Dienstag, 21. September 2021

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EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz

Was ist die EEG-Umlage?

Die EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird von allen Verbrauchern in Deutschland über den allgemeinen Strompreis bezahlt. Sie beträgt 2021 6,5 Cent pro Kilowattstunde und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,3 ct/kWh gesunken. Die Senkung geht auf eine Deckelung der Umlage durch die Bundesregierung zurück, die im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets 2020 beschlossen wurde. Demzufolge wird die EEG-Umlage zur Förderung der Energiewende in Deutschland künftig nicht allein über den Strompreis finanziert, sondern zusätzlich über Mittel aus dem Bundeshaushalt sowie durch Einnahmen im Rahmen der CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe.

Nach § 60 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) müssen  Elektrizitätsversorgungsunternehmen für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber entrichten. In § 61 des EEG ist die Höhe der Umlagepflicht für Eigenversorger geregelt.

Das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2014) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert deren Erzeugern feste Einspeisevergütungen.

Jedes Jahr am 15. Oktober wird die Höhe der sogenannten EEG Umlage von den Übertragungsnetzbetreibern bekanntgegeben.

Wie hoch ist die EEG-Umlage?

Die EEG-Umlage 2021 beträgt 6,5 Cent pro Kilowattstunde.

Tabelle: Entwicklung der EEG Umlage seit dem Jahr 2010

 

Jahr ct/kWh
2021 6,5
2020 6,756
2019 6,405
2018 6,792
2017 6,880
2016 6,35
2015 6,17
2014 6,24
2013 5,28
2012 3,59
2011 3,53
2010 2,05
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Entwicklung der EEG - Umlage
Preisentwicklung der EEG - Umlage pro Kilowattstunde Strom

Wie hat sich die EEG Umlage entwickelt?

Die EEG-Umlage hat sich von 2 ct/kWh im Jahr 2010 auf 6,5 ct/kWh im Jahr 2021 mehr als verdreifacht.

Zweck und Ziel des EEG

(1) Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.

(2) Um den Zweck des Absatzes 1 zu erreichen, verfolgt dieses Gesetz das Ziel, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch stetig und kosteneffizient auf mindestens 80 Prozent bis zum Jahr 2050 zu erhöhen. Hierzu soll dieser Anteil betragen:

1. 40 bis 45 Prozent bis zum Jahr 2025

2. 55 bis 60 Prozent bis zum Jahr 2035

(3) Das Ziel nach Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 dient auch dazu, den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Bruttoendenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 auf mindestens 18 Prozent zu erhöhen.

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