Der durchschnittliche Strompreis für Neukunden in Deutschland beträgt heute, am 17. März 2026 26,12 Cent pro kWh beim günstigsten Anbieter und 40,41 Cent pro kWh in der Grundversorgung. Grundlage ist ein Modellhaushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch. Diese Daten basieren auf den täglichen Strompreisanalysen von StromAuskunft für über 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland. Der Strompreis für Bestandskunden liegt im März 2026 laut Verivox bei durchschnittlich 31,2 Cent pro Kilowattstunde.
Die Wechselersparnis von 500.07 Euro bezieht sich auf einen Wechsel vom Grundversorgungstarif in den günstigsten Stromtarif. Das entspricht einer Ersparnis von 35%.
| Strompreis Neukunden | 26,12 Cent pro kWh | 914.26 Euro pro Jahr |
| Strompreis Ökostrom | 27,48 Cent pro kWh | 961.72 Euro pro Jahr |
| Strompreis Bestandskunden | 31,24 Cent pro kWh | 1093,40 Euro pro Jahr |
| Strompreis Grundversorgung | 40,41 Cent pro kWh | 1414.33 Euro pro Jahr |
| Wechselersparnis | 500.07 Euro pro Jahr |
Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar sind die Strompreise für Neukunden in Deutschland deutlich gestiegen. Der bundesweite Durchschnittspreis der günstigsten verfügbaren Tarife erhöhte sich von 23,6 auf 26,12 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg um 2,52 Cent pro Kilowattstunde beziehungsweise rund 10,7 Prozent innerhalb von vier Wochen (Stand: 16. März 2026).
Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiepreise an den Großhandelsmärkten. Auslöser ist der Iran-Krieg und die damit verbundene Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transportrouten für Öl und LNG aus der Golfregion. Infolge der angespannten Marktlage stieg der europäische Gaspreis zeitweise auf 59 Euro pro Megawattstunde – rund 64 Prozent über dem Durchschnitt der Monate Januar und Februar.
Auch der Strompreis im Großhandel zog deutlich an und erreichte 141 Euro pro Megawattstunde, etwa 36 Prozent über dem Durchschnitt von Januar und Februar. Hintergrund ist unter anderem das Merit-Order-Prinzip am Strommarkt, bei dem die teuersten zur Deckung der Nachfrage benötigten Kraftwerke den Strompreis bestimmen.
Die Strompreisanalysen von StromAuskunft basieren auf täglichen Tarifdaten für über 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland. StromAuskunft betreibt dazu seit 2017 eine tägliche Marktanalyse der Haushaltsstrompreise in Deutschland.
Die Methodik ist in einem wissenschaftlichen Whitepaper mit DOI dokumentiert.
Der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland – Methodik und Indexkonstruktion seit 2017
DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18756153
Das Whitepaper beschreibt die Datengrundlage, Tarifkriterien und Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Haushaltsstrompreise in Deutschland.
Die Strompreise in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland teilweise deutlich. Ursachen sind unter anderem unterschiedliche Netzentgelte, regionale Versorgungsstrukturen und Tarifangebote der Stromanbieter.
In der folgenden Tabelle finden Sie die Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 sowie die Wechselersparnis bei einem Anbieterwechsel von der Grundversorgung zum günstigsten Anbieter für jedes einzelne Bundesland. Wenn Sie auf das jeweilige Bundesland klicken, erhalten Sie detaillierte Informationen zu den dortigen Preisen und können sich über die Stromkosten in den einzelnen Landkreisen informieren.
| Region | Strompreis lokaler Anbieter | Strompreis günstigster Anbieter | Wechselersparnis in Euro |
| Deutschland | 40,41 Cent pro kWh | 26,12 Cent pro kWh | 500.07 |
| Baden-Württemberg | 40,89 Cent pro kWh | 27,27 Cent pro kWh | 476.88 |
| Bayern | 39,17 Cent pro kWh | 24,97 Cent pro kWh | 496.76 |
| Berlin | 42,86 Cent pro kWh | 23,99 Cent pro kWh | 660.51 |
| Brandenburg | 43,40 Cent pro kWh | 25,12 Cent pro kWh | 639.93 |
| Bremen | 34,03 Cent pro kWh | 26,18 Cent pro kWh | 274.94 |
| Hamburg | 45,09 Cent pro kWh | 29,92 Cent pro kWh | 530.75 |
| Hessen | 40,78 Cent pro kWh | 26,30 Cent pro kWh | 506.89 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 44,44 Cent pro kWh | 25,05 Cent pro kWh | 678.56 |
| Niedersachsen | 37,78 Cent pro kWh | 25,43 Cent pro kWh | 432.57 |
| Nordrhein-Westfalen | 42,21 Cent pro kWh | 28,10 Cent pro kWh | 494.07 |
| Rheinland-Pfalz | 42,11 Cent pro kWh | 27,65 Cent pro kWh | 506.14 |
| Saarland | 41,54 Cent pro kWh | 27,53 Cent pro kWh | 490.29 |
| Sachsen | 37,77 Cent pro kWh | 26,48 Cent pro kWh | 395.13 |
| Sachsen-Anhalt | 37,93 Cent pro kWh | 25,66 Cent pro kWh | 429.20 |
| Schleswig-Holstein | 39,28 Cent pro kWh | 26,02 Cent pro kWh | 464.15 |
| Thüringen | 51,73 Cent pro kWh | 25,65 Cent pro kWh | 912.90 |
Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 . Durchschnittspreise für Deutschland und die einzelnen Bundesländer bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
In der folgenden Tabelle finden Sie die Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026 sowie die Wechselersparnis für die größten Städte Deutschlands. Wenn Sie auf die jeweilige Stadt klicken, erhalten Sie detaillierte Informationen zu den Strompreisen vor Ort.
| Stadt | Strompreis lokaler Anbieter | Strompreis günstigster Anbieter | Wechselersparnis in Euro |
| Aachen | 40,39 Cent pro kWh | 28,36 Cent pro kWh | 420.85 |
| Berlin | 42,86 Cent pro kWh | 23,99 Cent pro kWh | 660.51 |
| Bielefeld | 36,87 Cent pro kWh | 26,21 Cent pro kWh | 373.13 |
| Bochum | 40,88 Cent pro kWh | 27,67 Cent pro kWh | 462.43 |
| Bonn | 36,87 Cent pro kWh | 24,72 Cent pro kWh | 425.17 |
| Braunschweig | 37,50 Cent pro kWh | 25,89 Cent pro kWh | 406.47 |
| Bremen | 34,03 Cent pro kWh | 26,18 Cent pro kWh | 274.94 |
| Chemnitz | 37,11 Cent pro kWh | 26,66 Cent pro kWh | 365.61 |
| Dortmund | 41,16 Cent pro kWh | 26,93 Cent pro kWh | 498.24 |
| Dresden | 39,22 Cent pro kWh | 27,33 Cent pro kWh | 416.23 |
| Düsseldorf | 39,41 Cent pro kWh | 26,95 Cent pro kWh | 436.02 |
| Duisburg | 44,41 Cent pro kWh | 28,84 Cent pro kWh | 545.04 |
| Essen | 43,53 Cent pro kWh | 30,28 Cent pro kWh | 463.52 |
| Frankfurt | 41,40 Cent pro kWh | 28,61 Cent pro kWh | 447.61 |
| Freiburg | 42,42 Cent pro kWh | 26,99 Cent pro kWh | 540.09 |
| Gelsenkirchen | 40,00 Cent pro kWh | 26,47 Cent pro kWh | 473.56 |
| Halle | 35,16 Cent pro kWh | 27,58 Cent pro kWh | 265.44 |
| Hannover | 44,99 Cent pro kWh | 28,19 Cent pro kWh | 588.16 |
| Kiel | 40,02 Cent pro kWh | 24,97 Cent pro kWh | 526.80 |
| Köln | 39,40 Cent pro kWh | 26,60 Cent pro kWh | 448.21 |
| Krefeld | 40,26 Cent pro kWh | 27,45 Cent pro kWh | 448.38 |
| Leipzig | 36,89 Cent pro kWh | 24,56 Cent pro kWh | 431.39 |
| Magdeburg | 38,01 Cent pro kWh | 24,32 Cent pro kWh | 479.28 |
| Mannheim | 38,73 Cent pro kWh | 24,36 Cent pro kWh | 502.80 |
| Mönchengladbach | 42,48 Cent pro kWh | 27,67 Cent pro kWh | 518.36 |
| München | 37,06 Cent pro kWh | 27,03 Cent pro kWh | 351.01 |
| Nürnberg | 38,60 Cent pro kWh | 27,02 Cent pro kWh | 405.39 |
| Stuttgart | 41,16 Cent pro kWh | 30,32 Cent pro kWh | 379.33 |
| Wuppertal | 39,72 Cent pro kWh | 26,85 Cent pro kWh | 450.51 |
Tabelle "Aktuelle Strompreise für Neuverträge am 17. März 2026. Preise für ausgewählte Großstädte bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
In dem folgenden Drop-Down Menü haben wir alle Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern aufgelistet. Bitte wählen Sie dort Ihre Stadt aus. Falls Ihr Stadt dort nicht vorhanden ist, nutzen Sie bitte unsere Seite Stromvergleich für alle Städte in Deutschland.
Wenn Sie herausfinden möchten, wie viel Strom in Ihrer Stadt, Ihrem Landkreis oder Ihrem Bundesland kostet, dann können Sie unsereren Stromrechner, unseren Atlas für Strompreise oder unsere Städteübersicht nutzen.
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Die Strompreise in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Besonders während der Energiekrise sind die Strompreise stark gestiegen, bevor sie in den letzten Jahren wieder gesunken sind.
Die Analysen von StromAuskunft basieren auf täglichen Strompreisanalysen für mehr als 6.300 Städte und Gemeinden in Deutschland seit dem Jahr 2017. Grundlage dieser Analyse ist der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland. Dadurch können wir die Preisentwicklung in Deutschland sehr präzise darstellen. Wir bieten diese Analyse auch für die einzelnen Städte an, die enstprechende Darstellung finden Sie auf unseren Städteseiten.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Strompreisentwicklung seit dem Jahr 2017 an. Durch die Gegenüberstellung der verschiedenen Tarifoptionen - Grundversorger, günstigster Tarif, Ökostromtarif - ermöglichen wir eine sehr transparente Einsicht in die Preisentwicklung für Endkunden in Deutschland.
Grafik "Strompreisentwicklung in Deutschland. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Strompreise für Haushalte in Deutschland seit 2017 auf Basis des Strompreisindex von StromAuskunft. Strompreise in der Grundversorgung, beim günstigsten Anbieter außerhalb der Grundversorgung und im günstigsten Ökostromtarif in Cent pro Kilowattstunde bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Langfristiger Anstieg der Strompreise bis zur Energiekrise
Zwischen 2017 und 2021 stiegen die Strompreise für Haushalte in Deutschland moderat an. Der günstigste Stromtarif lag im Jahr 2017 noch bei rund 21 Cent pro kWh und erhöhte sich bis Anfang 2022 um ca. 2,5 Cent auf etwa 23,5 Cent pro kWh. Dieser Anstieg entspricht einer langfristigen Preissteigerung von etwa 12 Prozent.
Energiekrise 2022 mit historischen Preisspitzen
Im Jahr 2022 kam es infolge der Energiekrise zu einem starken Anstieg der Strompreise. Besonders deutlich war dieser Effekt bei Tarifen außerhalb der Grundversorgung.
Der günstigste Stromtarif sowie Ökostromtarife erreichten im Herbst 2022 zeitweise Werte von über 60 Cent pro kWh. Ursache waren vor allem stark gestiegene Gaspreise infolge des Ukrainekriegs sowie die Auswirkungen des Merit-Order-Prinzips auf den europäischen Strommarkt.
Diese Phase stellte den höchsten jemals gemessenen Strompreis für Neukundentarife in Deutschland dar.
Deutlicher Preisrückgang bei Wettbewerbstarifen
Nach der Energiekrise sanken die Preise bei alternativen Stromanbietern wieder deutlich. Seit 2023 bewegen sich die Preise für den günstigsten Tarif sowie für Ökostromtarife wieder im Bereich von 25 bis 30 Cent pro kWh.
Grundversorgung dauerhaft deutlich teurer
Ein anderes Bild zeigt sich bei den Grundversorgungstarifen. Diese waren über den gesamten Zeitraum hinweg durchgängig teurer als alternative Stromtarife. Während die Preise im Wettbewerb nach der Energiekrise wieder gesunken sind, verharren die Tarife der Grundversorger weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau.
Im Jahr 2025 lag der durchschnittliche Strompreis in der Grundversorgung bei rund 45 Cent pro kWh und damit deutlich über den Preisen im Wettbewerbsmarkt.
Konvergenz von Ökostrom- und günstigstem Tarif
Die Preisunterschiede zwischen dem günstigsten Tarif außerhalb der Grundversorgung und dem günstigsten Ökostromtarif sind im Laufe der Zeit immer kleiner geworden. Dies deutet darauf hin, dass sich die Preisstrukturen dieser beiden Tarifoptionen zunehmend angleichen.
Moderater Anstieg des allgemeinen Strompreisniveaus
Der durchschnittliche Strompreis stieg von 22,4 Cent pro kWh im Jahr 2014 auf 28 Cent pro kWh im Jahr 2025. Dieser Anstieg von 25 % entspricht einer jährlichen Steigerung von 2,5 % und liegt damit im Rahmen der Inflationsrate.
Überproportionaler Preisanstieg in der Grundversorgung
Im Grundversorgungstarif stieg der Strompreis von 31 Cent pro kWh im Jahr 2014 auf 45,5 Cent pro kWh im Jahr 2025. Dies entspricht einem Anstieg von 47 % bzw. 4,7 % pro Jahr – deutlich über der Inflationsrate. Während die Preise im Grundversorgungstarif nach der Energiekrise auf einem hohen Niveau verharrten, sanken die Tarife bei alternativen Anbietern wieder signifikant. Dies hält das Fenster für erhebliche Einsparungen durch einen Anbieterwechsel weiterhin offen.
Hohes Einsparpotenzial durch Anbieterwechsel
Durch den anhaltend großen Preisunterschied zwischen Grundversorgung und Wettbewerb ergeben sich weiterhin erhebliche Einsparpotenziale für Haushalte. Die Grafik verdeutlicht damit, dass ein regelmäßiger Stromvergleich für viele Haushalte eine effektive Möglichkeit darstellt, ihre Stromkosten deutlich zu senken.
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Strompreise für das Jahr 2026 auf monatlicher Basis. Die Preise werden für den Grundversorgungstarif, den günstigsten Ökostromtarif sowie den günstigsten Tarif außerhalb der Grundversorgung angegeben.
| Monat | Grundversorger | Günstigster Ökostromtarif | Günstigster Alternativtarif |
| Januar 2026 | 44,30 Cent pro kWh | 24,61 Cent pro kWh | 23,84 Cent pro kWh |
| Februar 2026 | 40,70 Cent pro kWh | 24.67 Cent pro kWh | 23,90 Cent pro kWh |
| März 2026 | 40,42 Cent pro kWh | 25,13 Cent pro kWh | 24,94 Cent pro kWh |
Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2026 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Strompreisentwicklung 2025 - Januar bis Dezember für Neuverträge in der Grundversorgung, beim günstigsten Ökostromanbieter und beim insgesamt günstigsten Stromanbieter.
| Monat | Grundversorger | Günstigster Ökostromtarif | Günstigster Alternativtarif |
| Januar 2025 | 45,63 Cent pro kWh | 29,59 Cent pro kWh | 27,87 Cent pro kWh |
| Februar 2025 | 45,62 Cent pro kWh | 29,64 Cent pro kWh | 29,11 Cent pro kWh |
| März 2025 | 45,5 Cent pro kWh | 29,33 Cent pro kWh | 29,09 Cent pro kWh |
| April 2025 | 45,47 Cent pro kWh | 28,22 Cent pro kWh | 27,88 Cent pro kWh |
| Mai 2025 | 45,44 Cent pro kWh | 27,84 Cent pro kWh | 27,55 Cent pro kWh |
| Juni 2025 | 45,10 Cent pro kWh | 28,7 Cent pro kWh | 27,79 Cent pro kWh |
| Juli 2025 | 45,43 Cent pro kWh | 29,34 Cent pro kWh | 28,04 Cent pro kWh |
| August 2025 | 45,42 Cent pro kWh | 28,91 Cent pro kWh | 28,81 Cent pro kWh |
| September 2025 | 45,42 Cent pro kWh | 27,78 Cent pro kWh | 27,36 Cent pro kWh |
| Oktober 2025 | 45,47 Cent pro kWh | 27,38 Cent pro kWh | 26,97 Cent pro kWh |
| November 2025 | 45,47 Cent pro kWh | 25,53 Cent pro kWh | 24,82 Cent pro kWh |
| Dezember 2025 | 44,36 Cent pro kWh | 24,39 Cent pro kWh | 23,75 Cent pro kWh |
Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2025 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Strompreisentwicklung 2024 - Januar bis Dezember für Neuverträge in der Grundversorgung, beim günstigsten Ökostromanbieter und beim insgesamt günstigsten Stromanbieter.
| Monat | Grundversorger | Günstigster Ökostromtarif | Günstigster Alternativtarif |
| Januar 2024 | 44,42 Cent pro kWh | 29,66 Cent pro kWh | 29,23 Cent pro kWh |
| Februar 2024 | 44,43 Cent pro kWh | 27,63 Cent pro kWh | 27,29 Cent pro kWh |
| März 2024 | 43,81 Cent pro kWh | 27,16 Cent pro kWh | 27,05 Cent pro kWh |
| April 2024 | 45,11 Cent pro kWh | 27,31 Cent pro kWh | 26,98 Cent pro kWh |
| Mai 2024 | 45,17 Cent pro kWh | 27,80 Cent pro kWh | 27,61 Cent pro kWh |
| Juni 2024 | 45,10 Cent pro kWh | 28,87 Cent pro kWh | 27,92 Cent pro kWh |
| Juli 2024 | 45,18 Cent pro kWh | 27,82 Cent pro kWh | 27,55 Cent pro kWh |
| August 2024 | 45,18 Cent pro kWh | 27,61 Cent pro kWh | 27,28 Cent pro kWh |
| September 2024 | 45,17 Cent pro kWh | 27,96 Cent pro kWh | 28,01 Cent pro kWh |
| Oktober 2024 | 45,15 Cent pro kWh | 28,36 Cent pro kWh | 26,84 Cent pro kWh |
| November 2024 | 45,18 Cent pro kWh | 27,23 Cent pro kWh | 25,59 Cent pro kWh |
| Dezember 2024 | 44,36 Cent pro kWh | 29,25 Cent pro kWh | 27,74 Cent pro kWh |
Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2024 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Trotz der gestiegenen Energiepreise in den letzten Jahren sind die Strompreise in Deutschland trotz kurzzeitiger Preissprünge im Herbst 2024 weitgehend stabil geblieben. Die Verbraucher spüren diese Preisspitzen insbesondere in Festpreisverträgen nicht, da sie in der Regel einen fixen Preis über die Vertragslaufzeit sichern. Allerdings können Dunkelflauten, also Zeiten, in denen wenig Strom aus erneuerbaren Quellen produziert wird, zu temporären Preisschwankungen führen. In solchen Phasen wird vermehrt auf Gaskraftwerke zurückgegriffen, da sie schnell hochgefahren werden können, was den Strompreis in die Höhe treibt. Der Anteil von Erdgas im Strommix erreichte im November 2024 den höchsten Wert der letzten fünf Jahre, was den Strompreis zusätzlich beeinflusste.
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Strompreise im Jahr 2023 auf monatlicher Basis. Durch die von der Bundesregierung beschlossene Strompreisbremse zahlten Endkunden maximal 40 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs.
| Monat | Grundversorger | Günstigster Ökostromtarif | Günstigster Alternativtarif |
| Januar 2023 | 47,07 Cent pro kWh | 47,26 Cent pro kWh | 45,67 Cent pro kWh |
| Februar 2023 | 48,45 Cent pro kWh | 39,62 Cent pro kWh | 39,19 Cent pro kWh |
| März 2023 | 47,76 Cent pro kWh | 38,37 Cent pro kWh | 37,36 Cent pro kWh |
| April 2023 | 48,97 Cent pro kWh | 35,22 Cent pro kWh | 34,57 Cent pro kWh |
| Mai 2023 | 49,92 Cent pro kWh | 34,26 Cent pro kWh | 33,65 Cent pro kWh |
| Juni 2023 | 49,45 Cent pro kWh | 32,52 Cent pro kWh | 31,52 Cent pro kWh |
| Juli 2023 | 49,17 Cent pro kWh | 31,66 Cent pro kWh | 29,97 Cent pro kWh |
| August 2023 | 47,32 Cent pro kWh | 31,19 Cent pro kWh | 30,70 Cent pro kWh |
| September 2023 | 46,94 Cent pro kWh | 32,20 Cent pro kWh | 31,46 Cent pro kWh |
| Oktober 2023 | 46,93 Cent pro kWh | 31,08 Cent pro kWh | 30.35 Cent pro kWh |
| November 2023 | 47,01 Cent pro kWh | 30,05 Cent pro kWh | 30,11 Cent pro kWh |
| Dezember 2023 | 44,75 Cent pro kWh | 29,34 Cent pro kWh | 28,80 Cent pro kWh |
Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2023 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Entwicklung der Strompreise im Jahr 2022 auf monatlicher Basis.
| Monat | Grundversorger | Günstigster Ökostromtarif | Günstigster Alternativtarif |
| Januar 2022 | 36,93 Cent pro kWh | 60,19 Cent pro kWh | 54,83 Cent pro kWh |
| Februar 2022 | 40,03 Cent pro kWh | 41,96 Cent pro kWh | 41,80 Cent pro kWh |
| März 2022 | 38,93 Cent pro kWh | 39,41 Cent pro kWh | 37,94 Cent pro kWh |
| April 2022 | 38,92 Cent pro kWh | 46,23 Cent pro kWh | 45,01 Cent pro kWh |
| Mai 2022 | 40,77 Cent pro kWh | 44,72 Cent pro kWh | 44,28 Cent pro kWh |
| Juni 2022 | 39,85 Cent pro kWh | 39,60 Cent pro kWh | 39,20 Cent pro kWh |
| Juli 2022 | 39,57 Cent pro kWh | 37,54 Cent pro kWh | 36,29 Cent pro kWh |
| August 2022 | 37,83 Cent pro kWh | 44,51 Cent pro kWh | 44,41 Cent pro kWh |
| September 2022 | 38,11 Cent pro kWh | 40,38 Cent pro kWh | 40,03 Cent pro kWh |
| Oktober 2022 | 37,96 Cent pro kWh | 67,49 Cent pro kWh | 61,99 Cent pro kWh |
| November 2022 | 38,60 Cent pro kWh | 60,89 Cent pro kWh | 57,09 Cent pro kWh |
| Dezember 2022 | 46,84 Cent pro kWh | 47,23 Cent pro kWh | 45,56 Cent pro kWh |
Tabelle "Strompreise für Neuverträge im Jahr 2022 in Deutschland bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh", © StromAuskunft.de
Der Krieg in der Ukraine führte zu massiven Verwerfungen auf dem globalen Energiemarkt. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen Russland und Europa, mündeten in einer deutlichen Reduzierung russischer Gaslieferungen. Gleichzeitig stieg die weltweite Nachfrage nach Erdgas durch die konjunkturelle Erholung nach der Corona-Pandemie.
Die Gaspreise erreichten im Herbst 2022 Rekordhöhen vom zum Teil des zehnfachen des Vorkrisen-Niveaus. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Strompreise, da ein bedeutender Teil der Stromerzeugung in Europa mittels Gaskraftwerken erfolgt.
Das sogenannte Merit-Order-Prinzip bestimmt die Reihenfolge, in der verschiedene Energiequellen zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Die Energiequellen werden nach ihren Grenzkosten sortiert, wobei diejenigen mit den niedrigsten Kosten zuerst eingesetzt werden. In der Regel haben erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft niedrigere Grenzkosten als fossile Brennstoffe, weshalb sie bevorzugt eingesetzt werden.
Im Jahr 2022 führte die Verknappung von Erdgas zu einem Anstieg der Grenzkosten für Gaskraftwerke. Dies wirkte sich direkt auf die Strompreise aus, da durch das Merit-Order-Prinzip teurere Energiequellen in die Stromerzeugung einbezogen wurden. Da die Gaspreise einen wichtigen Bestandteil der Großhandelspreise für Strom bilden, stiegen auch die Strompreise rapide an.
In der Folge verteuerten sich sowohl die Tarife innerhalb als auch außerhalb der Grundversorgung und lagen 2022 deutlich höher als im Vorjahr. In der Spitze wurden für Neukunden Preise von über 60 Cent pro Kilowattstunde veranschlagt.
Im Zeitraum von 2014 bis 2020 sind die Strompreise für Haushalte in Deutschland stetig gestiegen. Im Mai 2014 lag der durchschnittliche Strompreis für private Haushalte in der Grundversorgung bei 22,4 Cent pro Kilowattstunde und im Januar 2022 bei etwa 37,9 Cent pro kWh. Ursächlich für den Kostenanstieg sind vor allem die folgenden Faktoren:
Die Energiewende in Deutschland, die den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft fördert, hat zu höheren Kosten für den Ausbau der Infrastruktur und den Betrieb dieser Technologien geführt. Die Kosten für erneuerbare Energien wurden zum Teil auf die Verbraucher übertragen, indem sie in Form der EEG-Umlage auf den Strompreis aufgeschlagen wurden.
Die Modernisierung und der Ausbau der Stromnetze, um die wachsende Integration von erneuerbaren Energien und die steigende Nachfrage nach Strom zu bewältigen, haben zu einer Erhöhung der Netzgebühren geführt. Diese Kosten werden ebenfalls über den Strompreis auf die Verbraucher umgelegt.
Ein weiterer Grund für den Anstieg der Strompreise sind die verschiedenen Steuern, Abgaben und Umlagen, die auf den Strompreis erhoben werden. Dazu gehören die Stromsteuer, die Konzessionsabgabe, die KWK-Umlage (Kraft-Wärme-Kopplung) und die Offshore-Netzumlage. Diese Kosten machen einen beträchtlichen Anteil des Strompreises aus und sind im Laufe der Jahre gestiegen.
ie Strompreise in Deutschland sind im Jahr 2022 stark gestiegen. Hauptursache war die Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die geopolitischen Spannungen führten zu einer drastischen Reduzierung russischer Gaslieferungen nach Europa. Gleichzeitig stieg die weltweite Nachfrage nach Energie nach der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie.
In der Folge kam es zu einem massiven Anstieg der Gaspreise. Im Herbst 2022 lagen die Preise für Erdgas zeitweise beim Mehrfachen des Vorkrisenniveaus. Da Gas in Europa eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung spielt, wirkte sich dieser Preisanstieg direkt auf die Strompreise aus.
Für Neukunden wurden in Deutschland zeitweise Stromtarife von über 60 Cent pro Kilowattstunde angeboten – ein historischer Höchststand.
Ein wichtiger Mechanismus zur Erklärung der Strompreisentwicklung ist das sogenannte Merit-Order-Prinzip. Dieses bestimmt die Reihenfolge, in der Kraftwerke zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
Kraftwerke mit niedrigen Grenzkosten – etwa Wind- und Solaranlagen – speisen ihren Strom zuerst in das Netz ein. Kraftwerke mit höheren Kosten, beispielsweise Gas- oder Kohlekraftwerke, werden erst danach eingesetzt.
Steigen die Brennstoffkosten für Gaskraftwerke stark an, erhöht sich dadurch auch der Strompreis an der Börse. Da Gaskraftwerke häufig den letzten Teil der Stromnachfrage decken, bestimmen sie häufig den Großhandelspreis für Strom in Europa.
Der starke Anstieg der Gaspreise im Jahr 2022 führte deshalb zu deutlich höheren Strompreisen für Haushalte und Unternehmen.
Bereits vor der Energiekrise sind die Strompreise in Deutschland langfristig gestiegen. Zwischen 2014 und Anfang 2022 erhöhte sich der durchschnittliche Strompreis für Haushalte in der Grundversorgung von etwa 22,4 Cent pro kWh auf rund 37,9 Cent pro kWh.
Zu den wichtigsten Ursachen für diese Entwicklung zählen:
Diese Faktoren haben über viele Jahre zu einem kontinuierlichen Anstieg der Strompreise für Haushalte beigetragen.
Der Strompreis für Haushalte in Deutschland besteht aus mehreren Komponenten.
Etwa 40 bis 50 Prozent entfallen auf Strombeschaffung, Vertrieb und Marge der Stromanbieter. Diese Kosten hängen stark von den Preisen an den internationalen Energiemärkten sowie von den Preisen für Gas, Kohle und CO₂-Zertifikate ab.
Weitere 25 bis 30 Prozent entfallen auf die Netzentgelte, also die Kosten für den Transport des Stroms durch die Stromnetze. Diese unterscheiden sich regional teilweise deutlich.
Der restliche Anteil besteht aus staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen, darunter:
Diese Preisbestandteile machen ebenfalls etwa 25 bis 30 Prozent des Strompreises aus.
Viele Haushalte in Deutschland beziehen ihren Strom noch vom örtlichen Grundversorger. Diese Tarife sind jedoch häufig deutlich teurer als alternative Angebote anderer Stromanbieter. Ein Wechsel des Stromanbieters kann daher ein erhebliches Einsparpotenzial bieten.
Unsere aktuelle Tarifanalysen zeigen, dass ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh durch einen Wechsel vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Stromtarif 500.07 Euro pro Jahr sparen kann.
Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt vor allem vom Wohnort, dem aktuellen Stromtarif und dem individuellen Stromverbrauch ab. Besonders groß ist das Sparpotenzial für Haushalte, die noch in der Grundversorgung sind oder seit mehreren Jahren keinen Tarifwechsel vorgenommen haben.
Eine detaillierte Analyse der aktuellen Einsparpotenziale sowie konkrete Beispiele für die durchschnittliche Wechselersparnis in Deutschland finden Sie auf unserer Seite zur Wechselersparnis beim Stromanbieterwechsel.
Dort zeigen wir anhand aktueller Stromtarife, wie viel Verbraucher durch einen Anbieterwechsel sparen können und wie sich die Einsparungen in den verschiedenen Regionen Deutschlands unterscheiden.
Wer legt die Strompreise fest?
In Deutschland werden die Strompreise nicht direkt von einer zentralen Behörde oder Regierung festgelegt. Stattdessen werden sie durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf dem liberalisierten Energiemarkt bestimmt. Hier sind die Hauptakteure, die die Strompreise ...
Wer reguliert die Strompreise?
In Deutschland wird die Regulierung der Strompreise von der Bundesnetzagentur (BNetzA) überwacht. Die Bundesnetzagentur ist die zentrale Aufsichts- und Regulierungsbehörde für den Energie-, Telekommunikations-, Post- und Eisenbahnsektor in Deutschland. In Bezug auf die Strompreise ist die BNetzA ...
Wie entstehen Strompreise?
Seit der Liberalisierung des Strommarkts im Jahr 1998 wird der Strompreis am Markt durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der in den Kraftwerken produzierte Strom wird ganz ähnlich wie Aktien oder Rohstoffe an der Börse gehandelt. Die Strombörse ist die European Energy Exchange (kurz: EEX) in ...
Wie setzen sich die Strompreise zusammen?
Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die in unterschiedlichen Anteilen zum Endpreis beitragen. Die Hauptbestandteile sind: Energiebeschaffung, Vertrieb und Gewinnmarge: Dieser Teil des Strompreises deckt die Kosten für die Beschaffung von Strom auf ...
Wie entstehen negative Strompreise?
Negative Strompreise treten auf, wenn der Preis für Strom an der Börse unter Null fällt. Das bedeutet, dass Erzeuger dafür bezahlen müssen, um ihren Strom ins Netz einzuspeisen, anstatt dafür bezahlt zu werden. Negative Strompreise sind in der Regel ein Zeichen dafür, dass es ein temporäres ...
Warum gibt es unterschiedliche Strompreise?
Neben den Kosten für die Erzeugung, Beschaffung und Vermarktung von Strom, sind der Stromtransport und der damit verbundene Betrieb der Netze sowie staatlich festgelegte Steuern, Umlagen und Abgaben die entscheidenden Bausteine für den Haushaltsstrompreis. Von den staatlichen Preisbestandteilen ...
Wo kann ich Strompreise vergleichen?
Strompreise können Sie am einfachsten mit einem Stromrechner im Internet vergleichen. Denn in Deutschland stehen Verbrauchern inzwischen mehr als 1.000 Stromanbieter und ein Vielfaches dessen an Stromtarifen zur Verfügung. Mit unserem kostenlosen Tarifrechner können Sie einfach durch Eingabe von ...
Warum schwanken Strompreise?
Strompreise schwanken, da sich Steuern, Umlagen und Abgaben verändern sowie Preise an der Leipziger Strombörse durch Angebot und Nachfrage verändern. In Deutschland setzen sich die Strompreise aus den Kosten für Erzeugung und Vertrieb, den Kosten für den Transport durch die Netze sowie durch ...
Warum steigen Strompreise?
Es gibt mehrere Faktoren, die zu steigenden Strompreisen beitragen können. Hier sind einige der wichtigsten Gründe: Energiebeschaffungskosten: Die Kosten für die Beschaffung von Rohstoffen wie Erdgas, Kohle oder Öl zur Stromerzeugung können schwanken. Wenn die Preise für diese Rohstoffe ...
Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch?
Die Strompreise in Deutschland sind im Europa-Ranking ganz vorne. Grund dafür sind vor allem die hohen staatlichen Abgaben, die in Deutschland rund 52% betragen. Steuern und Abgaben: Ein erheblicher Teil des Strompreises in Deutschland geht auf Steuern, Abgaben und Umlagen zurück, wie zum ...
Was ist der Grundpreis beim Stromtarif?
Der Strom-Grundpreis ist der verbrauchsunabhängige Bestandteil eines Stromtarifs. Er fällt unabhängig davon an, wie viel Strom tatsächlich genutzt wird. Diese Grundgebühr deckt feste Kosten rund um den Netzanschluss und die Lieferbereitschaft ab und wird in der Regel monatlich oder jährlich ...
Wer ist der günstigste Stromanbieter?
Es gibt nicht den einen günstigsten Stromanbieter. Je nach Region und Verbrauch können Verbraucher an ihrem Wohnort zwischen rund 100 Versorgern und mehreren hundert Stromtarifen wählen. Welcher Stromanbieter der günstigste ist, lässt sich schnell, kostenfrei und unverbindlich mit unserem ...
Stromrechnung zu hoch, was tun?
Es gibt viele Gründe für hohe Stromrechnungen und unliebsame Nachzahlungen: Gestiegene Strompreise, ein höherer Verbrauch im Vergleich zu Vorjahren oder schlicht und einfach Abrechnungsfehler des Anbieters. Egal, ob die jährliche Endabrechnung nun einmalig und sprunghaft oder kontinuierlich und ...
Was ist der Arbeitspreis?
Der Arbeitspreis ist der von Ihrem Stromverbrauch abhängige Anteil Ihrer Stromrechnung und wird in Cent pro Kilowattstunde abgerechnet. Exakt ausgedrückt ist der Arbeitspreis das Entgelt je verbrauchter Einheit an elektrischer Arbeit – angegeben in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Die zu ...
Wie berechne ich meine Stromkosten?
Um Ihre Stromkosten zu berechnen, benötigen Sie drei grundlegende Informationen: den Energieverbrauch Ihrer Geräte (in Watt oder Kilowatt), die Nutzungsdauer der Geräte (in Stunden) und den Strompreis (in Cent oder Euro pro Kilowattstunde). Hier sind die Schritte, um Ihre Stromkosten zu ...
Was sind die Netzentgelte?
Die Netzentgelte sind Gebühren, die von den Stromnetzbetreibern für die Nutzung ihrer Stromnetze erhoben werden. In Deutschland gibt es vier große Übertragungsnetzbetreiber und rund 880 Verteilnetzbetreiber. Die Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50Hertz, Amprion und TransnetBW betreiben die ...
Wie viel kostet eine Megawattstunde (MWh) Strom?
Wie viel kostet eine Megawattstunde (MWh) Strom? Der Preis für eine Megawattstunde (MWh) Strom variiert je nach Markt, Zeitpunkt, Angebot und Nachfrage sowie anderen Faktoren wie den Kosten für die Erzeugung und den Handel. Da sich die Strompreise ständig ändern und von Region zu Region ...
Welche Rolle spielt das Merit-Order Prinzip für die Strompreise?
Das Merit-Order-Prinzip spielt eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung auf dem Energiemarkt. Stellen Sie sich das Merit-Order-Prinzip als eine Rangfolge vor, bei der das kosteneffizienteste Kraftwerk den Strom als erstes in das Netz einspeist, gefolgt von den nächst effizienteren ...
Warum variieren die Strompreise von Anbieter zu Anbieter und Region zu Region?
Die Unterschiede in den Strompreisen in Deutschland resultieren aus mehreren Faktoren, die zusammen das Endangebot der Stromtarife bestimmen: Netzentgelte: Einer der Hauptgründe für unterschiedliche Strompreise sind die regional variierenden Netzentgelte. Diese Gebühren werden für die ...
Was ist die Preisgarantie?
Preisgarantie beim Stromvertrag: Bedeutung und Planungssicherheit Die Preisgarantie beim Stromvertrag ist eine vertragliche Preisbindung zwischen Energieversorger und Kunde. Der Anbieter garantiert, dass der vereinbarte Preis für Strom über einen bestimmten Zeitraum konstant bleibt. Damit ...

Der Strompreis-Index für Haushalte in Deutschland ist ein täglich berechneter Preisindex zur Messung der Entwicklung der Strompreise für Neuverträge im Haushaltssegment. Grundlage ist eine flächendeckende Datenerhebung in über 6.300 Städten seit 2017.
StromAuskunft betreibt seit 2017 eine tägliche Marktanalyse der Haushaltsstrompreise in Deutschland. Die Methodik ist in einem wissenschaftlichen Whitepaper mit DOI dokumentiert.
Unser umfangreiches Forschungsprojekt, das seit dem Jahr 2017 durchgeführt wird, bietet eine detaillierte Untersuchung der Strompreise in Deutschland. Täglich analysieren wir die Kosten für neue Verträge beim Grundversorger, beim günstigsten Anbieter außerhalb der Grundversorgung und beim günstigsten Ökostromanbieter in über 6.300 deutschen Städten. Dieser distinktive Ansatz liefert uns ein vollständiges Profil der durchschnittlichen Strompreise in Deutschland, inklusive spezifischer Daten zu regionalen Preisvariationen und der Preisentwicklung im Allgemeinen.
Methodik zur Berechnung aktueller Haushaltsstrompreise
Die Basis für unsere Berechnungen der Strompreise ist ein Jahresverbrauch von 3.500 kWh. Angebote, die Kautionszahlungen und/oder Vorauszahlungen verlangen, werden in unserer Analyse nicht berücksichtigt. Folgende Faktoren sind für die Preisberechnung ausschlaggebend:
Berücksichtigung von Grundgebühren und Boni:
Wir beziehen sämtliche Grundgebühren sowie mögliche Bonuszahlungen für Neukunden – darunter Neukundenbonus und Sofortbonus – vollständig in unsere Berechnungen ein. Diese Beträge werden transparent verrechnet und wir zeigen damit den effektiven Preis pro Kilowattstunde an. Dadurch erhalten Verbraucher einen realistischen und vergleichbaren Strompreis.
Hinweis zur Berechnung von Einsparungen: Die möglichen Einsparungen berechnen wir im Vergleich zu den Tarifen des lokalen Anbieters. Im Falle von Grundversorgungstarifen garantieren wir eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen.
Diese akribische wissenschaftliche Herangehensweise unterstreicht die Unverwechselbarkeit unserer Preisstudien in Deutschland und liefert bedeutende Erkenntnisse über die Preisgestaltung und Preisentwicklung von Strom.