steuern, Umlagen und Abgaben verändern sowie Preise an der Leipziger Strombörse durch Angebot und Nachfrage verändern. In Deutschland setzen sich die Strompreise aus den Kosten für Erzeugung und Vertrieb, den Kosten für den Transport durch die Netze sowie durch ...

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Warum steigen Strompreise?

Es gibt mehrere Faktoren, die zu steigenden Strompreisen beitragen können. Hier sind einige der wichtigsten Gründe: Energiebeschaffungskosten: Die Kosten für die Beschaffung von Rohstoffen wie Erdgas, Kohle oder Öl zur Stromerzeugung können schwanken. Wenn die Preise für diese Rohstoffe ...

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Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch?

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Wer ist der günstigste Stromanbieter?

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Stromrechnung zu hoch, was tun?

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Warum variieren die Strompreise von Anbieter zu Anbieter und Region zu Region?

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Was ist der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland?

Dr. Jörg Heidjann, Diplom-Physiker und StromAuskunft-Energieexperte

Dr. Jörg Heidjann, Diplom-Physiker und StromAuskunft-Energieexperte

Der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland ist ein täglich berechneter Preisindex zur Messung der Entwicklung der Strompreise für Neuverträge im Haushaltssegment. Grundlage ist eine flächendeckende Datenerhebung in über 6.300 Städten seit 2017.

StromAuskunft betreibt seit 2017 eine tägliche Marktanalyse der Haushaltsstrompreise in Deutschland. Die Methodik ist in einem wissenschaftlichen Whitepaper mit DOI dokumentiert.

Unser umfangreiches Forschungsprojekt, das seit dem Jahr 2017 durchgeführt wird, bietet eine detaillierte Untersuchung der Strompreise in Deutschland. Täglich analysieren wir die Kosten für neue Verträge beim Grundversorger, beim günstigsten Anbieter außerhalb der Grundversorgung und beim günstigsten Ökostromanbieter in über 6.300 deutschen Städten. Dieser distinktive Ansatz liefert uns ein vollständiges Profil der durchschnittlichen Strompreise in Deutschland, inklusive spezifischer Daten zu regionalen Preisvariationen und der Preisentwicklung im Allgemeinen.

Wie berechnen wir die aktuellen Strompreise?

Methodik zur Berechnung aktueller Haushaltsstrompreise

Die Basis für unsere Berechnungen der Strompreise ist ein Jahresverbrauch von 3.500 kWh. Angebote, die Kautionszahlungen und/oder Vorauszahlungen verlangen, werden in unserer Analyse nicht berücksichtigt. Folgende Faktoren sind für die Preisberechnung ausschlaggebend:

  • Vertragsdauer: bis zu 12 Monate
  • Preisgarantie: mindestens 12 Monate
  • Kündigungsfrist: bis zu 6 Wochen

Berücksichtigung von Grundgebühren und Boni:
Wir beziehen sämtliche Grundgebühren sowie mögliche Bonuszahlungen für Neukunden – darunter Neukundenbonus und Sofortbonus – vollständig in unsere Berechnungen ein. Diese Beträge werden transparent verrechnet und wir zeigen damit den effektiven Preis pro Kilowattstunde an. Dadurch erhalten Verbraucher einen realistischen und vergleichbaren Strompreis.

Hinweis zur Berechnung von Einsparungen: Die möglichen Einsparungen berechnen wir im Vergleich zu den Tarifen des lokalen Anbieters. Im Falle von Grundversorgungstarifen garantieren wir eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen.

Diese akribische wissenschaftliche Herangehensweise unterstreicht die Unverwechselbarkeit unserer Preisstudien in Deutschland und liefert bedeutende Erkenntnisse über die Preisgestaltung und Preisentwicklung von Strom.

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