Donnerstag, 09. Juli 2020

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Was ist Nachtstrom?

Als Nachtstrom wird elektrische Energie bezeichnet, die Stromanbieter in der Nieder- oder Nebentarifzeit an ihre Kunden liefern. Die konkrete zeitliche Eingrenzung nehmen die Energieversorger vor, in der Regel fallen darunter jedoch die Nächte (üblicherweise wird zwischen 20:00 und 22:00 Uhr auf Nachtstrom geschaltet, ab 6:00 Uhr morgens wieder auf Tagstrom) sowie bestimmte Wochenendzeiten.

Am häufigsten findet Nachtstrom in elektrischen Speicherheizungen, sogenannten Nachtspeicherheizungen, Anwendung. Die Geräte speichern die aus dem Strom gewonnene Wärme und geben sie bei Bedarf im Tagesverlauf wieder ab. Weil das Prinzip von Nachtstrom auf bedarfsarmen Nebenzeiten beruht, ist er prinzipiell günstiger als konventioneller Haushaltsstrom, der tagsüber zur Hauptzeit geliefert wird.

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Nachtstrom

Wer liefert Nachtstrom?

In Deutschland liefert jeder lokale Grundversorger auch Nachtstrom. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Markt für Heizstrom auch hauptsächlich von Grundversorgungstarifen geprägt ist. Nach und nach etablieren sich jedoch auch alternative Stromanbieter mit zum Teil deutlich günstigeren ...

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Hat Nachtstrom Zukunft?

Das ehemals positive Bild vom günstigen und unabhängigen Heizen mit Strom hat sich im Laufe der Jahrzehnte spürbar gewandelt. Strom im Kraftwerk zu produzieren, ihn unter Verlusten an Haushalte weiterzuleiten, wo die Elektrizität wiederum in Wärme umgewandelt wird, erscheint aus heutiger Sicht ...

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Ist Nachtstrom günstiger als Haushaltsstrom?

Auf den ersten Blick ja, denn für den zu Nebenzeiten gelieferten Nachtstrom wird tatsächlich ein geringerer Kilowattstundenpreis berechnet als beim normalen Haushaltsstrom zur Hauptzeit. Aber: Im Vergleich zu Standardtarifen ist Nachtstrom, der zur Hauptzeit, also tagsüber, geliefert wird, ...

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Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Als Alternative zu den hierzulande deutlich weiter verbreiteten Gas- und Ölheizungen dient eine Nachtspeicherheizung – auch elektrische Speicherheizung oder Nachtspeicherofen genannt – als strombetriebene Wärmequelle. Das Heizen mit Strom gewann in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren ...

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