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Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

Windpark in Spanien

Montag, den 19. Dezember 2011

RWE Innogy Aersa, die spanische Tochtergesellschaft von RWE Innogy, hat 47,5 Prozent am spanischen Windparkbetreiber Explotaciones Eólicas de Aldehuelas übernommen. Ein windiges Geschäft?

47 Megawatt Windpark Aldehuelas übernommen

Der Windpark leistet  47,2 Megawatt und liegt in der spanischen Region Kastilien-Léon in der Nähe der Stadt Soria. Durch diese Akquisition verfügt RWE Innogy nun über ein spanisches Windportfolio von über 447 Megawatt.
Der Windpark “Aldehuelas” besteht aus insgesamt 59 Windturbinen der 800 kW-Klasse des spanischen Anlagenbauers Made (heute Gamesa). Er wurde 2005 in Betrieb genommen und erzeugt seitdem klimafreundlichen Strom, um damit umgerechnet 30.000 Haushalten jährlich zu versorgen.

Dr. Hans Bünting, CFO von RWE Innogy erklärt: „Der spanische Onshore-Windmarkt ist besonders wegen der sehr guten Windverhältnisse einer der attraktivsten in ganz Europa und daher für unsere Wachstumsstrategie besonders wichtig. Der nun von uns mehrheitlich übernommene Windpark passt ausgezeichnet in unser bestehendes Portfolio.“

Hinsichtlich der Vergütung des erzeugten Stroms kann in Spanien zwischen einem fixen oder einem variablen Einspeisetarif gewählt werden. Der variable Tarif, nach dem auch die von RWE Innogy betrieben Anlagen vergütet werden, setzt sich aus dem Großhandelspreis plus einer Prämie für erneuerbare Energien zusammen.
Spanien will bis zum Jahr 2020 Onshore-Windkraftanlagen mit einer Kapazität

von 35.000 Megawatt betreiben. Sein Ausbauziel von 20 Gigawatt hatte das Land Ende 2010 erreicht.

Foto © RWE: Aldehuelas Onshore Windpark

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Fritz WLan Repeater 300E – Fritz!App

Sonntag, den 30. Oktober 2011

Das Thema Repeater hatten wir schon einmal auf stromauskunft.de/blog. Nun wollen wir den Fritz!WLAN Repeater 300E vorstellen.

Internet auch durch dicke Wände und im Garten

Da auch die Smartphones via WLan (WiFi) auf das Internet zugreifen, wird es immer wichtiger, auch überall im Haus ein WLan-Signal zu empfangen. Ist das Signal im Haus an bestimmten Orten zu schwach z.B. bei Betondecken, hilft ein Repeater.
Fritz_repeater_300_540

Der Repeater ist schnell installiert. Hat man eine Fritz!Box mit einem WLan-Taster, dann kann über diesen die Verbindung hergestellt werden. Vor der Installation / Einrichtung ist es immer sinnvoll unter avm.de die neueste Software als Download zu sichern.

Den Browser (z.B. Internet Explorer oder Firefox) starten, fritz.repeater eingeben und dann nicht die Einrichtung durchführen, sondern über “Inhalt – System – Firmenware-Update” und über die Registerkarte “Firmenware-Datei” das Tastenfeld “Durchsuchen” anklicken. Dann die .image-Datei laden. Nicht irritieren lassen. Beim Einrichtungsassistenten wird fälschlich von Fritz!Box gesprochen. Gemeint ist natürlich der Repeater.

Man kann auch das Installationsprogramm benutzen, das AVM kostenlos zum Download anbietet. Start unter www.avm.de/repeater

Fritz!App

Fritz-AppÜbrigens kann man über das kostenlose Fritz!App auch via IPhone ins Festnetz telefonieren. Praktisch, weil man im Handy alle Telefonnummer gespeichert hat. Leider gibt es da, trotz guter WLan-Verbindung, manchmal beim Telefonieren einen Aussetzer. Ich hoffe, dass AVM da noch einmal nachbessert.

Tipp: Neue Hardware, z.B. die Fritz!Box 7390 bekommt man für “kleines Geld” bei einem DSL-Neuanschluss. Auch, wenn die Vertragsfrist des alten DSL-Vertrags abgelaufen ist, kann man für unter 40 Euro neue Hardware bekommen. Man muss nur hartnäckig sein!

Fazit

Eine starke Hardware, die die WLan-Erreichbarkeit wesentlich erhöht. Sinnvoll ist es daher, über Nacht die Fritz!Box und den Repeater “ruhen” zu lassen. Über das Telefon, mit der Tastenkombination #96*1*, kann man das WLan jederzeit wieder einschalten.

Linktipps:

Screenshot Fritz!App, Foto © AVM

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Stromanbieter Wechsel – Darauf kommt es an

Mittwoch, den 12. Oktober 2011

Interview mit Dr. Jörg Heidjann von StromAuskunft.de

Wie viel lässt sich denn mit einem Wechsel des Anbieters tatsächlich sparen?

Dr. Jörg Heidjann

Dr. Jörg Heidjann

Die mögliche Ersparnis bei einem Stromanbieterwechsel hängt von Ihrem jetzigen Tarif sowie von Ihrem Jahresverbrauch ab. Wenn Sie z.B. noch nie Ihren Anbieter gewechselt haben und somit den in der Regel teuren Grundtarif Ihres lokalen Versorgers beziehen, dann sind für eine Familie schnell mal 500 Euro Ersparnis pro Jahr drin.

Die größte Sorge der Verbraucher ist oft noch – es geht etwas schief und man sitzt im Dunkeln. Begründet?

Nein, der Stromanbieter Wechsel ist einfach und ohne jegliches Risiko möglich. Wenn Sie sich für einen neuen Stromanbieter entschieden haben, dann übernimmt dieser die lückenlose Stromversorgung. Der Stromzähler muss nicht ausgetauscht werden und es werden auch keine neuen Leitungen gelegt. Es gibt kein Risiko, nach dem Wechsel ohne Strom dazustehen. Das ist gesetzlich garantiert.

Worauf sollte man bei Preisvergleichen denn achten? Der billigste Anbieter steht ja immer ganz oben. Den kann man doch gleich nehmen?

Im Prinzip ist das richtig. Wir empfehlen jedoch, die Tarife genau zu vergleichen und die vorhandenen Filterfunktionen in unserem Tarifrechner zu nutzen.  Achten Sie z.B. auf eine nicht zu lange Vertragslaufzeit und auf eine kurze Kündigungsfrist.  Je kürzer, desto besser. Dann sollten Sie Tarife mit hohen Vorauszahlungen, hohen Kautionen sowie Festpreisangebote meiden.

Nicht erst seit dem beschlossenen Atomausstieg steht Ökostrom immer höher im Kurs. Hier hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass der oft deutlich teurer ist. Was sind Ihre Erfahrungen?

In der Tat wechseln immer mehr Verbraucher zu einem Ökostrom Anbieter. Und die sind in der Regel nicht teurer, als der jetzige Anbieter. Viele Verbraucher sparen durch einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter sogar noch Geld, insbesondere natürlich die Estwechsler, d.h. diejenigen, die in den teureren Tarifen Ihres lokalen Versorgers stecken.

Wir empfehlen unseren Kunden ganz klar einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Denn damit sorgen sie nicht nur für mehr Wettbewerb im Strommarkt, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.

Wie geht das? Worauf kommt es an?

Für einen Strompreisvergleich benötigen Sie lediglich Ihren Jahresverbrauch und Ihre Postleitzahl. Bei der Auswahl des richtigen Tarifes geben wir folgende Empfehlungen:

-       Die Vertragslaufzeit sollte nicht zu lang sein. Als Faustformel kann man sich hier 1 Jahr merken.

-       Für die Kündigungsfrist gilt: Je kürzer, desto besser.

-       Tarife mit hohen Vorrauszahlungen, hohen Kautionen sowie Festpreisangebote sollten gemieden werden.

-       Der Stromtarif sollte regelmäßig, mindestens 1 mal pro Jahr überprüft werden. Dazu bieten wir bei StromAuskunft.de z.B. unseren kostenlosen Service, den „StromSheriff“ an.

Unser Tipp:

Überprüfen Sie jetzt Ihren Stromtarif mit dem kostenlosen Stromrechner von StromAuskunft.de

P.S. Hören Sie sich auch den Radiobeitrag zum Thema Strompreise und Stromanbieterwechsel an.


» Stromanbieter Wechsel – Darauf kommt es an

Klimaschutz-Ausstellung und Energiesparberatung

Dienstag, den 11. Oktober 2011

Vom Mitte Oktober bis Mitte Dezember wird in den Rathäusern von neun schwäbischen Voralbgemeinden bei Göppingen die Ausstellung „Klimaschutz aktuell“ der Landesenergieagentur KEA gezeigt. Eine Aktion, mit Vorbild-Charakter. Eine gute Idee, die Schule machen sollte.

Neun Voralbgemeinden informieren Mitarbeiter und Bürger

  • Aktivitäten sind Teil des kommunalen Energiemanagements. Landesenergieagentur KEA begleitet Verbund-Projekt.

Die Ausstellung ist Teil des gemeinsamen kommunalen Energiemanagements. Ziel ist eine Senkung des Energieverbrauchs der kommunalen Liegenschaften um zehn Prozent – ohne Investitionen in die Technik vorzunehmen. Die öffentliche Ausstellung richtet sich vor allem an die Mitarbeiter der Verwaltung.

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In jeder Gemeinde ist die Ausstellung eine Woche lang zu sehen. Jeweils am Dienstagvormittag von 10 bis 12 Uhr ist auch eine persönliche Beratung durch einen Energieexperten möglich. Zu den neun Voralbgemeinden gehören Aichelberg, Bad Boll, Dürnau, Eschenbach, Gammelshausen, Hattenhofen, Heiningen, Schlierbach und Zell unter Aichelberg.

signet_klima_200x200Bereits im Februar dieses Jahres haben die Verwaltungsmitarbeiter und Hausmeister in einem Energiesparseminar Verhaltenstipps gelernt, die die Energiekosten mindern und trotzdem nicht zu Komforteinbußen führen. Dazu gehören beispielsweise

  • richtiges Lüften,
  • die Handhabung der Thermostatventile,
  • die Regulierung der Raumtemperatur,
  • die Minderung der Standby-Verluste und die Senkung des Wasserverbrauchs.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Nach Projektende soll das Energiemanagement durch die Gemeinden eigenständig weitergeführt werden.

Über die KEA

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH ist die Energieagentur des Landes. Aufgabe der KEA ist die aktive Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik in Baden-Württemberg: Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen bei Energieeinsparung, rationeller Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energien. Mehrheitsgesellschafter ist das Land Baden-Württemberg. Der Sitz der KEA ist in Karlsruhe.

Foto © Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

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Umweltschutz und Nachhaltigkeit – Gemeinsam und aktiv!

Dienstag, den 30. August 2011

Vermehrt verbreitet sich der Gedanke, dass zum Schutz des Klimas jeder Einzelne aktiv beitragen kann. Neben diversen individuellen Projekten, die sich mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, gibt es inzwischen auch vermehrt Organisationen, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen dazu anzuregen nachhaltig zu leben, zu konsumieren und zu handeln. Dabei wird besonders der Multimediabereich verstärkt genutzt.

Multimedial das Klima schützen

save our nature

Die Vorteile der Nutzung des Multimediabereichs macht sich auch die
save our nature foundation, die erste Umwelt-Medien-Stiftung weltweit, zu
Nutzen und initiiert verschiedene Projekte in diesem Bereich, um so ein
Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit
natürlichen Ressourcen unserer Erde zu schaffen, eine breite
Öffentlichkeit zu erreichen und zum Handeln anzuregen.

Dabei handelt es sich um Filme und Internetprojekte, die Umweltschutz,
Nachhaltigkeit und ethischen Konsum thematisch aufgreifen und durch
die Vermittlung von Wissen für diese Themen sensibilisieren. Im
Speziellen wird etwa die Produktion von Dokumentationen, wie z.B. zum
Thema Fairtrade und nachhaltigem Konsum in Afrika, iniitiert. Um
möglichst früh ein Umweltbewusstsein auch bei Kindern zu wecken,
werden einige Filmprojekte speziell auf Schulen und andere interessierte
Bildungseinrichtungen zugeschnitten. Die Stiftung save our nature ist
unter anderem auch Initiator der Umwelt Community savemynature.com,
die Wissen über Umweltthemen verbreiten und zum aktiven Austausch,
zur Diskussion und zum Handeln anregen soll.

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Umwelthauptstadt-Dialog „Masterplan Klimaschutz“

Mittwoch, den 24. August 2011

Meckern kann jeder. Mitgestalten auch, wenn er sich für eine umweltfreundliche Zukunft interessiert. Wer Lust, Zeit und Ideen hat, sollte sich beim Umwelthauptstadt-Dialog anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

4. Umwelthauptstadt-Dialog

  • Beim 4. Umwelthauptstadt-Dialog am 1. September sind Ideen für eine umweltfreundliche Zukunft gefragt – von Bürgern, Politikern und Experten

Hamburg, Foto Kebschull

Mitmachen, mitreden, mitgestalten: Mit welchen konkreten Maßnahmen lassen sich Hamburgs Klimaschutz-Ziele bis 2050 erreichen? Das ist die zentrale Frage des ‚Masterplans Klimaschutz‘. Jetzt kann bei diesem hochwichtigen Thema jeder Einfluss nehmen und beim vierten Umwelthauptstadt-Dialog am 1. September 2011 auf Kampnagel eigene Ideen einbringen sowie sich über den aktuellen Stand des Masterplans informieren.

Als Stadt am Wasser ist Hamburg vom Klima ganz besonders abhängig, und als Großstadt ist sie weltweit gesehen für fast 80 Prozent des globalen Treibhauseffektes mitverantwortlich. Erneuerbare Energien, die energetische Sanierung von Gebäuden, eine effizientere Mobilität – mit einem Mix aus verschiedenen Maßnahmen soll der Ausstoß von Kohlendioxid in Hamburg bis 2050 gegenüber 1990 um 80 Prozent reduziert werden.

Alle Mitbürger sind herzlich eingeladen, sich beim nächsten Umwelthauptstadt-Dialog „2050 beginnt jetzt – Der Hamburger Masterplan Klimaschutz“ mit eigenen Ideen einzubringen oder aktuelle Maßnahmen des Klimaschutzes mit Experten und Politik zu diskutieren.

Die Teilnahme an allen Umwelthauptstadt-Dialogen ist kostenfrei. Zur besseren Organisation wird um eine Anmeldung gebeten:

Foto (c) Redaktionsbüro Kebschull

» Umwelthauptstadt-Dialog „Masterplan Klimaschutz“

„Blue-e-Motion“ – Leben mit Elektromobilität

Montag, den 25. Juli 2011

Wer sich für Elektromobilität interessiert und zufällig in Berlin ist, sollte sich die Ausstellung „Blue-e-Motion“ nicht entgehen lassen.

Ausstellung „Blue-e-Motion“ im Automobil Forum Unter den Linden

Im Automobil Forum Unter den Linden läuft die Ausstellung „Blue-e-Motion“ an. Bis Ende des Jahres können sich Besucher über verschiedene Aspekte rund um das Thema „Elektromobilität“ informieren. Wie sehen die Schritte zur CO2-neutralen Mobilität aus, welche Technik verbirgt sich in einem Elektrofahrzeug, wie alltagstauglich ist es?

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Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet und anschaulich an Exponaten erklärt. Die Ausstellung setzt auf das aktive Erleben der E-Mobilität. So erlaufen Interessierte auf einem Laufband im wahrsten Sinne des Wortes „schrittweise“ den Weg von aktuellen Antriebsformen bis zu einer CO2-freien mobilen Zukunft. Auf interaktiven Displays gibt die Ausstellung Informationen zum Vorserienfahrzeug Golf Blue-e-Motion und vermittelt allgemeine Infos zu E-Mobilität und Energie.

Aktuell findet in der Bundeshauptstadt ein Flottentest mit 35 Golf Blue-e-Motion statt. Diese rein elektrisch angetriebenen Vorserienfahrzeuge des erfolgreichsten europäischen Autos sind reine „Batteriefahrzeuge”, die weder einen Auspuff noch einen Verbrennungsmotor mit Tank besitzen. Dank des Elektromotors fährt der Golf Blue-e-Motion leise und mit Naturstrom CO2-neutral. Daher ist er ideal für die städtische Mobilität. Nach Angaben der Agentur für Elektromobilität (eMO) gibt es aktuell in der Bundeshauptstadt mehr Praxisprojekte als in jeder anderen Stadt Deutschlands.

Ein wichtiger Aspekt der Elektro-Studien ist die Alltagstauglichkeit des neuen Antriebssystems:

  • Wie weit komme ich mit einem Elektroauto?
  • Wie und wo lade ich es?
  • Wie viel Energie benötigt es?

Wer will, kann sich zudem in den Ausstellungsräumen des Automobil Forums Unter den Linden auf eine spielerische „Testfahrt” mit dem Golf Blue-e-Motion begeben: Per Fahrrad erzeugen die Besucher die Energie für Modelle der Projektstudie, die auf einer Berlin-Carrerabahn um die Wette flitzen.

„Blue-e-Motion”
19. Juli bis 31. Dezember 2011
im Automobil Forum Unter den Linden,
Unter den Linden 21 (Ecke Friedrichstraße), Berlin-Mitte,
Montag bis Sonntag 10.00 – 20.00 Uhr, Eintritt frei.

Foto © Volkswagen AG

» „Blue-e-Motion“ – Leben mit Elektromobilität

Elektroautos – Die leise Revolution

Mittwoch, den 20. Juli 2011

Gestern wurde in der ZDF-Sendung “Die leise Revolution” das Thema Elektroauto behandelt. Die deutschen Autobauer sind dabei nicht gut weg gekommen. Haben wir den Zug wieder einmal verpasst?

Nicht mehr genug Öl für alle da

Das ist die Botschaft. Während der Bedarf am “Schwarzen Gold” drastisch steigt, weil vor allem Länder wie China, Indien einen hohen Nachholbedarf in Sachen Mobilität haben, kann für die Zukunft nicht mehr genügend Kraftstoff bereit gestellt werden. Raus aus der Krise kommt man nur mit Elektromobilität, so die Botschaft.

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Der ZDF-Elektroingenieur, der regelmäßig als gutes Beispiel für die “gekonnte” Umsetzung der Elektromobilität herangezogen wurde, passte genau ins Schema: Raus aus der fossilen Verbrennung – rein in die Elektromobilität. Aber 100 maximal 125 Kilometer Reichweite, ist für viele Kraftfahrer ein Problem. Vor allem für Vertreter, die täglich oft 400 und mehr Kilometer zurücklegen müssen.

Mercedes-Benz setzt auf Wasserstofftechnik. Dieses Thema wurde nur kurz angesprochen, dennoch mehr oder weniger als unakzeptabel abgelehnt. LPG und Erdgas ist vielleicht noch ein Lösungsansatz.

Mein Fazit

Ich denke, den Zug haben wir noch lange nicht verpasst. Die zunehmende Akzeptanz der Elektroautos wird mit dem steigenden Kraftstoffpreis einhergehen. Denn die Pleite mit dem 3-Liter Auto hat Volkswagen noch nicht weg gesteckt. Die Elektroautos werden parat stehen, wenn es Autos zu vernünftigen Preisen gibt und man das Problem der langen “Ladezeiten” gelöst hat. Ungelöst ist sicher auch noch das Entsorgungsproblem der Batterien.

  • Die Sendung verpasst. Kein Problem. Der Beitrag kann Online unter ZDF.de abgerufen werden.

Foto © ZDF und Jürgen Dombrowski
Hilke Petersen beim Ladeversuch an einer öffentlichen Zapfstation in Berlin

» Elektroautos – Die leise Revolution

Projekttag Bioenergie 2050

Dienstag, den 19. Juli 2011

Wer sich mit Bioenergie beschäftigt, hat sicher schon einmal auf der Homepage der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gestöbert. Jetzt können alle Vorträge zum Thema “Projekttag Bioenergie 2050″als Download abgerufen werden.

Clemens Neumann eröffnet die Veranstaltung Bioenergie 2050

logo_fachagentur_nachw_rohstoffeAnfang Juli hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zusammen mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) und dem Deutschen BiomasseForschungszentrum (DBFZ) zum Projekttag “Bioenergie 2050″ eingeladen.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Abteilungsleiter Clemens Neumann (BMELV) diskutierten Experten aus Politik, Forschung, Industrie und Landwirtschaft angeregt über Bioenergie und ihre Rolle als wichtiger Baustein in einem nachhaltigen Energiemix. Mehr als genug Stichworte hierfür lieferten die sieben Fachvorträgen, mit denen ein weiter Bogen von den aktuellen Erkenntnissen zum Anbau und zur Züchtung von Energiepflanzen bis hin zu den neuesten Ansätzen zur weiteren Optimierung der Bioenergie-Technologien gespannt wurde.

Mittlerweile stehen alle Vorträge der Veranstaltung im Internet zum Download bereit:

Logo © Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

» Projekttag Bioenergie 2050

alpha ventus – Offshore mit hoher Stromausbeute

Montag, den 11. Juli 2011

Mit Wind ist gut Geld zu verdienen. So die erste Zwischenbilanz von alpha ventus – Offshore. Ein Kritikpunkt ist ja häufig: Was passiert mit der Stromversorgung, wenn mal eine “Flaute” herrscht.

alpha ventus zieht positive Zwischenbilanz

  • Offshore-Stromausbeute höher als erwartet

Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus produziert mehr Strom als erwartet. Während das erste Halbjahr 2011 bei Deutschlands Onshore-Windparks enttäuschend war, hat der konstante und starke Wind auf der hohen See in den vergangenen neun Monaten mehr als 190 Gigawattstunden Strom erzeugt. Damit liegt die Windausbeute zirka fünf Prozent über dem für diesen Zeitraum prognostizierten Wert, teilt das alpha ventus Konsortium DOTI mit,  bestehend aus den Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall.

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Nachdem technische Probleme in der ersten Betriebsphase erfolgreich gelöst wurden, hat der Windpark eine hohe Verfügbarkeit erreicht. Die Anlagen waren an beinahe 98 Prozent aller Tage einsatzbereit. Claus Burkhardt: „Dies spricht für die Zuverlässigkeit der deutschen Anlagentechnik in der Windenergiebranche. Auch sehen wir unser Betriebs- und Wartungskonzept voll bestätigt.“

Gleichzeitig weist Burkhardt aber darauf hin, dass ein Offshore-Windpark in Deutschland im Vergleich zu einem Onshore-Windpark auch einer weitaus höheren Windausbeute bedarf, um die deutlich höheren Investitions- und Betriebskosten zu kompensieren.

Die Offshore-Branche in Deutschland steht noch vor großen Herausforderungen, um die ehrgeizigen Ausbauziele der Bundesregierung zu erreichen, betont auch DOTI-Geschäftsführer Rudolf Neuwirth von E.ON.

„alpha ventus als erfolgreiches Pionierprojekt zeigt das Potenzial der Offshore-Windenergie, aber auch die wirtschaftlichen Risiken der aufwändigen Errichtung. Aktuell wird im Rahmen der Energiewende nicht weniger als der Aufbau eines ganz neuen Industriezweigs mitten in der deutschen Nord- und Ostsee unternommen – hier sind trotz der positiven Erfahrungen mit alpha ventus noch viele Schritte nötig“, so Neuwirth.

Linktipps:

Foto © Alpha Ventus

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