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Was für Stromanbieter gibt es?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl lokal, regional und bundesweit aktiver Stromanbieter mit unterschiedlichen Tarifangeboten und Geschäftsmodellen. Im Markendschungel der Unternehmen lassen sich, grob skizziert, fünf große Anbietergruppen herausstellen:

1. Stadtwerke und kommunale Versorger

2. Energiekonzerne

3. Alternative Stromanbieter

4. Ökostromanbieter

5. Billigstromanbieter

Stadtwerke und kommunale Versorger: Ein Stadtwerk ist in nahezu jeder größeren Kommune oder Gemeinde als Energieversorger tätig. Diese Unternehmen befinden sich teils in öffentlicher, teils in privater Hand, wobei sich ein immer stärker werdender Trend zur Rekommunalisierung der lokalen Stromversorgung abzeichnet. Stadtwerke sind in der Regel auch die örtlichen Grundversorger und oftmals für den Netzbetrieb verantwortlich. Sie bieten gemeinhin verschiedene Tarifarten von der Grundversorgung über konventionelle Sondertarife bis hin zu Ökostrom an. Kunden können hier von regionaler Verbundenheit und zumeist auch guter Erreichbarkeit profitieren, seltener allerdings von wirklich niedrigen Strompreisen.

Energiekonzerne: Die fünf größten Unternehmen auf dem deutschen Strommarkt sind die Energiekonzerne E.ON (Uniper), RWE (innogy), EnBW, Vattenfall und EWE. Zusammen beherrscht diese kleine Zahl von Akteuren noch immer einen Großteil des Marktes – die lange Zeit geltenden Oligopolstrukturen brechen jedoch mehr und mehr auf. Die großen Energiekonzerne verfügen über diverse Tochterunternehmen bzw. Vertriebsgesellschaften für die Stromvermarktung und halten zudem Anteile an Stadtwerken und kommunalen Versorgern. Zu ihren Geschäftsfeldern zählen neben der Stromlieferung auch die Energieerzeugung, der Kraftwerks- und Netzbetrieb sowie weiterführende Energiedienstleistungen.

Alternative Stromanbieter: In diesen Topf fallen Energieversorger mit überregionalen bzw. bundesweiten Tarifangeboten und den unterschiedlichsten Hintergründen: Konzerntöchter, Stadtwerke-Kooperationen,  oder junge Strommarken mit frischen Konzepten. Diese Unternehmen profitieren von der zunehmenden Wechselbereitschaft der Stromkunden, die sie durch attraktive Preise, Serviceangebote oder Vertragsbedingungen gewinnen wollen.

Ökostromanbieter: Grüne Stromtarife hat heute nahezu jedes Energieversorgungsunternehmen im Portfolio. »Echter Ökostrom« erfüllt jedoch gewisse Mindeststandards, beispielsweise die konzernunabhängige und ausschließliche Vermarktung von 100 Prozent Ökostrom oder auch verbindliche Investitionen in den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Die Einhaltung dieser Kriterien wird von Ökostrom-Gütesiegeln wie dem Grüner Strom Label und dem ok-power Siegel überprüft und zertifiziert. Verbraucher, die über den Bezug von Ökostrom wirksam zum Klimaschutz beitragen möchten, sollten entsprechende Anbieter wählen.

Billigstromanbieter: Eine Reihe von sogenannten Discount- oder Billigstromanbietern vertreibt Stromtarife zum Niedrigstpreis. Diese Unternehmen sind in der Regel bundesweit aktiv und agieren oftmals in Form mehrerer Vertriebsmarken. Die günstigen Strompreise werden über möglichst schlanke Strukturen, reduzierten Service und die Konzentration auf den reinen Stromvertrieb erzielt. Bestimmte Discountanbieter stehen wegen vermeintlich unseriöser Geschäftsmodelle allerdings regelmäßig in der Kritik.

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