Samstag, 15. Mai 2021

Strompreise in Deutschland - Was kostet Strom?

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Stromanbieter trotz Schufa

Verbraucher in Deutschland haben das Recht auf freie Wahl ihres Stromanbieters. Und sie sind gut beraten, dieses Recht wahrzunehmen, denn ohne einen Stromanbieterwechsel fallen sie automatisch in die teure Grundversorgung. Die Folge sind unnötig hohe Stromkosten, die sich durch einen Wechsel schnell und deutlich senken lassen.

Andererseits haben Stromanbieter das Recht, Kunden abzulehnen. Eine der Ursachen dafür kann eine sogenannte Schufa-Abfrage sein. Für Energieversorger ist die Bonität ihrer Kunden wichtig, denn üblicherweise erfolgt die Stromlieferung im Voraus. Doch auch für Verbraucher mit Schufa-Eintrag gibt es Wege, günstigen Strom zu beziehen. Immerhin ist das mögliche Sparpotenzial durch einen Stromanbieterwechsel in einer angespannten finanziellen Lage umso wichtiger.

Strom anmelden trotz Schufa

Wird ein Haus oder eine Wohnung neu bezogen, ohne dass ein unmittelbarer Stromanbieterwechsel erfolgt, übernimmt automatisch der örtliche Grundversorger die Stromlieferung. Gleiches gilt für Haushalte, die von alternativen Stromanbietern abgelehnt werden - beispielsweise aufgrund ihrer mangelnden Bonität. In Deutschland gilt: Jeder Verbraucher hat ein Recht auf Stromversorgung, in letzter Instanz durch die gesetzlich garantierte Grundversorgung.

Das Problem: Die lokale Grundversorgung zählt zu den teuersten Tarifen auf dem Strommarkt. Der Wechsel in einen günstigen Alternativtarif kann die jährliche Stromrechnung, je nach Verbrauch, um mehrere Hundert Euro entlasten. Prinzipiell ist ein Wechsel einfach: Sie schließen einen Vertrag bei einem günstigen Stromanbieter ab, der die Kündigung der Grundversorgung für Sie übernimmt, oder Sie entscheiden sich gleich bei Einzug für die preiswerte Alternative.

Viele Stromanbieter führen vor der Annahme potenzieller Kunden allerdings eine Bonitätsprüfung durch. Liegt ein Schufa-Eintrag vor, kann eine Ablehnung erfolgen. Betroffene müssen jedoch nicht zwingend in der teuren Grundversorgung bleiben. Auch für Haushalte mit schlechter Bonität gibt es Wechseloptionen.

Wichtig für Stromkunden mit schlechter Bonität:

  • Strom wird auch bei einem Schufa-Eintrag geliefert, denn jeder Verbraucher hat ein Recht auf Grundversorgung.
  • Der Wechsel zu einem günstigen Anbieter ist auch bei negativer Bonität möglich.
  • Stromanbieter mit der Zahlungsoption "per Vorkasse" eignen sich für einen Wechsel.

Stromanbieter wechseln trotz Schufa

Möglichkeit 1: Die Bonität wird nicht überprüft

Nicht jeder Stromanbieter überprüft im Vorfeld die Kreditwürdigkeit seiner Kunden. Mitunter wird zwar eine Bonitätsprüfung durchgeführt, das negative Ergebnis jedoch ignoriert. Hier gilt: Ein Versuch schadet nicht. Verbraucher sollten stets einen Stromanbieterwechsel zu ihrem eigenen Vorteil anstreben - und auf ein positives Feedback hoffen.

Möglichkeit 2: Der Stromanbieter akzeptiert die negative Bonität

Eine negativer Schufa-Eintrag muss nicht zwingend zu einer pauschalen Ablehnung führen. Stromanbieter sind Wettbewerber auf einem umkämpften Markt, und Kunden bedeuten für sie Umsätze. Es gibt durchaus Anbieter, die auch Kunden mit schwacher Bonität Stromlieferverträge anbieten.

Möglichkeit 3: Der Schufa-Eintrag ist für die Energieversorgung unerheblich

Ein Schufa-Eintrag wird von manchen Stromanbietern differenziert bewertet. Das heißt, die Art des Eintrags spielt eine Rolle. Kunden, die ausstehende Schulden bei vorherigen Stromanbietern haben, werden es bei einer Bonitätsprüfung tendenziell schwer haben. Steht ein negativer Schufa-Eintrag aber nicht in Zusammenhang mit der Energieversorgung, fällt dieser weniger und möglicherweise sogar überhaupt nicht ins Gewicht.

Möglichkeit 4: Stromtarif mit Vorkasse oder Kaution

Es gibt Stromanbieter, deren Geschäftsmodell es ermöglicht, Anzeichen einer negativen Kreditwürdigkeit ihrer Kunden vollkommen zu ignorieren. Hierbei handelt es sich um Versorger, die über Vorkasse abrechnen oder eine Kaution auf die Stromlieferung erheben. Wenn nicht in klassischen monatlichen Abschlägen gezahlt wird, sondern über jährliche Vorausbeträge bzw. eine Kaution als Sicherheit hinterlegt wird, spielt ein Schufa-Eintrag keine Rolle mehr. Bei diesem Geschäftsmodell liegt die Sicherheit auf Seiten der Stromanbieter, das finanzielle Risiko bei den Kunden.

Stromtarife mit Vorkasse oder Kaution: Wichtige Information

In den Voreinstellungen unseres verbraucherfreundlichen Stromrechners werden absichtlich keine Tarife mit Vorkasse oder Kaution berücksichtigt. Grundsätzlich raten wir Kunden zu Stromtarifen mit monatlichen Abschlagszahlungen. Sie können die Einstellungen im Stromrechner jedoch anpassen, um Vorkasse-Tarife gezielt in die Suche einzubeziehen. Sie sollten sich dabei bewusst sein, dass sie ausreichend liquide Mittel benötigen, um Ihren Jahresstromverbrauch im Voraus bezahlen zu können. Je nach Verbrauch und Haushaltsgröße fällt dazu eine hohe dreistellige Summe an.

Stromtarife mit Vorkasse oder Kaution sind keine Ideallösung. Gegenüber der teuren Grundversorgung bieten Sie jedoch unbestrittene Kostenvorteile. Zudem sind sie für Verbraucher mit Schufa-Eintrag in bestimmten Fällen die einzige Wechseloption.

Das können Sie tun:

Wird der Stromanbieterwechsel aufgrund einer negativen Schufa-Auskunft abgelehnt, können Sie noch einen Vertrag mit Vorkasse oder Kaution wählen.

So geht's:

  1. Geben Sie Ihren Stromverbrauch und die PLZ in den Stromrechner ein.
  2. Klicken Sie auf "Berechnen" und anschließend auf "Suchkriterien ändern".
  3. Aktivieren Sie die beiden Checkboxen "Vorauskasse" und "Kaution".
  4. Klicken Sie auf "Neu Berechnen" und wählen Sie einen Vertrag mit Vorauskasse oder Kaution.

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Stromanbieter wechseln trotz Schufa - FAQs

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Was passiert beim Stromanbieterwechsel?

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Welcher Stromanbieter trotz schlechter Schufa?

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Was tun, wenn der Stromanbieter die Kündigung nicht akzeptiert?

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Wie wechsle ich den Stromanbieter bei schlechter Bonität?

Sie können zunächst versuchen, einen Stromanbieter mit konventioneller Zahlweise über die verbraucherfreundlichen Standardeinstellungen unseres Stromrechners zu finden. In diesem Fall werden keine Tarife mit Vorkasse oder Kaution berücksichtigt, denn prinzipiell raten wir Kunden zu ...

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Kann man bei Schulden den Stromanbieter wechseln?

Grundsätzlich: Ja. Verbraucher in Deutschland haben das Recht auf freie Wahl ihres Stromanbieters. Nehmen sie dieses Recht nicht wahr, fallen sie automatisch in die teure Grundversorgung. Die Folge sind unnötig hohe Stromkosten, die sich für Haushalte mit finanziellen Problemen nochmals ...

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Achtung: Bei schlechter Zahlungsmoral drohen Stromsperren

Energieversorger haben das Recht, bei einem Zahlungsrückstand von mehr als 100 Euro mit einer vierwöchigen Frist und nach zweimaliger Aufforderung eine Versorgungssperre vorzunehmen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur erfolgen in Deutschland jedes Jahr mehrere Millionen Sperrandrohungen für Strom- und Gasanschlüsse. Die Zahl der tatsächlichen Sperrungen liegt im jährlichen Schnitt bei mehr als 300.000.

Aktuelle Information: Zahlreiche Energieversorger haben angekündigt haben, während der Coronakrise auf die Sperrung von Strom- und Gasanschlüssen zu verzichten. Säumige Kunden, die in vielen Fällen gerade aufgrund der derzeitigen Notlage in Zahlungsrückstand geraten könnten, müssen sich also vorerst keine Sorgen um ihre Energieversorgung machen.

Schufa: Was ist das?

Die Schufa Holding AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine privatwirtschaftliche Wirtschaftsauskunftei mit Sitz in Wiesbaden. Ihr Geschäftsmodell ist es, Vertragspartner mit Informationen zur Kreditwürdigkeit Dritter zu versorgen.

Die Schufa verfügt über Bonitätsdaten zu Millionen Privatpersonen und Unternehmen. Jährlich bearbeitet sie Anfragen zur Kreditwürdigkeit im dreistelligen Millionenbereich - auch von Verbrauchern, die ihre eigenen Daten einsehen wollen. Unter Meine Schufa können Sie Ihre Schufa-Auskunft einholen, allerdings ist die Abfrage kostenpflichtig. 

Grundsätzlich kann jeder Verbraucher ab einem Alter von 18 Jahren durch ein beliebiges Vertragsverhältnis von der Schufa erfasst sein. Generell gelten Forderungen, die regelmäßig beglichen werden, nicht als Negativmerkmal. Eine Häufung von Krediten oder Zahlungsrückständen bis hin zu konkreten Schulden führt jedoch zu einem negativen "Score". Dieser kann Verbraucher in Ihrer Lebensführung mitunter stark einschränken - beispielsweise bei angestrebten Mietverhältnissen, bei Bankkonten, Krediten und Kaufverträgen aller Art sowie beim Wechsel des Stromanbieters.

Stromanbietern steht es grundsätzlich offen, vor Vertragsschluss eine Schufa-Auskunft einzuholen. Mit der Bonitätsprüfung sichern sich die Versorger ab, denn die Stromlieferung erfolgt bei einem konventionellen Vertragsmodell üblicherweise im Voraus.

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