Montag, 16. März 2026

Aktuelle Strompreise / Stromvergleich 2026

Welche Stromtarife empfiehlt Stiftung Warentest?
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Welche Stromtarife empfiehlt Stiftung Warentest?

Viele Verbraucher in Deutschland orientieren ihre Kaufentscheidungen an den Testreihen, Vergleichen, Testsieger-Listen und Empfehlungen der Stiftung Warentest. Das Urteil der gemeinnützigen Stiftung gilt gemeinhin als objektiv und professionell.

Wer sich über die Bewertungen und Empfehlungen der Stiftung Warentest zu Stromanbietern informieren möchte, sucht in der Regel nach verlässlichen Orientierungshilfen für die eigene Entscheidung. Im Hinblick auf die liberalisierten Energiemärkte in der Bundesrepublik rät Stiftung Warentest:

"Wer seinen Strom­anbieter oder Gasanbieter wechselt, kann locker einige hundert Euro im Jahr sparen. Der Tarifwechsel geht leicht und schnell." (Stiftung Warentest, Stromvergleich 2019)

Stiftung Warentest empfiehlt in der Regel keine konkreten Stromtarife, sondern weist darauf hin, dass ein regelmäßiger Stromanbieterwechsel helfen kann, günstigere Angebote zu nutzen – insbesondere für Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung.

Empfehlung 1: Nicht allein der Preis zählt

Bei der Wahl des passenden Strom­tarifs sollten Verbraucher nicht allein auf einen güns­tigen Preis schauen, sondern auch die Vertragsbedingungen prüfen, rät Stiftung Warentest. Das betrifft insbesondere Vertragslaufzeiten, Preisgarantien, mögliche Preisfixierungen sowie die Frage, ob ein Tarif durch Grundpreis und Arbeitspreis fair gestaltet ist. Manche Angebote, zum Beispiel Vorkasse- oder Paket­tarife sowie Verträge mit unfairen Kündigungs­fristen und langen Anschluss­lauf­zeiten, seien nicht verbraucherfreundlich. Wer gezielt einen Preisvergleich oder Strompreisvergleich auf Basis der Kriterien von Warentest machen möchte, sollte daher Filter nutzen, die Risiko-Modelle ausschließen.

Hinweis: In den Voreinstellungen unseres Stromrechners werden solche Stromtarife ausgeschlossen. Dadurch wird der Stromvergleich transparenter.

Worauf Verbraucher laut Warentest beim Stromanbieter Vergleich achten sollten

Passen Sie die Filtereinstellungen an. Stiftung Warentest empfiehlt folgende Auswahl:

  • Preisanzeige: „Jährlich“

  • Laufzeit: mindestens zwölf Monate. Entfernen Sie – falls vorhanden – den Haken bei „kürzere Laufzeiten anzeigen“.

  • Preisgarantie: mindestens für die Dauer der Erstvertragslaufzeit, also zwölf Monate. Beachten Sie, dass sich die Preisgarantie häufig nur auf einzelne Bestandteile des Strompreises bezieht.

  • Preismodell: Wählen Sie Festpreis- oder Fixpreistarife.

  • Bonus: Boni senken den Preis nur im ersten Vertragsjahr. Viele Anbieter kalkulieren damit, dass Kundinnen und Kunden im zweiten Jahr nicht wechseln und dann einen höheren Preis ohne Bonus zahlen. Wählen Sie daher bei der Tarifsuche „ohne Bonus“. Wer sicher ist, nach Ablauf der Erstvertragslaufzeit erneut zu vergleichen und zu wechseln, kann auch einen Bonustarif wählen. Bei sehr hohen Boni fallen die monatlichen Abschläge oft höher aus als bei günstigen Tarifen ohne Bonus.

 

Prüfpunkt im Vergleich Warum das wichtig ist
Grundpreis und Arbeitspreis Zeigt, ob ein Tarif bei geringem oder hohem Verbrauch wirklich günstig ist
Kündigungsfrist und Laufzeit Verhindert lange Bindung an teure Konditionen
Vorkasse und Pakettarife Erhöht das Risiko bei Problemen des Anbieters
Bonus- und Prämienbedingungen Bonus kann lohnen, aber nur bei klaren Bedingungen und aktivem Wechsel

Empfehlung 2: Mit Ökostrom lässt sich Geld sparen

Die Studien von Stiftung Warentest zeigen: Ökostrom ist nicht unbe­dingt teurer als konventioneller Strom. Vor allem Haushalte, die noch nie den Strom­anbieter gewechselt haben und sich noch im Grund­versorgungs­tarif befinden, können mit dem Wechsel in einen Ökostrom­tarif spürbar Geld sparen. Genau deshalb tauchen Suchanfragen wie „ökostrom vergleich stiftung warentest“, „ökostromanbieter stiftung warentest“ oder „stiftung warentest ökostrom“ so häufig auf.

Außerdem raten die Tester: Verbraucher sollten auf ein strenges Ökostromsiegel Wert legen, zum Beispiel das ok-power-Label oder das Grüner-Strom-Label. Diese Gütesiegel garan­tieren, dass durch die Tarif­wahl der Ausbau erneuer­barer Energien unterstützt wird. Manche Strom­anbieter etikettieren ihren Graustrom durch sogenannte RECS-Zertifikate in Grün­strom um, ohne dass dadurch ein echter Umwelt­nutzen entsteht. Wer hier sauber vergleichen will, kombiniert am besten Ökostrom-Kriterien mit einem transparenten Stromtarife Vergleich.

Empfehlung 3: Aktive Wechsler sparen mehr

Stiftung Warentest unterscheidet zwischen zwei Tarif­typen: "Bonus­tarife für Aktive" und "Standardtarife für Bequeme". Bonustarife sind durch hohe Wechselprämien im ersten Vertrags­jahr besonders attraktiv, werden anschließend jedoch teurer. Sie eignen sich also für wechselfreudige Kunden. Standardtarife verändern sich im Verlauf mehrerer Vertragsjahre im Strompreis üblicherweise weniger dramatisch. Laut Stiftung Warentest sind sie die bessere Wahl für wechselfaule Kunden.

Vergleicht man das Sparpotenzial beider Tariftypen, wird deutlich: Aktive Wechsler erzielen den weitaus stärkeren Preisvorteil. Der Stromvergleich von Stiftung Warentest (2019) hat ergeben, dass die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel von der Grundversorgung in einen Bonustarif zwischen 100 und 200 Euro höher liegt, als beim Wechsel in einen Standardtarif ohne Neukundenbonus. Bonus kann sich rechnen, wenn man aktiv bleibt und regelmäßig neu vergleicht.

Regelmäßige Stromanbieterwechsel sind besonders lukrativ. Dabei hilft ein klarer Prozess: Stromanbieter vergleichen, Strompreise vergleichen, Vertragsdetails prüfen und beim Wechselservice auf nachvollziehbare Kriterien achten.

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