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Netzentgelte 2019 – Netznutzungsentgelte

Deutschlands Haushalte zahlen immer mehr Geld für das Stromnetz. Während die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende im Jahr 2019 auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde sinkt, steigen 2019 die Haushaltskosten für das Stromnetz auf durchschnittlich 8 Cent pro Kilowattstunde. Grund dafür sind steigende Netzentgelte sowie die neue Offshore-Umlage, mit der Stromleitungen für Meeres-Windparks finanziert werden. Jährlich zahlen Stromkunden mindestens 25 Milliarden Euro für Bau und Betrieb der Stromleitungen.

Die Netzentgelte haben im Jahr 2019 einen Anteil von durchschnittlich 24,7 Prozent, Strombeschaffung und Vertrieb schlagen mit 21,1 Prozent zu Buche.

Die Netzentgelte oder Netznutzungsentgelte sind die Gebühren, die Kunden für die Nutzung der Strom- und Gasnetze an die Netzbetreiber bezahlen. Für Endkunden machen die Netzentgelte derzeit rund 25 % des Strompreises aus (ca. 20 % beim Gas). Für Industriekunden sind die Netzentgelte wesentlich geringer.

Entwicklung der Netzentgelte für Stromkunden

Laut Bundesnetzagentur betrugen die Kosten der Netzentgelte (Strom) für Haushaltskunden in der Grundversorgung 2010 etwa 6 ct/kWh und somit etwa 25 % des Strompreises für Privatkunden. Schaut man sich die Tabelle "Tabelle: Zusammensetzung des Strompreises" an, so hatten die Netzentgelte inklusive Messung und Abrechnung mit 7,48 Cent pro kWh auch im Jahr 2017 einen Anteil von rund 25 % am Strompreis.

Strompreis Zusammensetzung

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Regional unterschiedliche Netzengelte in Deutschland

Strom ist in Ostdeutschland tendenziell teurer als im Westen. Hauptursache sind die im Osten nahezu flächendeckend höher angesetzten Netzentgelte für die Durchleitung des Stroms.

Besonders stark steigen die Netzentgelte in diesem Jahr zum Beispiel in Bremen (plus 25 Prozent), Paderborn (plus 20 Prozent), Hamburg (plus 13 Prozent), Dortmund (plus 11 Prozent) und Hannover (plus 9 Prozent). Im Durchschnitt erhöhen sich die Netzentgelte um zwei Prozent. Dies geht aus einer LichtBlick-Analyse von 25 großen Stromnetz-Betreibern hervor. Grundlage für die Berechnungen ist ein Haushalts-Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden pro Jahr.

Im Rahmen der Anreizregulierung werden Netzbetreibern seit dem Jahr 2009 individuelle, effizienzbasierte Erlösobergrenzen vorgegeben. Netzbetreiber, die die Effizienzvorgaben übererfüllen, erwirtschaften höhere Renditen als Netzbetreiber, die dies nicht schaffen. Im Fall der Übererfüllung entsteht ein Delta, das der Netzbetreiber als zusätzlichen Gewinn für sich verbuchen kann. Hierin liegt der Anreiz für Netzbetreiber, eigene Anstrengungen zu unternehmen, um ihre Effizienz zu steigern.

Netzentgelte werden deutschlandweit angeglichen

Der Bundestag hat im Jahr 2017 beschlossen die Netzentgelte deutschlandweit anzugleichen, damit alle zu gleichen Teilen am Wandel zum Grünen Strom beitragen. Die schrittweise Anpassung soll 2019 in Kraft treten und dann in Jahres-Schritten erfolgen, so dass Anfang 2023 bundesweit ein einheitliches Niveau erreicht wird. Im Osten und im Nordern sollte Strom dann bald billiger werden.

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