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Was tun, wenn der Stromanbieter kündigt?

Kündigungen, die Stromanbieter gegenüber ihren Kunden aussprechen, sind höchst selten. Zudem ist solch eine Kündigung nicht zwangsläufig mit einer sogenannten Stromsperre gleichzusetzen, bei der Grundversorger bzw. Netzbetreiber den Stromzähler zahlungssäumiger Kunden abklemmen und ihnen damit den Zugang zum Strom (zeitweise) verwehren. Eine Kündigung geht im Gegensatz zur Stromsperre nicht mit einer direkten Versorgungsunterbrechung einher.

Kündigung ist keine Stromsperre

Laut der in Deutschland geltenden Stromgrundversorgungsverordnung, kurz StromGVV, haben Grundversorger das Recht, die Versorgung von Haushaltskunden nach entsprechender Androhung zu unterbrechen, wenn diese ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Eine Stromsperre kann ausschließlich vom örtlichen Grundversorger bzw. Messstellenbetreiber vorgenommen werden, jedoch nicht von alternativen Stromanbietern, die weder für das lokale Netz noch den Stromzähler verantwortlich sind.

Es gibt Szenarien, wenn auch höchst selten, in denen sich ein Versorger gezwungen sieht, die Stromlieferung aus wirtschaftlichen Gründen zu kündigen – beispielsweise, weil Insolvenz angemeldet werden musste oder weil der zuständige Netzbetreiber aus bestimmten Gründen die Stromdurchleitung verweigert. Betroffene Kunden müssen aber auf keinen Fall befürchten, plötzlich ohne Strom dazustehen. Das Energiewirtschaftsgesetz verpflichtet den örtlichen Grundversorger, im Notfall einzuspringen und die sogenannte Ersatzversorgung für bis zu drei Monate sicherzustellen. In dieser Zeit können Verbraucher einen neuen Stromliefervertrag mit einem Anbieter ihrer Wahl abschließen. Das sollten sie auch, um anschließend nicht automatisch in einen teuren Grundversorgungstarif eingestuft zu werden.

Sollte die Kündigung des Stromanbieters auf ein Fehlverhalten des Kunden zurückzuführen sein – hierbei handelt es sich in den allermeisten Fällen um ausstehende Zahlungen – ist natürlich letzterer zur Klärung aufgefordert. Unstimmigkeiten über Rechnungsbeträge sollten nach Möglichkeit immer frühzeitig ausgeräumt werden, damit es erst gar nicht zur Kündigung oder gar Stromsperre kommt.

Rechte und Pflichten prüfen

Verbraucher sollten bei Problemen mit ihrem Stromanbieter unbedingt ihre vertraglichen Rechte und Pflichten prüfen und gegebenenfalls neu ordnen. Im Insolvenzfall ist es beispielsweise ratsam, eine zuvor erteilte Einzugsermächtigung zu widerrufen und die Zahlweise auf Überweisung umzustellen. Möglicherweise gilt es sogar, Ansprüche auf Rückzahlung oder Schadensersatz zu prüfen. Bei selbst verschuldetem Zahlungsrückstand sollte dieser natürlich schnellstmöglich behoben werden. Halten die Unstimmigkeiten an, so kann im nächsten Schritt die »Schlichtungsstelle Energie« hinzugezogen werden. Sie vermittelt als unabhängige und neutrale Instanz bei Problemen aller Art zwischen Energieversorgern und Verbrauchern.

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