Donnerstag, 20. Februar 2020

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Stromtarife für Elektroautos

Stromtarife für Elektroautos werden immer wichtiger. Wir erklären Ihnen, wie und wo Sie ihr Elektroauto am besten aufladen.

Beim Umstieg vom konventionellen Fahrzeug auf ein Elektroauto wechseln Verbraucher nicht nur die Antriebstechnologie, sondern auch und vor allem den Kraftstoff. Strom tritt an die Stelle von Benzin und Diesel, und die Ladestation wird zur Tankstelle.

Die große Mehrheit der heutigen E-Autofahrer bevorzugt das Laden im eigenen Zuhause. Es ist bequem, transparent und in der Regel auch günstiger als an öffentlichen Ladestationen. Vor allem dann, wenn Haushalte spezielle Stromtarife für Elektroautos in Anspruch nehmen. Nichtsdestotrotz ist ein gut ausgebautes öffentliches Ladenetz für den Durchbruch der Elektromobilität unverzichtbar. Schon heute sind bundesweit mehr als 17.000 öffentliche und teilöffentliche Ladestationen installiert, die über verschiedene Tarifoptionen bzw. Bezahlsysteme genutzt werden können.

Unser Tipp: Wenn Sie Ihr Auto überwiegend zu Hause laden möchten, dann wechseln Sie in einen günstigen Stromtarif. Der Betrieb eines Elektroautos kann den Strombedarf im Haushalt, je nach Fahrzeugtyp und Fahrleistung, durchaus verdoppeln. Ein zusätzlicher Zähler lohnt sich aufgrund der hohen Kosten in der Regel noch nicht.

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Die Stromtankstelle im eigenen Zuhause

Wird das E-Auto zuhause geladen, verlagern sich die "Spritkosten" auf die Stromrechnung. Bislang rechnen die meisten Nutzer von Elektroautos den Strom für ihr Fahrzeug über den konventionellen Haushaltsstromzähler ab. Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits fallen keine Extrakosten für einen zusätzlichen Zähler an, andererseits lässt sich der Stromverbrauch des E-Autos auf der Abrechnung nicht eindeutig nachvollziehen.

Ein konventioneller Haushaltsstromtarif ist preislich nicht immer die beste Wahl. Teuer wird es vor allem dann, wenn die örtliche Grundversorgung den Autostrom liefert, denn diese Tarifart zählt zu den teuersten am Markt. Massiv sparen lässt sich durch einen Anbieterwechsel - auch bei Ökostrom, der den elektromobilen Umstieg erst wirklich klimafreundlich macht.

Ökostrom für Elektroautos wird momentan vor allem von Stadtwerken und reinen Ökostromanbieter angeboten. Der Markt ist noch überschaubar: So wurden beim jährlichen Ökostrom-Check des Magazins Öko-Test im Herbst 2018 bei weniger als einem Drittel der Stromanbieter spezielle Tarife zum heimischen Laden von E-Autos vorgefunden.

Spezielle E-Mobility-Angebote von Energieversorgern kombinieren den (Öko-)Stromtarif in der Regel mit einer heimischen Ladestation (Wallbox) sowie Zugangsmöglichkeiten zum öffentlichen Ladenetz des jeweiligen Anbieters. Vorteil der Wallbox mit separatem Zähler: Die Ladevorgänge können vom Netzbetreiber in Zeiten hoher Netzauslastung notfalls unterbrochen werden - das reduziert bestimmte Strompreisanteile. Zudem kann bei geringer Netzauslastung, beispielsweise in den Nachtstunden, zu besonders günstigen Strompreisen geladen werden.

Zunehmend gefragt ist die Kombination von Elektroauto und Solarstromanlage. Gerade für Eigenheimbesitzer ist das Laden mit Sonnenstrom vom eigenen Dach sehr lukrativ. Unterstützt durch einen integrierten Stromspeicher kann besonders viel Eigenstrom ins E-Auto fließen. Für Mieter wird künftig der Zugang zu Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern interessant, im Idealfall kombiniert mit solarem Mieterstrom.

So laden Sie Ihr E-Auto - drei Optionen

  • Haushaltsstrom
    Der Betrieb eines Elektroautos kann den Strombedarf im Haushalt durchaus verdoppeln. Wird das E-Auto also über den konventionellen Haushaltsstromzähler geladen, sollten Verbraucher Stromtarif und -kosten unbedingt im Auge behalten. Empfehlenswert ist der Wechsel in einen Ökostromtarif, der idealerweise bestimmte Rabatte und Zusatzleistungen für Nutzer von Elektroautos beinhaltet.
  • Autostrom
    Spezielle Autostromtarife mit eigenem Strompreis erfordern einen separaten, unterbrechbaren Zähler. Dieser bringt zwar anfängliche Zusatzkosten mit sich, allerdings profitieren Haushalte anschließend von Nachlässen auf den Strompreis, weil der Netzbetreiber die Ladevorgänge steuern kann. Unter Umständen können sich für E-Autos auch sogenannte HT/NT-Tarife mit Doppeltarifzähler an der Ladestelle eignen. Hierbei gilt es, die Ladevorgänge gezielt in die günstigen Nebenzeiten (nachts) zu verlagern.
  • Eigenstrom
    Eigenheimbesitzer, die über eine Photovoltaikanlage verfügen, können ihr E-Fahrzeug mit selbsterzeugtem Sonnenstrom laden. Das ist lukrativ und steigert zugleich den Eigenverbrauch. Wichtig ist ein integrierter Stromspeicher - schließlich wird das Auto selten bei direkter Sonneneinstrahlung, sondern eher abends oder nachts geladen. Komplett kann die heimische PV-Anlage den Strombedarf eines E-Fahrzeugs nicht decken. Daher sollten Nutzer zusätzlich über günstigen und klimafreundlichen Netzstrom nachdenken.

Öffentliche Ladestationen - unterwegs Strom tanken

Spezielle Stromtarife für Elektroautos umfassen in vielen Fällen auch die Integration in einen Ladeverbund. Für Nutzer ideal, denn sie können unterwegs zu den Konditionen ihres Zuhause-Tarifs laden. Öffentliche Ladesäulen können natürlich auch ohne Tarifanbindung für einzelne Ladevorgänge genutzt werden. Bei bundesweit mehr als 17.000 Ladestationen existiert eine Vielzahl von Anbietern, Preisen und Bezahlsystemen.

Obwohl zum Teil kostenfreie Lademöglichkeiten existieren - beispielsweise als Serviceleistung des Einzelhandels –, müssen öffentliche Ladesäulen in den allermeisten Fällen kostenpflichtig freigeschaltet werden. Dies geschieht üblicherweise per Chipkarte oder Smartphone-App. Die Möglichkeit, Ladestationen per Kredit- oder Bankkarte freizuschalten, bildet die Ausnahme.

Wichtige Kriterien für das öffentliche Laden:

  • 100 Prozent Ökostrom
  • Transparente Kosten
  • Nutzerfreundliche Zahlweise
  • Abrechnung nach Kilowattstunden statt Minuten
  • Kilowattstundenpreis nicht über dem Niveau von Haushaltsstrom

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