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Nachtstrom - Tarifrechner und Anbieterwechsel für Nachtstrom

Mit unserem Nachtstrom-Rechner können Sie schnell und unkompliziert günstige Anbieter an Ihrem Wohnort finden und deren Tarife vergleichen. Nach wenigen Angaben und einem Klick listet der Rechner alle lokal verfügbaren Nachtstrom-Angebote nach dem besten Preis. So haben Sie die günstigsten Versorger und Tarife im Blick und erfahren direkt, wie viel Sie durch einen Wechsel sparen können. Anschließend können Sie Ihre individuellen Suchkriterien anpassen, nähere Informationen zu den Anbietern und Tarifen Ihrer Wahl einholen und den Wechsel auf Wunsch gleich online beauftragen.

So funktioniert der Nachtstrom-Rechner

Für den Nachtstrom-Vergleich über unseren mehrfach ausgezeichneten Rechner werden nur wenige Angaben benötigt.

  1. Wählen Sie zunächst den Zählertyp Ihres Haushaltes aus – verfügen Sie über einen Doppeltarifzähler oder einen Eintarifzähler? 

  2. Tragen Sie im nächsten Schritt neben der Postleitzahl Ihres Wohnortes auch Ihren jährlichen Stromverbrauch zur Haupt- und Nebenzeit in die dafür vorgesehenen Felder ein. Ihren Jahresstromverbrauch können Sie Ihrer letzten Abrechnung entnehmen oder sich für eine grobe Einschätzung an unseren Richtwerten orientieren.

  3. Geben Sie im nächsten Schritt an, ob Sie über einen gemeinsamen oder getrennte Zähler für Heizstrom und Haushaltsstrom verfügen.

  4. Sind alle erforderlichen Angaben gemacht, klicken Sie einfach auf »Berechnen« – schon erhalten Sie alle relevanten Tarifangebote.

Tipp: Lassen Sie das Label »Deutschlands beste Stromanbieter« als Filter aktiv. Damit werden Ihnen ausschließlich bestbewertete und manuell selektierte Anbieter empfohlen. Hierbei wird ein von uns entwickelter Algorithmus genutzt, der Testberichte, Kundenbewertungen, Analysen von AGBs und Vertragskonditionen sowie die Empfehlungen von Verbraucherzentralen und der Stiftung Warentest berücksichtigt.

So funktioniert der Nachtstrom - Anbieterwechsel

  1. Wählen SIe auf der Tarifrechner Ergebnisseite einen passenden Nachtstromtarif aus.

  2. Durch einen Klick auf den Button »Weiter« gelangen Sie zum Online-Wechselformular. Hier werden Ihnen nochmals alle wichtigen Details zum ausgewählten Nachtstrom-Tarif angezeigt und Sie können den Wechselvorgang in die Wege leiten.

  3. Geben Sie im nächsten Schritt Ihre Kontaktdaten und Anschlussdaten ein und erteilen Sie uns Ihren Wechselauftrag.

  4. Unsere Wechselprofis kümmern Sich um alle weiteren Formalitäten. Ihr künftiger Stromanbieter wird von Ihnen bevollmächtigt, den alten Liefervertrag zu kündigen und Sie erhalten innerhalb weniger Wochen eine Bestätigung des Vertragsabschlusses vom neuen Versorger sowie die Abschlussrechnung des bisherigen Lieferanten.


Unser Nachtstrom-Rechner zeigt Ihnen auf der Tarifrechner - Ergebnisseite alle an Ihrem Wohnort verfügbaren Anbieter und Tarife an. Die Auflistung ist standardmäßig nach dem Kriterium »Preis« sortiert, wobei stets der günstigste Tarif zuerst aufgeführt wird. Alternativ können Sie die Ergebnisse aber auch nach den Gesichtspunkten »Bewertung« und »Gesamtnote« sortieren. Auf Wunsch können Sie Ihre Suche über die Schaltfläche »Erweiterte Einstellungen ausklappen« nochmals näher definieren. Hier lassen sich Kriterien wie Vertragslaufzeit, Preisgarantie, Wechselbonus etc. auswählen bzw. eingrenzen. Unser Tarifrechner ist standardmäßig bereits kundenfreundlich voreingestellt.


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Nachtstrom FAQs

Was ist Nachtstrom?

Als Nachtstrom wird elektrische Energie bezeichnet, die Stromanbieter in der Nieder- oder Nebentarifzeit an ihre Kunden liefern. Die konkrete zeitliche Eingrenzung nehmen die Energieversorger vor, in der Regel fallen darunter jedoch die Nächte (üblicherweise wird zwischen 20:00 und 22:00 Uhr auf Nachtstrom geschaltet, ab 6:00 Uhr morgens wieder auf Tagstrom) sowie bestimmte Wochenendzeiten. Am häufigsten findet Nachtstrom in elektrischen Speicherheizungen, sogenannten Nachtspeicherheizungen, Anwendung. Die Geräte speichern die aus dem Strom gewonnene Wärme und geben sie bei Bedarf im Tagesverlauf wieder ab. Weil das Prinzip von Nachtstrom auf bedarfsarmen Nebenzeiten beruht, ist er prinzipiell günstiger als konventioneller Haushaltsstrom, der tagsüber zur Hauptzeit geliefert wird.

Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Als Alternative zu den hierzulande deutlich weiter verbreiteten Gas- und Ölheizungen dient eine Nachtspeicherheizung – auch elektrische Speicherheizung oder Nachtspeicherofen genannt – als strombetriebene Wärmequelle. Das Heizen mit Strom gewann in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren an Popularität, als noch keine Infrastruktur für die flächendeckende Verteilung von Erdgas existierte und man unter dem Eindruck der weltweiten Ölkrise nach Heizalternativen suchte. Zudem eröffnete die Nachtspeicherheizung deutschen Kraftwerksbetreibern einen neuen Absatzmarkt für zu Nebenzeiten auftretende Stromüberkapazitäten. Um die Nachtspeicherheizung als günstige Alternative zum Heizöl zu etablieren, boten die Versorger entsprechend günstige Heizstromtarife an. In der Folge wurden in mehr als 1,5 Millionen deutschen Haushalten Nachtspeicherheizungen installiert, die bis zur Liberalisierung der Energiemärkte in den späten 1990er Jahren ausschließlich mit Nachtstrom vom örtlichen Grundversorger betrieben werden konnten.

Wer liefert Nachtstrom?

In Deutschland liefert jeder lokale Grundversorger auch Nachtstrom. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Markt für Heizstrom auch hauptsächlich von Grundversorgungstarifen geprägt ist. Nach und nach etablieren sich jedoch auch alternative Stromanbieter mit zum Teil deutlich günstigeren Preisen für Haushaltskunden mit Nachtspeicherheizung. Trotzdem ist der Heizstromsektor, vor allem im Vergleich zum inzwischen sehr lebhaften Markt für konventionellen Haushaltsstrom, noch deutlich unterentwickelt. Auch weil in der Vergangenheit hohe Markteintrittsbarrieren dafür sorgten, dass sich fast ausschließlich die örtlichen Grundversorger behaupten konnten. Diese lokalen Monopolstrukturen wurden inzwischen jedoch vielfach aufgebrochen, wodurch sich Wahl- und Wechselmöglichkeiten für Nachtstromkunden ergeben.

Ist Nachtstrom günstiger als Haushaltsstrom?

Auf den ersten Blick ja, denn für den zu Nebenzeiten gelieferten Nachtstrom wird tatsächlich ein geringerer Kilowattstundenpreis berechnet als beim normalen Haushaltsstrom zur Hauptzeit. Aber: Im Vergleich zu Standardtarifen ist Nachtstrom, der zur Hauptzeit, also tagsüber, geliefert wird, deutlich teurer. Hinzu kommt, dass sich die Preise für Nacht- und Normalstrom tendenziell immer mehr angleichen. Umso mehr lohnt sich der Tarifvergleich, denn ein Anbieterwechsel kann die jährlichen Heizstromkosten je nach Wohnort und Verbrauch um mehrere Hundert Euro senken.

Hat Nachtstrom Zukunft?

Das ehemals positive Bild vom günstigen und unabhängigen Heizen mit Strom hat sich im Laufe der Jahrzehnte spürbar gewandelt. Strom im Kraftwerk zu produzieren, ihn unter Verlusten an Haushalte weiterzuleiten, wo die Elektrizität wiederum in Wärme umgewandelt wird, erscheint aus heutiger Sicht weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Aus diesem Grund sollte die Nachtspeicherheizung auch ursprünglich bis zum Jahr 2020 bundesweit aus Wohngebäuden verbannt werden. Das Verbot wurde 2013 jedoch gekippt. Der Grund: Im Zuge der beschleunigten Energiewende wird die Nutzung von Nachtspeicherheizungen als flexible Stromspeicher in Betracht gezogen. Als ein Baustein für das Versorgungssystem der Zukunft sollen Speicherheizungen das immer größer werdende Stromangebot aus schwankenden erneuerbaren Energien regulieren und damit die Stromnetze stabilisieren. Auch vor dem Hintergrund der Endlichkeit und schlechten Klimabilanz fossiler Wärmelieferanten wie Gas und Öl könnte das Heizen mit (Öko-)Strom grundsätzlich Zukunft haben.

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