Viele Verbraucher in Deutschland orientieren ihre Kaufentscheidungen an den Testreihen, Vergleichen, Testsieger-Listen und Empfehlungen der Stiftung Warentest. Das Urteil der gemeinnützigen Stiftung gilt gemeinhin als objektiv und professionell.
Wer sich über die Bewertungen und Empfehlungen der Stiftung Warentest zu Stromanbietern informieren möchte, sucht in der Regel nach verlässlichen Orientierungshilfen für die eigene Entscheidung. Im Hinblick auf die liberalisierten Energiemärkte in der Bundesrepublik rät Stiftung Warentest:
"Wer seinen Stromanbieter oder Gasanbieter wechselt, kann locker einige hundert Euro im Jahr sparen. Der Tarifwechsel geht leicht und schnell." (Stiftung Warentest, Stromvergleich 2019)
Stiftung Warentest empfiehlt in der Regel keine konkreten Stromtarife, sondern weist darauf hin, dass ein regelmäßiger Stromanbieterwechsel helfen kann, günstigere Angebote zu nutzen – insbesondere für Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung.
Bei der Wahl des passenden Stromtarifs sollten Verbraucher nicht allein auf einen günstigen Preis schauen, sondern auch die Vertragsbedingungen prüfen, rät Stiftung Warentest. Das betrifft insbesondere Vertragslaufzeiten, Preisgarantien, mögliche Preisfixierungen sowie die Frage, ob ein Tarif durch Grundpreis und Arbeitspreis fair gestaltet ist. Manche Angebote, zum Beispiel Vorkasse- oder Pakettarife sowie Verträge mit unfairen Kündigungsfristen und langen Anschlusslaufzeiten, seien nicht verbraucherfreundlich. Wer gezielt einen Preisvergleich oder Strompreisvergleich auf Basis der Kriterien von Warentest machen möchte, sollte daher Filter nutzen, die Risiko-Modelle ausschließen.
Hinweis: In den Voreinstellungen unseres Stromrechners werden solche Stromtarife ausgeschlossen. Dadurch wird der Stromvergleich transparenter.
Worauf Verbraucher laut Warentest beim Stromanbieter Vergleich achten sollten
| Prüfpunkt im Vergleich | Warum das wichtig ist |
|---|---|
| Grundpreis und Arbeitspreis | Zeigt, ob ein Tarif bei geringem oder hohem Verbrauch wirklich günstig ist |
| Kündigungsfrist und Laufzeit | Verhindert lange Bindung an teure Konditionen |
| Vorkasse und Pakettarife | Erhöht das Risiko bei Problemen des Anbieters |
| Bonus- und Prämienbedingungen | Bonus kann lohnen, aber nur bei klaren Bedingungen und aktivem Wechsel |
Die Studien von Stiftung Warentest zeigen: Ökostrom ist nicht unbedingt teurer als konventioneller Strom. Vor allem Haushalte, die noch nie den Stromanbieter gewechselt haben und sich noch im Grundversorgungstarif befinden, können mit dem Wechsel in einen Ökostromtarif spürbar Geld sparen. Genau deshalb tauchen Suchanfragen wie „ökostrom vergleich stiftung warentest“, „ökostromanbieter stiftung warentest“ oder „stiftung warentest ökostrom“ so häufig auf.
Außerdem raten die Tester: Verbraucher sollten auf ein strenges Ökostromsiegel Wert legen, zum Beispiel das ok-power-Label oder das Grüner-Strom-Label. Diese Gütesiegel garantieren, dass durch die Tarifwahl der Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt wird. Manche Stromanbieter etikettieren ihren Graustrom durch sogenannte RECS-Zertifikate in Grünstrom um, ohne dass dadurch ein echter Umweltnutzen entsteht. Wer hier sauber vergleichen will, kombiniert am besten Ökostrom-Kriterien mit einem transparenten Stromtarife Vergleich.
Stiftung Warentest unterscheidet zwischen zwei Tariftypen: "Bonustarife für Aktive" und "Standardtarife für Bequeme". Bonustarife sind durch hohe Wechselprämien im ersten Vertragsjahr besonders attraktiv, werden anschließend jedoch teurer. Sie eignen sich also für wechselfreudige Kunden. Standardtarife verändern sich im Verlauf mehrerer Vertragsjahre im Strompreis üblicherweise weniger dramatisch. Laut Stiftung Warentest sind sie die bessere Wahl für wechselfaule Kunden.
Vergleicht man das Sparpotenzial beider Tariftypen, wird deutlich: Aktive Wechsler erzielen den weitaus stärkeren Preisvorteil. Der Stromvergleich von Stiftung Warentest (2019) hat ergeben, dass die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel von der Grundversorgung in einen Bonustarif zwischen 100 und 200 Euro höher liegt, als beim Wechsel in einen Standardtarif ohne Neukundenbonus. Bonus kann sich rechnen, wenn man aktiv bleibt und regelmäßig neu vergleicht.
Regelmäßige Stromanbieterwechsel sind besonders lukrativ. Dabei hilft ein klarer Prozess: Stromanbieter vergleichen, Strompreise vergleichen, Vertragsdetails prüfen und beim Wechselservice auf nachvollziehbare Kriterien achten.
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