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Archiv des Tags ‘Energiesparen’

Stromspartipps für den Urlaub

Dienstag, den 28. Juni 2011

Im Urlaub will man ja vor allem eins: Raus aus dem Alltag und abschalten. Und genau das sollten Verbraucher vor Reiseantritt auch mit ihren Elektrogeräten tun – ansonsten läuft der Stromzähler nämlich auch bei Abwesenheit lustig weiter. Dabei lässt sich der häusliche Energieverbrauch während des Urlaubs mit nur wenigen Handgriffen fast auf Null bringen.

Stecker ziehen und Energie sparen

472612_R_K_by_Helga Ewert_pixelio.deDurchschnittlich 42 Euro verpuffen bei einer vierköpfigen Familie während eines zweiwöchigen Urlaubs im Nichts – das hat die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH errechnet. Dies lässt sich jedoch leicht verhindern: Einfach vor dem Start in den Sommerurlaub die Stecker sämtlicher Elektrogeräte ziehen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Vor allem ältere Geräte verbrauchen sonst im Standby unbemerkt weiter Strom und verursachen somit unnötige Kosten. Fernseher, DVD-Player, Receiver, Hifi-Anlagen, Videospielkonsolen und dergleichen mehr sollten vor Abreise prinzipiell komplett vom Netz getrennt werden. Zudem belasten Computer, Drucker, Scanner & Co. in vielen Fällen auch im Off weiterhin die Stromrechnung. Hier bieten sich als einfachste Lösung schaltbare Steckdosenleisten an, die mit einem Handgriff gleich mehreren Geräten den Saft abdrehen.

Auch die Küche bietet Sparpotenziale für die Urlaubszeit. Bei Mikrowellen, Kaffeeautomaten und anderen Kleingeräten können bedenkenlos die Stecker gezogen werden. Bei längeren Trips lohnt sich auch durchaus das Abschalten des Kühlschranks – regelmäßiges Abtauen tut dessen Effizienzleistung ohnehin gut. Die Kühlschranktür sollte zur Vermeidung von Schimmelbildung allerdings offen bleiben. Verfügt Ihr Haushalt über eine elektrische Warmwasserversorgung, können Sie diese ebenfalls kappen. Kleinere Boiler können bereits bei kurzer Abwesenheit ausgeschaltet werden, bei größeren Geräten lohnt sich die Netztrennung hingegen nur während längerer Urlaubsreisen.

Apropos Standby: Laut Ökodesign-Richtlinie der EU müssen Elektrogeräte, die in Europa verkauft werden, Mindeststandards in Sachen Energieeffizienz erfüllen. Dabei gelten auch verbindliche Grenzwerte für den Standby-Modus. So dürfen beispielsweise aktuelle Fernsehgeräte im Standby maximal ein Watt aufnehmen. Bei älteren Geräten kann der Verbrauch dagegen deutlich höher ausfallen.

Foto © Pixelio, Helga Ewert

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Warmwasser-Spartipps

Freitag, den 10. Juni 2011

Die Warmwasser-Nutzung ist der nachweislich zweitgrößte Energiefresser in deutschen Haushalten und macht rund zwölf Prozent des durchschnittlichen Gesamtverbrauchs aus. Zum Vergleich: Die Beleuchtung verbraucht lediglich ein Prozent des privaten Energieaufkommens – nichtsdesotrotz stehen Energiesparlampen sehr viel mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses als etwa Wasserspar-Technologien. Um dieser Schieflage entgegenzuwirken, fördert die Europäische Kommission derzeit den nationenübergreifenden Wettbewerb “Energiesparcup”.

EU fördert Energiesparmeisterschaften

371907_R_K_by_pauline_pixelio.deDer Energiesparcup ist eine Art europäische Effizienzmeisterschaft, innerhalb derer elf Länder und Regionen gegeneinander antreten. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Haushalt, und zwar noch bis zum Ende des Wettbewerbs am 30. April 2012. Die besten Energie- und Warmwasser-Sparer in Deutschland sowie das letztlich siegreiche Länderteam werden im Rahmen einer großen Siegerehrung in Brüssel mit einer Reihe themenbezogener und attraktiver Preise bedacht. Die Anmeldung erfolgt über das Internetportal www.energiesparcup.de, welches Verbraucher nicht nur zum Wettbewerb motivieren, sondern auch praktische Hilfestellungen zur Senkung des Warmwasserverbrauchs geben möchte. Sechs einfache Tipps bereits hier im Überblick:

1. Duschtechnik: Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern wird warmes Wasser deutlich effizienter genutzt. Die unkompliziert und von jedem Laien installierbare Technik optimiert den Wasserstrahl ohne Komfortverlust. Bereits bei einer täglichen Duschzeit von nur fünf Minuten können im Jahr etwa 16.500 Liter Wasser und rund 160 Euro an Energiekosten gespart werden.

2. Dichtungen: Tropfende Brauseschläuche und Wasserhähne sowie undichte Spülkästen können im Ernstfall literweise Wasser verschwenden. Schuld sind zumeist poröse oder verkalkte Dichtungen. Günstigen Ersatz gibt es im Baumarkt oder Fachhandel, gegen Verkalkungen hilft oftmals schon der Essigreiniger.

3. Gerätetausch: Bei energie- und wasserfressenden Geräten zahlt sich ein Neukauf zum Teil auch dann aus, wenn veraltete Modelle noch funktionstüchtig sind. Ein unnötig hoher Verbrauch belastet das Portemonnaie auf Dauer höher als die einmalige Anschaffung effizienter Geräte. Vor allem Geschirrspüler und Waschmaschinen sind in den vergangenen Jahren deutlich energiesparender geworden.

4. Effizienzlabel: Auch bei aktuellen Neugeräten können erhebliche Unterschiede im jeweiligen Strom- und Wasserverbrauch auftreten. Verbraucher sollten diesbezüglich stets die hilfegebenden Effizienzlabel im Auge behalten. Für Geschirrspüler und Waschmaschinen gelten seit Ende letzten Jahres neue Label, die die höchste Effizienzklasse mit A+++ ausweisen. Die alten Label mit einem einfachen A dürfen allerdings bis Ende 2011 ebenfalls noch verwendet werden. Für Duschen, WC-Spülsysteme und weitere Sanitäranlagen gibt es seit Kurzem das WELL-Label eines europäischen Herstellerverbandes.

5. Wäsche und Geschirr: Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten bei der Nutzung optimal ausgelastet werden, üblicherweise also voll sein. Dank moderner Kaltwaschmittel reichen beim Wäsche Waschen heutzutage zumeist niedrige Temperaturen aus – dies senkt den Stromverbrauch drastisch. Bei größerer Verschmutzung ist längeres Waschen energetisch effizienter als die Wahl höherer Temperaturen. Bei schmutzigem Geschirr lohnt sich vorheriges Einweichen, um anschließend auf die energiesparenden Programme des Geschirrspülers zurückzugreifen.

6. Boiler: Für sämtliche Nutzungsbereiche warmen Wassers reicht eine Maximaltemperatur von 60 Grad vollkommen aus. Wer diese Schwelle an Boiler oder Durchlauferhitzer reguliert, kann äußerst simpel Energie sparen. Bei Durchlauferhitzern lohnt es sich, auf ein elektronisch gesteuertes Gerät zurückgreifen. Diese Modelle erlauben es, die Temperatur des Wassers exakt zu steuern.

Foto © Pixelio, pauline

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Aus für Energiesparclub

Dienstag, den 22. Februar 2011

Nach weniger als sechs Monaten beendet Kofler Energies sein Geschäft im Privatkundensektor – dies gab der Energiedienstleister vor gut einer Woche offiziell bekannt. Für die Idee, Haushalte kostenpflichtig beim Energiesparen zu unterstützen, konnten sich schlichtweg zu wenige Verbraucher begeistern.

Kofler Energies beendet Privatkundengeschäft

Alfred J. HahnenkampFirmengründer Georg Kofler hatte vormals als einer der bekanntesten deutschen Medienmanager Schlagzeilen gemacht. Neben dem Aufbau von ProSieben war vor allem der Pay-TV-Sender Premiere Koflers Aushängeschild. Und dem Bezahl-Prinzip blieb er auch bei seiner neuesten Geschäftsidee für Energieverbraucher treu. Der im Oktober letzten Jahres gestartete und von einer massiven Werbekampagne begleitete Kofler Energies Club wollte Privathaushalten gegen Gebühr beim Energiesparen helfen. Das erreichte Plus an Effizienz sollte dabei den anfallenden Mitgliedsbeitrag übertreffen. Nun, ein halbes Jahr später, wird das Produkt aufgrund mangelnder Nachfrage vom Markt genommen, der bisherige Sparten-Chef verlässt das Unternehmen und Kofler Energies will sich ab sofort ausschließlich auf das Geschäft mit gewerblichen Kunden konzentrieren. Hier habe man den letztjährigen Umsatz im Unterschied zum Privatkundenbereich deutlich steigern können.

Um zu erahnen, warum das Modell in Rekordzeit gescheitert ist, muss man wohl kein großer Marktanalyst sein. Erstens ist es äußerst schwierig, Verbrauchern schlüssig zu vermitteln, dass sie zahlen sollen, um zu sparen. Und zweitens geht Energiesparen natürlich längst kostenlos. Wer sich wirklich für das Thema interessiert, wer Energiespartipps möchte, günstige Tarifangebote vergleichen will oder sich für einen Stromanbieterwechsel entscheidet, dem steht online eine Fülle von professionellen Hilfen zur Verfügung. Und das ohne gebührenpflichtige Vereinsmeierei.

Foto © Pixelio, Alfred J. Hahnenkamp

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Energiesparen in Italien

Sonntag, den 24. Oktober 2010

In diesem Jahr waren wir in Italien. Den schönen Gardasee wollten wir mal wieder besuchen. Energiesparen ist auch in Italien angekommen – wenn auch noch nicht so richtig.

Wärme kostet Aufpreis

Der Gardasee ist herrlich. Vor allem, wenn man das Glück hat, eine Ferienwohnung mit Blick auf diesen See zu mieten. In der Nachsaison (bis etwa 20. Oktober) kein Problem.

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_MG_9997_Gardasee_1024Auch in Italien ist das Energiesparen angekommen. Macht ja auch Sinn, bei einer stolzen Sonnenausbeute von durchschnittlich sechs bis acht Sonnenstunden pro Tag – sogar noch im Oktober. Deshalb hat uns die Frage: “Wollen Sie Heizung mitbuchen?”, etwas verwundert. Im Oktober nach dem Duschen bei unter 18 Grad Zimmertemperatur auf den See zu schauen – ist eher ungemütlich. Die fünf Euro mehr pro Tag haben wir gerne bezahlt. Das Heizungssystem wurde extern über einen Rechner ein- und ausgeschaltet.

In Deutschland wären wir sicher verwundert, wenn ein Wirt in Bayern im Winter für eine Schweins-Haxe einen Euro Aufpreis nehmen würde, er hat ja schließlich “eingeschürrt”.

Energiesparlampen haben wir übrigens nicht gesehen. Lohnt vermutlich nicht, man erzeugt den Strom ja selbst mittels Photovoltaik.

Fotos © Redaktionsbüro Kebschull

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Fußball frisst Strom

Freitag, den 4. Juni 2010

Auch wenn in den kommenden Wochen eher Torjubel als Stromsparen auf dem Wohnzimmerplan steht: Wer mit dem Gedanken spielt, sich noch vor der anstehenden Fußball-WM einen nigelnagelneuen Fernseher zuzulegen, sei gewarnt. Denn viele Lockangebote entpuppen sich auf der Stromrechnung als teurer Rattenschwanz.

Vorsicht bei vermeintlich günstigen Fernsehgeräten

helgroDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt aktuell vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten. Vor der Fußballweltmeisterschaft werbe der Handel verstärkt für Großbild-Geräte mit zum Teil extremem Stromverbrauch. Im Vergleich zu den sparsamsten Geräten mit quecksilberfreier LED-Technik könne dieser bis zum Vierfachen höher liegen. Über seine durchschnittliche Lebensdauer gerechnet könne solch ein scheinbar günstiger Fernseher über 400 Euro mehr an Stromkosten verursachen. Deshalb fordern Umwelt- wie Verbraucherorganisationen vom Handel eine verpflichtende Kennzeichnung der Stromverbrauchskosten von Elektrogeräten. Christian Noll, BUND-Experte für Energieeffizienz: “Energiesparen und Klimaschutz stehen beim WM-Geschäft total im Abseits. Dabei sind moderne Geräte mit sparsamer LED-Technik längst auf dem Markt. Erst Ende 2011 soll es auch für Fernseher ein EU-Label wie bei Haushaltsgeräten geben.” Obwohl sich namhafte Elektronikriesen wie Sony und Philips mit ihren neuen und sehr sparsamen LED-Fernsehern eigentlich nicht verstecken müssten, habe die Mehrzahl der Fernsehgeräte-Hersteller Anfragen des Umweltverbandes zum Stromverbrauch ihrer Produkte schlichtweg nicht beantwortet.

Der BUND bietet online eine auf Angaben von Herstellern und Verbrauchermagazinen beruhende Beratung zum Kauf von Fernsehgeräten an. Unter http://www.bund.net/tv-finder können Interessenten die sparsamsten Modelle unter rund 500 Geräten ermitteln – damit ist der “BUND-TV-Finder” die derzeit umfassendste Informationsquelle für Verbrauchsangaben bei Fernsehern. Einen zusätzlichen Gerätecheck bietet Ihnen auch der Energiespar-Ratgeber von StromAuskunft.

Foto © Pixelio, helgro

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Innovation City

Donnerstag, den 1. April 2010

Das Thema Energiesparen wird mehr und mehr zum gestalterischen Großprojekt. Ab Oktober dieses Jahres wird eine Stadt aus dem Ruhrgebiet bzw. deren Ortsteil zum urbanen Ökomodell. Ziel ist es, den Energiebedarf der sogenannten Innovation City bis 2020 um mehr als die Hälfte zu reduzieren.

Ruhrpott wird Energiesparmodell

Lars PaegeHinter dem Projekt Innovation City steht der Initiativkreis Ruhr, ein Zusammenschluss von 59 Unternehmen der Region, die bis zum kommenden Herbst unter allen kommunalen Bewerbern die künftige Ökostadt erwählen. Selbige kann anschließend mit öffentlichen Fördergeldern und privaten Investitionen in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro rechnen und eine grüne Zukunft mit Vorbildcharakter planen. Die Innovation City soll durch Effizienzmaßnahmen wie Gebäudesanierung, Bioerdgas, Erdwärme, Wind- und Solarkraft, Kleinst-Blockheizkraftwerke und dergleichen mehr sowie durch eine Flotte aus Elektroautos und -bussen zum einzigartigen Energiesparmodell werden. Versorgung, Verkehr und das gesamte Stadtbild werden über einen Zeitraum von zehn Jahren im ökologischen Sinne komplett renoviert. Und das Interesse ist groß: 53 Ruhrgebietskommunen waren zum offiziellen Startschuss der Ausschreibung vertreten und viele davon werden um den Zuschlag buhlen. Darunter zum Beispiel Gelsenkirchen, Herten, Bottrop, Mühlheim und möglicherweise auch Ortsteile von Großstädten wie Essen, Duisburg, Dortmund oder Bochum.

Dass gerade die ehemalige Dreckschleuder Ruhrgebiet zur Modellregion für ökologische und energieeffiziente Umgestaltung wird, hat schon was von “Auferstanden aus Ruinen”. Und es ist in dieser Form einzigartig – denn vergleichbare Projekte wie etwa im schwedischen Malmö oder in Abu Dhabi stammen eher aus der Retorte. Innovation City zeigt, dass ein strukturelles Umdenken auch in gewachsenen Regionen mit Geschichte möglich ist.

Foto © Pixelio, Lars Paege

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Energieeffiziente Stadt

Freitag, den 8. Mai 2009

Wettbewerb “Energieeffiziente Stadt” geht in die entscheidende Runde. Eine Stadt hat unzählige Möglichkeiten, Energie zu sparen. Diese simple Erkenntnis ist Ausgangspunkt für den Wettbewerb “Energieeffiziente Stadt” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der jetzt in die entscheidende Runde geht.

Meyer-Krahmer: “Welche Städte sparen am besten Energie?”

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Technologien und welche innovativen Dienstleistungen beim Energiesparen am meisten bringen. “Wir betrachten die Stadt als ein Gesamtsystem, das seinen Energieverbrauch auf vielen Wegen deutlich senken kann”, sagte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer am Donnerstag in Hamburg, als er bei einem Kick-off-Meeting die zweite Phase des Wettbewerbs startete.

“Der Wettbewerb ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Und er ist ein sehr gutes Beispiel für die Hightech-Strategie, bei der die Umsetzung von Forschungsergebnissen und Innovationen im Mittelpunkt stehen.”

In der ersten Phase Ende vergangenen Jahres bewertete ein Expertengremium mehr als 70 Projektanträge. 15 Projekte wurden ausgewählt, die sich in Hamburg vorstellen. Die Wissenschaftler erhalten nun die Möglichkeit, ihre Konzepte weiter auszuarbeiten. Zu den Finalisten gehören große Städte wie Hamburg, mittelgroße wie Landau in der Pfalz und sehr kleine wie Göda in Sachsen. “Alle Finalisten zeichnen sich durch klare Merkmale aus”, sagte Meyer-Krahmer. “Sie fassen die Stadt als ein Gesamtsystem auf und haben innovative Ideen vorgelegt. Zudem sind die Konzepte nachhaltig angelegt, lassen sich gut umsetzen und auch auf andere Kommunen übertragen.”

Ein besonderer Aspekt des Wettbewerbs ist die Verbindung von Dienstleistung mit technologischen Entwicklungen als Forschungsgegenstand. Hiermit beschreitet das BMBF in seiner Forschungsförderung neue Wege. “Noch viel zu selten werden Dienstleistungen im Zusammenhang mit technologischen Entwicklungen oder fachlichen Forschungsfragen als Forschungsgegenstand untersucht. Das wollen wir ändern”, sagte der Staatssekretär. Der Wettbewerb ist zugleich ein Pilotvorhaben für eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit der Dienstleistungsforschung stärker in andere Forschungsfelder einbezogen werden soll.

Für die zweite Phase des Wettbewerbs gibt das BMBF drei Millionen Euro aus. Im nächsten Jahr – nach Abschluss dieser Phase – werden aus den 15 jetzt geförderten Projekten drei bis fünf als Wettbewerbs-Gewinner für die Umsetzung ausgewählt.

Folgende Projekte gehen in die zweite Runde:

  • Historische Stadt Aachen – E³: Energieeinsparung 0 Energieeffizienz 0 Erneuerbare Energien
  • AGFW | Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. (Duisburg/Leipzig)
  • Wege in die energieeffiziente urbane Moderne – Entwicklung eines akteursorientierten kommunalen Energiemanagementsystems in Delitzsch
  • Energie- und Klimaschutzkonzept “Rheinknievillage” (Düsseldorf)
  • Klima-Initiative Essen
  • ENSO Energie Sachsen Ost AG (Göda)
  • Energieeffiziente Stadt, der Hamburger Weg: Ambitionierter Klimaschutz bei komplexen Entscheidungsstrukturen
  • Projektkonsortium Landau in der Pfalz
  • Im Osten geht die Sonne auf! Energie-räumliches Konzept für den Leipziger Osten
  • Magdeburg: EnergieEffiziente Stadt – Modellstadt für Erneuerbare Energien
  • Offene Innovationsprozesse für die energieeffiziente Stadt 2020+ (OFFIES 2020+), München
  • Energieeffizientes Oldenburg – Gemeinsam fit für die Stadt von Übermorgen
  • Energieeffiziente Stadt Schwäbisch Gmünd 2020
  • Stadt mit Energie-Effizienz  – SEE Stuttgart
  • Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung für die Stadt Wolfhagen

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Foto Earth Hour“ 2009 “Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt”, Hamburg

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