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Stromverbrauch 2019 in Deutschland

Gesamtstromverbrauch in Deutschland

Nach einer für den BDEW entwickelten Stromverbrauchsprognose ist 2019 mit einem stabilen Gesamtstromverbrauch zu rechnen. Laut vorläufiger Zahlen wurden bundesweit im Jahr 2018 rund 556,5 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht - gegenüber 555,8 Milliarden kWh in 2017.

Stromverbrauch im Haushalt

Der Stromverbrauch ist eine zentrale Größe für die Lebenshaltungskosten von Haushalten in Deutschland. Sowohl das allgemein hohe Strompreisniveau als auch die persönliche Klimabilanz machen einen bewussten und nachhaltigen Stromverbrauch immer populärer.

StromAuskunft.de gibt Ihnen auf der Seite Stromverbrauch im Haushalt Tipps und Hilfestellungen, wie Sie den persönlichen  Stromverbrauch nachvollziehen und optimieren können.

  • Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch in deutschen Haushalten?

  • Wo befinden sich die größten Stromverbraucher im Haushalt?

  • Welche Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch?

  • Wie lässt sich der Stromverbrauch am effektivsten senken?

Wie viel Stromverbrauch ist normal?

Wenn Verbraucher einen Blick auf ihre Stromrechnung werfen, fragen sich viele: Wie viel Stromverbrauch ist eigentlich normal für 1 Person, 2 Personen oder 3 Personen? Denn: Obwohl die Abrechnungen die genauen Kilowattstunden und Stromkosten nennen, können sie ohne einen entsprechenden Vergleichswert nur wenig damit anfangen.

Um den eigenen Stromverbrauch mit anderen Haushalten vergleichen zu können, müssen sie diesen zunächst bestimmen. Dafür stehen ihnen mehrere Wege zur Verfügung:

a) Stromverbrauch ablesen

Ein Blick in die Stromabrechnung zeigt, wie viele Kilowattstunden (kWh) im Monat oder Jahr verbraucht wurden. In der Regel reicht es, wenn Verbraucher eine Stromjahresrechnung zur Hand nehmen und die dort aufgeführte Zahl als Vergleichswert nutzen. Denn: Der Stromverbrauch pro Jahr variiert nur marginal. Sind energiefressende Elektrogeräte hinzugekommen oder hat sich die Wohnsituation entscheidend geändert, sollten Verbraucher zusätzlich die Vorjahresrechnung hinzuziehen.

b) Stromverbrauch berechnen

Wer keine Jahresabrechnung zur Hand hat, kann den eigenen Stromverbrauch über diese Formel berechnen:

(Wohnfläche x 9 kWh) + (Anzahl der Personen im Haushalt x 200 kWh) + (Anzahl Elektrogeräte x 200 kWh) = Stromverbrauch

Verbraucher, die einen Boiler für ihr Warmwasser verwenden, müssen die Zahl 200 kWh (bei der Anzahl der Personen im Haushalt) durch 550 kWh ersetzen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Stromverbrauch berechnen

c) Stromverbrauch hochrechnen

Verbraucher können ihren Stromverbrauch auch bestimmen, indem sie diesen hochrechnen. Dazu können sie beispielsweise ihren Zählerstand über den Zeitraum einer Woche täglich ablesen. Aus den gesammelten Zahlen bilden sie einen Mittelwert. Diese Formel erlaubt dann eine Hochrechnung für das ganze Jahr:

Stromverbrauch in kWh pro Tag x 365 = Stromverbrauch pro Jahr

Stromverbrauch im Vergleich - Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch im Vergleich zum Durchschnitt?

Den persönlichen Stromverbrauch beurteilen

Haben Verbraucher ihren jährlichen Stromverbrauch ermittelt, können sie über einen Vergleichswert bestimmen, ob ihr Stromverbrauch normal ist. Einen hilfreichen Anhaltspunkt dazu liefert der Stromspiegel 2019 für Deutschland. Dieser führt übersichtlich Durchschnittswerte zum Stromverbrauch von unterschiedlichen Haushaltsgrößen und Haushaltstypen auf. Auf diese Weise können sie mit einem Blick überprüfen, wie viele kWh für ihren Haushalt normal sind. Damit zeigt der Vergleich auch, ob sie Strom sparsam oder doch verschwenderisch nutzen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Stromverbrauch vergleichen

Vergleichen Sie jetzt Ihren Stromverbrauch im Verhältnis zu Durchschnittswerten von Haushalten in Deutschland. Die Spannbreite des Verbrauchs ist je nach Gebäudetyp, Warmwassseraufbereitung, Anzahl der Personen, der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten sowie des individuellen Verbrauchsverhaltens sehr groß.

Was beeinflusst den Stromverbrauch?

Neben dem persönlichen Verbrauchsverhalten beeinflussen drei entscheidende Faktoren den Stromverbrauch von Privathaushalten:

  • Haushaltsgröße

  • Haushaltstyp

  • Art der Warmwasserbereitung

1. Die Haushaltsgröße

Der wohl wesentlichste Faktor für die Höhe des Stromverbrauchs ist die Haushaltsgröße – wobei hier nicht die Wohnfläche, sondern die Zahl der im Haushalt lebenden Personen ausschlaggebend ist. Mit der Personenzahl steigt üblicherweise auch der Verbrauch, allerdings nicht in gleichem Maße. Der Grund: Zentrale Haushaltsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine finden sich genauso in Single- wie in Mehr-Personen-Haushalten und werden dort gemeinschaftlich genutzt. Deshalb fällt der Pro-Kopf-Stromverbrauch in größeren Haushalten generell geringer aus als in kleinen.

2. Der Haushaltstyp

Ein weiterer Einflussfaktor für den Stromverbrauch ist der zugrundeliegende Haushaltstyp: Handelt es sich um ein Ein- bzw. Zweifamilien- oder ein Mehrfamilienhaus? Der Stromverbrauch von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern liegt laut Statistik um mehr als ein Drittel unter dem Verbrauch vergleichbarer Haushalte in Einfamilienhäusern. Außenbeleuchtung, Gartengeräte, Garagenstrom etc. machen den Unterschied.

3. Die Warmwasserbereitung

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal beim Stromverbrauch von Haushalten ist die Art der Warmwasserbereitung. Wird das Wasser für Bad und Küche elektrisch erwärmt, zum Beispiel per Durchlauferhitzer oder Boiler, kann man davon ausgehen, dass sich der Pro-Kopf-Stromverbrauch um etwa ein Viertel bis ein Drittel erhöht.

Den eigenen Stromverbrauch senken – die zehn besten Stromspartipps

1. Energieeffiziente Geräte verwenden: Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten grundsätzlich auf die beste Energieffizienzklasse. Auch bei noch funktionierenden, aber veralteten Geräten kann sich ein Austausch unter Umständen lohnen, weil die Ersparnis bei den Stromkosten den Anschaffungspreis binnen kurzer Zeit amortisiert.

2. Bedarfsgerechte Geräte kaufen: Berücksichtigen Sie bereits bei der Anschaffung von Elektrogeräten, dass Größe und Leistung Ihrem persönlichen Bedarf entsprechen sollten. Zu große Kühlschränke oder Waschmaschinen wirken sich ebenso negativ auf die Stromrechnung aus wie ein überdimensionierter Fernseher oder ein unnötig leistungsstarker PC.

3. Haushaltsgeräte richtig nutzen: Wählen Sie beim Betrieb von Waschmaschine und Geschirrspüler nach Möglichkeit die bei allen modernen Geräten verfügbaren Sparprogramme, um Wasser- und Energiemengen zu reduzieren. Nutzen Sie zudem das Volumen der Geräte voll aus.

4. Auf energieeffiziente Beleuchtung umstellen: Die klassische Glühbirne wird zwar nicht mehr im Handel angeboten, findet sich jedoch noch immer in zahlreichen Haushalten. Greifen Sie lieber zu zeitgemäßen Alternativen wie LEDs oder Kompaktleuchtstofflampen, die nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen, dabei deutlich langlebiger und längst in sämtlichen Lichtfarben verfügbar sind.

5. Standby-Betrieb vermeiden: Zahlreiche Elektrogeräte, insbesondere aus der Unterhaltungselektronik, verursachen im Standby überflüssige Stromkosten. Schaltbare Steckerleisten schaffen Abhilfe.

6. Heizungspumpe modernisieren: Schätzungen zufolge sind in mehr als 80 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland überdimensionierte oder veraltete Heizungspumpen im Einsatz, die zu hohe Stromkosten versursachen. Der Pumpentausch ist finanziell zusätzlich attraktiv, weil er staatlich gefördert wird.

7. Auf Kleinigkeiten achten: Kochen Sie stets mit Deckel. Erhitzen Sie Wasser im Wasserkocher, statt auf der Herdplatte. Nutzen Sie die Restwärme beim Kochen und Backen und vermeiden Sie das Vorheizen des Ofens. Aktivieren Sie die Energiesparmodi am Computer und anderen Geräten. Kurz gesagt: Achten Sie im Alltag auf einen bewussten Stromverbrauch.

8. Stromfresser aufspüren: Ob Kühlschrank, Waschmaschine oder Multimedia-System – mit einem Strommessgerät kommen sie unentdeckten Energiefressern im Haushalt auf die Spur. Die Geräte sind günstig, bei vielen örtlichen Energieversorgern sogar kostenlos leihbar.

9. Abrechnungsfehler ausschließen: Fällt der laut Stromrechnung gemessene Verbrauch im Vergleich zu Vorjahren ohne nachvollziehbare Ursache unverhältnismäßig hoch aus, sollten Sie technische Probleme und Abrechnungsfehler ausschließen. Klären Sie dazu folgende Fragen: Sind Verbrauchsstelle und Stromtarif im Rechnungsschreiben korrekt aufgeführt? Wurde der Zählerstand richtig erfasst? Erscheint die Verrechnung von Verbrauch und Strompreis plausibel? Wurde der Jahresverbrauch vom Versorger oder Kunden tatsächlich abgelesen oder lediglich geschätzt? Arbeitet der Stromzähler störungsfrei?

10. Stromtarif wechseln: Ihr Energieversorger ist zwar nicht für Ihren Stromverbrauch verantwortlich, wohl aber für Ihren Strompreis. Möglicherweise ist Ihr aktueller Stromtarif nicht die beste Wahl. Durch einen Anbieterwechsel können Hauhalte, vor allem wenn sie noch über die teure Grundversorgung mit Strom beliefert werden, oftmals mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Vergleichen Sie einfach die an Ihrem Wohnort verfügbaren Stromangebote mit unserem Tarifrechner. So erfahren Sie in Sekundenschnelle, welcher Stromanbieter der für Ihren individuellen Stromverbrauch günstigste ist und wie viel Sie durch einen Wechsel sparen können.

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