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Archiv der Kategorie ‘Tipps‘

Ende der 60-Watt-Glühlampe

Dienstag, den 30. August 2011

Noch genau zwei Tage, dann tritt die nächste Stufe des gesetzlichen Glühlampenausstiegs in Kraft. Und diese Schwelle wird für viele Verbraucher wohl deutlicher zu spüren sein, als die vorherigen. Denn mit der klassischen 60-Watt-Glühlampe wird zum 1. September ein in zahlreichen Haushalten äußerst beliebtes Leuchtmittel vom Markt verschwinden.

Tipps zum Lampentausch

367960_R_by_Rike_pixelio.deEnergiesparlampen und LEDs sind die geläufigsten Alternativen zur herkömmlichen Glühbirne. Durch diese energieeffizienten Lampen lassen sich laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur die Stromkosten in Sachen Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Über ihre gesamte Lebensdauer spart eine 11-Watt-Energiesparlampe gegenüber der 60-Watt-Birne bis zu 120 Euro ein. Zudem verfügen Energiesparlampen in der Regel über eine Betriebsdauer von etwa 10.000 Stunden – und brennen damit rund zehnmal länger als herkömmliche Glühlampen. Der zunächst höhere Anschaffungspreis sollte langfristig also in eine klare Kostenersparnis münden.

Bei den neuen, energieeffizienten Leuchtmitteln ist der Lichtstrom, angegeben in Lumen (lm), ein entscheidender Faktor. Dieser sollte, im Gegensatz zur unbedingt niedrigeren Watt-Zahl, in etwa dem Wert der ausgetauschten Glühlampe entsprechen, um auch weiterhin die gleiche Helligkeit zu erzielen. Die jeweilige Lumen-Zahl einer Lampe ist auf der Verpackung angegeben. Energiesparlampen sind mittlerweile in nahezu allen erdenklichen Farben und Formen erhältlich. Die meisten Verbraucher bevorzugen im eigenen Haushalt eine eher warme Lichtfarbe. Diese wird am ehesten durch Lampen mit einer Farbtemperatur von 2.700 Kelvin oder weniger gewährleistet.

LEDs zeichnen sich, ebenso wie Energiesparlampen, durch einen niedrigen Verbrauch und eine lange Lebensdauer aus. Sie sind bislang allerdings noch deutlich hochpreisiger und eignen sich eher als Ersatz für Glühlampen mit niedriger Wattzahl. Als weitere Alternative werden oftmals auch Halogenlampen genannt. Diese verfügen gegenüber Energiesparlampen und LEDs allerdings über eine verkürzte Lebensdauer sowie über einen deutlich höheren Stromverbrauch. Wichtig: Unter den energiesparenden Leuchtmitteln verschiedener Hersteller gibt es durchaus Qualitätsunterschiede. Verbraucher können sich beim Lampenkauf am auf der Packung abgedruckten EU-Label orientieren. Bei Energiesparlampen und LEDs sollte dies in der Regel die Effizienzklasse A aufweisen, Halogenlampen erreichen im besten Fall die Klasse C.

Foto © Pixelio, Rike

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Unsichere Steckdosenleisten

Donnerstag, den 21. Juli 2011

Steckdosenleisten sind äußerst praktisch, schnell und bequem zu installieren und helfen, sofern schaltbar, sogar beim Stromsparen. Deshalb werden sie beim Umgang mit Standby-Elektronik stets wärmstens empfohlen. Warm ist allerdings genau das Stichwort, denn laut einer aktuellen Studie der Stiftung Warentest können zahlreiche Modelle bei hoher Stromzufuhr stark erhitzen oder leiden an weiteren Sicherheitsmängeln.

Stiftung Warentest diagnostiziert Überhitzungsgefahr

247363_R_K_by_Hans-Peter Reichartz_pixelio.deIn Ausgabe 07/2011 prüfte Stiftung Warentest insgesamt 19 Steckdosenleisten verschiedener Hersteller, davon vier mit Überspannungsschutz. Das ernüchternde Ergebnis: Ganze 11 der 19 Prüflinge fielen aufgrund ihrer mangelhaften elektrischen Sicherheit durch. Dabei spielt der Preis offensichtlich keine Rolle. Bei den einfachen, zwischen drei und sieben Euro liegenden Leisten wurden querbeet Sicherheitsmängel entlarvt, und auch unter den teureren Varianten mit Überspannungsschutz konnte lediglich die Hälfte überzeugen.

Hauptproblem der abgestraften Modelle ist die latente Überhitzungsgefahr. Die Steckdosenleisten sollten im Test eine Stunde lang einen Stromfluss von bis zu 20 Ampere schlucken. Dabei sprengten erschreckend viele Kandidaten die geltende Sicherheitsnorm, indem sie Temperaturen jenseits der 100-Grad-Marke entwickelten. Zwei Produkte gingen wegen nicht feuerfester Kunststoffteile sogar in Flammen auf. Unter den getesteten Modellen mit Überspannungsschutz versagten ausgerechnet die zwei teuersten. Trotz satter Anschaffungspreise zwischen 30 und 40 Euro überhitzten auch diese Leisten bzw. hielten aufgrund mangelhafter Bauteile keinen Kurzschluss aus. Immerhin, verlässliche Modelle gibt es auch. Unter den wenigen mit “gut” bewerteten Steckdosenleisten befanden sich die Marken GAO und GO/ON (Hagebaumarkt), Flector Technik (Hellweg) und REV Ritter.

Natürlich kann auch der persönliche Umgang mit Mehrfachsteckern zur Sicherheit im Haushalt beitragen. Beispielsweise sollten niemals mehrere Leisten hintereinander geschaltet werden. Denn in diesem Fall zentriert sich der gesammelte Stromfluss an nur einer Wandsteckdose. Zudem ist es wichtig, die Belastungsgrenze von zumeist 3.500 Watt nicht zu überschreiten. Bei mehreren Stromfressern an einer Leiste kann dieser Grenzwert durchaus schnell überschritten werden. Bei beschädigten Kabeln, verbogenen Kontakten, locker sitzenden Steckern oder heißlaufendem Plastik hilft ohnehin nur noch eins: Ausmustern.

Foto © Pixelio, Hans-Peter Reichartz

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Stromspartipps für den Urlaub

Dienstag, den 28. Juni 2011

Im Urlaub will man ja vor allem eins: Raus aus dem Alltag und abschalten. Und genau das sollten Verbraucher vor Reiseantritt auch mit ihren Elektrogeräten tun – ansonsten läuft der Stromzähler nämlich auch bei Abwesenheit lustig weiter. Dabei lässt sich der häusliche Energieverbrauch während des Urlaubs mit nur wenigen Handgriffen fast auf Null bringen.

Stecker ziehen und Energie sparen

472612_R_K_by_Helga Ewert_pixelio.deDurchschnittlich 42 Euro verpuffen bei einer vierköpfigen Familie während eines zweiwöchigen Urlaubs im Nichts – das hat die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH errechnet. Dies lässt sich jedoch leicht verhindern: Einfach vor dem Start in den Sommerurlaub die Stecker sämtlicher Elektrogeräte ziehen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Vor allem ältere Geräte verbrauchen sonst im Standby unbemerkt weiter Strom und verursachen somit unnötige Kosten. Fernseher, DVD-Player, Receiver, Hifi-Anlagen, Videospielkonsolen und dergleichen mehr sollten vor Abreise prinzipiell komplett vom Netz getrennt werden. Zudem belasten Computer, Drucker, Scanner & Co. in vielen Fällen auch im Off weiterhin die Stromrechnung. Hier bieten sich als einfachste Lösung schaltbare Steckdosenleisten an, die mit einem Handgriff gleich mehreren Geräten den Saft abdrehen.

Auch die Küche bietet Sparpotenziale für die Urlaubszeit. Bei Mikrowellen, Kaffeeautomaten und anderen Kleingeräten können bedenkenlos die Stecker gezogen werden. Bei längeren Trips lohnt sich auch durchaus das Abschalten des Kühlschranks – regelmäßiges Abtauen tut dessen Effizienzleistung ohnehin gut. Die Kühlschranktür sollte zur Vermeidung von Schimmelbildung allerdings offen bleiben. Verfügt Ihr Haushalt über eine elektrische Warmwasserversorgung, können Sie diese ebenfalls kappen. Kleinere Boiler können bereits bei kurzer Abwesenheit ausgeschaltet werden, bei größeren Geräten lohnt sich die Netztrennung hingegen nur während längerer Urlaubsreisen.

Apropos Standby: Laut Ökodesign-Richtlinie der EU müssen Elektrogeräte, die in Europa verkauft werden, Mindeststandards in Sachen Energieeffizienz erfüllen. Dabei gelten auch verbindliche Grenzwerte für den Standby-Modus. So dürfen beispielsweise aktuelle Fernsehgeräte im Standby maximal ein Watt aufnehmen. Bei älteren Geräten kann der Verbrauch dagegen deutlich höher ausfallen.

Foto © Pixelio, Helga Ewert

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Warmwasser-Spartipps

Freitag, den 10. Juni 2011

Die Warmwasser-Nutzung ist der nachweislich zweitgrößte Energiefresser in deutschen Haushalten und macht rund zwölf Prozent des durchschnittlichen Gesamtverbrauchs aus. Zum Vergleich: Die Beleuchtung verbraucht lediglich ein Prozent des privaten Energieaufkommens – nichtsdesotrotz stehen Energiesparlampen sehr viel mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses als etwa Wasserspar-Technologien. Um dieser Schieflage entgegenzuwirken, fördert die Europäische Kommission derzeit den nationenübergreifenden Wettbewerb “Energiesparcup”.

EU fördert Energiesparmeisterschaften

371907_R_K_by_pauline_pixelio.deDer Energiesparcup ist eine Art europäische Effizienzmeisterschaft, innerhalb derer elf Länder und Regionen gegeneinander antreten. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Haushalt, und zwar noch bis zum Ende des Wettbewerbs am 30. April 2012. Die besten Energie- und Warmwasser-Sparer in Deutschland sowie das letztlich siegreiche Länderteam werden im Rahmen einer großen Siegerehrung in Brüssel mit einer Reihe themenbezogener und attraktiver Preise bedacht. Die Anmeldung erfolgt über das Internetportal www.energiesparcup.de, welches Verbraucher nicht nur zum Wettbewerb motivieren, sondern auch praktische Hilfestellungen zur Senkung des Warmwasserverbrauchs geben möchte. Sechs einfache Tipps bereits hier im Überblick:

1. Duschtechnik: Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern wird warmes Wasser deutlich effizienter genutzt. Die unkompliziert und von jedem Laien installierbare Technik optimiert den Wasserstrahl ohne Komfortverlust. Bereits bei einer täglichen Duschzeit von nur fünf Minuten können im Jahr etwa 16.500 Liter Wasser und rund 160 Euro an Energiekosten gespart werden.

2. Dichtungen: Tropfende Brauseschläuche und Wasserhähne sowie undichte Spülkästen können im Ernstfall literweise Wasser verschwenden. Schuld sind zumeist poröse oder verkalkte Dichtungen. Günstigen Ersatz gibt es im Baumarkt oder Fachhandel, gegen Verkalkungen hilft oftmals schon der Essigreiniger.

3. Gerätetausch: Bei energie- und wasserfressenden Geräten zahlt sich ein Neukauf zum Teil auch dann aus, wenn veraltete Modelle noch funktionstüchtig sind. Ein unnötig hoher Verbrauch belastet das Portemonnaie auf Dauer höher als die einmalige Anschaffung effizienter Geräte. Vor allem Geschirrspüler und Waschmaschinen sind in den vergangenen Jahren deutlich energiesparender geworden.

4. Effizienzlabel: Auch bei aktuellen Neugeräten können erhebliche Unterschiede im jeweiligen Strom- und Wasserverbrauch auftreten. Verbraucher sollten diesbezüglich stets die hilfegebenden Effizienzlabel im Auge behalten. Für Geschirrspüler und Waschmaschinen gelten seit Ende letzten Jahres neue Label, die die höchste Effizienzklasse mit A+++ ausweisen. Die alten Label mit einem einfachen A dürfen allerdings bis Ende 2011 ebenfalls noch verwendet werden. Für Duschen, WC-Spülsysteme und weitere Sanitäranlagen gibt es seit Kurzem das WELL-Label eines europäischen Herstellerverbandes.

5. Wäsche und Geschirr: Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten bei der Nutzung optimal ausgelastet werden, üblicherweise also voll sein. Dank moderner Kaltwaschmittel reichen beim Wäsche Waschen heutzutage zumeist niedrige Temperaturen aus – dies senkt den Stromverbrauch drastisch. Bei größerer Verschmutzung ist längeres Waschen energetisch effizienter als die Wahl höherer Temperaturen. Bei schmutzigem Geschirr lohnt sich vorheriges Einweichen, um anschließend auf die energiesparenden Programme des Geschirrspülers zurückzugreifen.

6. Boiler: Für sämtliche Nutzungsbereiche warmen Wassers reicht eine Maximaltemperatur von 60 Grad vollkommen aus. Wer diese Schwelle an Boiler oder Durchlauferhitzer reguliert, kann äußerst simpel Energie sparen. Bei Durchlauferhitzern lohnt es sich, auf ein elektronisch gesteuertes Gerät zurückgreifen. Diese Modelle erlauben es, die Temperatur des Wassers exakt zu steuern.

Foto © Pixelio, pauline

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Ökostrom-Label mit grüner Garantie

Dienstag, den 26. April 2011

Im Zuge der aktuellen Atomdiskussion verzeichnen viele Energieversorger eine drastisch erhöhte Nachfrage nach Ökostromtarifen. Mehr und mehr Verbraucher stellen bewusst den Umweltgedanken über einen möglichst günstigen Strompreis. Aber: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Wer in Sachen Nachhaltigkeit sicher gehen will, sollte in jedem Fall auf entsprechende Zertifikate achten.

Auf die Verpackung kommt es an

Robert MelzerGrundsätzlich müssen Verbraucher für den Bezug von Ökostrom noch immer tiefer in die Tasche greifen als bei günstigen Tarifen auf Basis konventioneller Erzeugung. Allerdings schrumpfen die Preisunterschiede zusehends, so dass Ökostrom oftmals schon heute günstiger zu beziehen ist als zum Beipiel die generell teuren Tarife der Grundversorgung. Wer aus ebendieser zu einem Ökostrom-Anbieter wechselt, kann durchaus spürbar sparen. Für viele Verbraucher ist diese Diskussion allerdings längst nicht mehr entscheidend – sie sind bereit, einen höheren Preis für sauber erzeugten Strom zu zahlen. Wie sauber ist aber ein bestimmter Ökostromtarif? An dieser Stelle gehen die Definitionen nämlich aufgrund mangelnder gesetzlicher Vorgaben deutlich auseinander. Manche Versorger deklarieren auschließlich die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen als Ökostrom, andere fassen darunter beispielsweise auch Energieprodukte aus Kraft-Wärme-Kopplung, die zwar ressourcenschonend aber eben nicht rein regenerativ angelegt ist. Und für den harten Kern ist Ökostrom nur dann wirklich öko, wenn die erzielten Gewinne auch in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert werden. Auf dieses Kriterium sollten Verbraucher stets achten, sofern sie mit ihrem grün gemeinten Strompreis nicht letztenendes den Bau neuer Kohlekraftwerke finanzieren möchten.

Ökostrom-Label, die strenge Richtlinien nicht nur bei der Erzeugung, sondern auch im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften der Energieversorger ansetzen, sind das ok-power-Label, das Grüner Strom Label sowie TÜV-Zertifikate. Diese drei Gütesiegel garantieren eine ausschließlich regenerative Stromerzeugung sowie die Reinvestition der Gewinne in erneuerbare Energien. Eine explizite Warnung sprechen Verbraucherschützer und Energieexperten in Bezug auf RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System) aus. Diese ermöglichen es Versorgern, konventionelle Stromprodukte durch den Kauf von Zertifikaten in Ökostrom umzudeklarieren. Verbraucher, die den Gütesiegel-Dschungel umgehen und in jedem Fall auf Nummer sicher gehen wollen, sollten auf einen Anbieter zurückgreifen, der ausschließlich Ökostrom vertreibt. Hier ist nachhaltiges Wirtschaften schon im Ansatz garantiert.

Foto © Pixelio, Robert Melzer

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Kampf der Sparlampen

Donnerstag, den 21. April 2011

Die Glühlampe ist tot, es lebe die… ja, was eigentlich? Lange Zeit galt die Kompaktleuchtstofflampe – im Volksmund auch Energiesparlampe genannt – als der designierte Nachfolger der vom Aussterben bedrohten Glühfunzel. Mittlerweile kennt der Markt allerdings Alternativen. Und jede hat ihre Vor- und Nachteile.

Stiftung Warentest vergleicht Beleuchtungssysteme

Thorben WengertDie Energiesparlampe hat seit ihrer schritt- aber eben auch zwangsweisen Einführung schon so manchen kritischen Bugtreffer einstecken müssen. Wurden zu Beginn des Glühlampenausstiegs noch hitzige Debatten über Preis und Lichtqualität der alternativen Stromsparer geführt, befinden wir uns nunmehr tief im Sumpf der Quecksilber-Diskussion. Energiesparlampen vergiften Mensch und Umwelt, sagen die Kritiker, die Hersteller halten eine niedrige Konzentration und weitestgehende Bruchsicherheit der Leuchten dagegen. Wie auch immer, Recht hat letztlich der Kunde – und der kann mittlerweile mehr als nur ein Produkt kaufen. Deshalb hat die Stiftung Warentest im jüngsten Sparlampen-Vergleich (Ausgabe 03/2011) auch gleich drei Beleuchtungssysteme gegeneinander antreten lassen. Ring frei für: Energiesparlampen vs. LED-Leuchten vs. Halogenglühlampen.

Der Halogentechnik erteilten die Tester eine überdeutliche Abfuhr – die zwei geprüften Leuchten kamen nicht über die Endnoten “ausreichend” und “mangelhaft” hinaus. Grund: Der Stromverbrauch ist so hoch, dass man hier kaum von energiesparend sprechen kann. Im Vergleich zu wirklich effizienten Sparlampen ziehen die Halogenmodelle rund dreimal so viel Saft. Einziger Vorteil dieses Systems ist die hervorragende Farbechtheit des Lichts. Wer also seinen Rembrandt stilgerecht ausleuchten möchte, greift zu, alle anderen lieber nicht. Die Stärken der klassischen Energiesparlampe liegen laut Stiftung Warentest im günstigsten Preis und in der besten Helligkeit. In Sachen Farbechtheit lässt die Kompaktleuchtstofflampe allerdings Federn. Als bestbewertete Energiesparlampe erhielt eine Leuchte von Osram die Endnote 2,0. Der Testsieg ging, nicht zum ersten Mal, an die LED-Technik. Zwei Modelle der Hersteller Toshiba und Philips wurden mit der Gesamtnote 1,6 gekrönt, weil sie die beste Mischung aus Energieeffizienz und Lichtqualität boten. Zudem zeichnen sich LED-Lampen gemeinhin durch die im Vergleich zu anderen Systemen verlässlichste Schaltfestigkeit aus.

Ein Wort noch zum Preis. Wer denkt, die Testsieger in den Kategorien Energiesparlampe (Osram Dulux Superstar Mini Ball für 11 Euro) und LED-Leuchte (Toshiba E-Core für 15 Euro) seien bereits unverschämt teuer, der lese jetzt besser nicht weiter. Denn die zweitplatzierte LED-Lampe Philips Econic kostet satte 59 Euro. Stromspareffekt und Langlebigkeit hin oder her – bei solchen Preisen gehen definitiv die Lichter aus.

Foto © Pixelio, Thorben Wengert

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Fußball frisst Strom

Freitag, den 4. Juni 2010

Auch wenn in den kommenden Wochen eher Torjubel als Stromsparen auf dem Wohnzimmerplan steht: Wer mit dem Gedanken spielt, sich noch vor der anstehenden Fußball-WM einen nigelnagelneuen Fernseher zuzulegen, sei gewarnt. Denn viele Lockangebote entpuppen sich auf der Stromrechnung als teurer Rattenschwanz.

Vorsicht bei vermeintlich günstigen Fernsehgeräten

helgroDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt aktuell vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten. Vor der Fußballweltmeisterschaft werbe der Handel verstärkt für Großbild-Geräte mit zum Teil extremem Stromverbrauch. Im Vergleich zu den sparsamsten Geräten mit quecksilberfreier LED-Technik könne dieser bis zum Vierfachen höher liegen. Über seine durchschnittliche Lebensdauer gerechnet könne solch ein scheinbar günstiger Fernseher über 400 Euro mehr an Stromkosten verursachen. Deshalb fordern Umwelt- wie Verbraucherorganisationen vom Handel eine verpflichtende Kennzeichnung der Stromverbrauchskosten von Elektrogeräten. Christian Noll, BUND-Experte für Energieeffizienz: “Energiesparen und Klimaschutz stehen beim WM-Geschäft total im Abseits. Dabei sind moderne Geräte mit sparsamer LED-Technik längst auf dem Markt. Erst Ende 2011 soll es auch für Fernseher ein EU-Label wie bei Haushaltsgeräten geben.” Obwohl sich namhafte Elektronikriesen wie Sony und Philips mit ihren neuen und sehr sparsamen LED-Fernsehern eigentlich nicht verstecken müssten, habe die Mehrzahl der Fernsehgeräte-Hersteller Anfragen des Umweltverbandes zum Stromverbrauch ihrer Produkte schlichtweg nicht beantwortet.

Der BUND bietet online eine auf Angaben von Herstellern und Verbrauchermagazinen beruhende Beratung zum Kauf von Fernsehgeräten an. Unter http://www.bund.net/tv-finder können Interessenten die sparsamsten Modelle unter rund 500 Geräten ermitteln – damit ist der “BUND-TV-Finder” die derzeit umfassendste Informationsquelle für Verbrauchsangaben bei Fernsehern. Einen zusätzlichen Gerätecheck bietet Ihnen auch der Energiespar-Ratgeber von StromAuskunft.

Foto © Pixelio, helgro

» Fußball frisst Strom

Repeater erhöhen die Reichweite eines WLan

Mittwoch, den 28. April 2010

… verbrauchen aber zusätzlich Strom. Vielleicht denken Sie: WLan brauche ich nicht. Hat man aber einmal den Vorteil entdeckt, mal gemütlich mit dem Notebook im Wohnzimmer zu surfen, möchte man diesen Service nicht mehr missen.

WLan hat seine Grenzen – Mit dem Repeater kommt man weiter

Mit DSL hat in vielen Haushalten auch WLan (kabelloses Internet) Einzug gehalten. Die DSL-/WLan-Box steht häufig im Arbeitszimmer und das befindet sich im ungünstigsten Fall im Keller. Bis ins Parterre schafft man es oft noch, das Signal zu empfangen, aber die Kinder – ein Stockwerk höher – gehen leer aus.

Mit der Software das "feintuning"

Mit der Software das "Feintuning"

FRITZ!WLAN Repeater N/G

Abhilfe schafft hier entweder ein zusätzlicher Router oder ein sogenannter Repeater, z.B. der Fritz!WLAN Repeater N/G von AVM. Wichtig: Auch, wenn Hard- und Software nagelneu sind, sollte man vorher prüfen, ob es nicht schon ein Software-Update gibt, das kostenlos im Internet angeboten wird. Der Repeater sorgt also ohne „Kabelsalat“ auch auf der Terrasse für ein vernünftiges Signal. So kann man während der Fußball-WM schnell mal zwischendurch in Erfahrung bringen, wie viele Tore Gerd Müller in der Saison 71/72 erzielte.

Der Fritz!WLAN Repeater N/G von AVM hat eine energiesparende Funktion. Das Gerät benötigt eine elektrische Leistung von etwa 3,1 bis 3,9 Watt. Die Nachtschaltung schaltet das Gerät beispielsweise von 22 bis 6 Uhr automatisch aus. Natürlich kann man den Repeater auch bequem aus der Steckdose ziehen und ihn dann nur aktivieren, wenn man ein stabiles Signal auf der Terrasse benötigt.

Linktipps:

Foto © AVM, ScreenShot Software Fritz!Repeater

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Stromsheriff

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Es gibt einen neuen Sheriff in dieser Stadt – und der kümmert sich um Ihre Stromrechnung. Ab sofort können Sie sich mit dem kostenlosen Serviceangebot von StromAuskunft eine regelmäßige Übersicht zu den günstigsten Stromanbietern und Stromtarifen für Ihren Wohnort verschaffen. Der Stromsheriff schützt Sie als bundesweit einmaliges Feature damit stets vor zu hohen Strompreisen.

Neuer Service bei StromAuskunft

StromsheriffDas Prinzip ist denkbar einfach: Abonnenten des virtuellen Ordnungshüters geben lediglich ihre Postleitzahl, ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch sowie optional ihren bisherigen Stromversorger an – und schon werden sie regelmäßig per E-Mail über die günstigsten Angebote informiert. Das Vergleichen von Tarifen und Anbietern übernimmt der Stromsheriff und alarmiert den Verbraucher, sobald es für ihn persönlich günstige, neue Stromanbieter oder -tarife gibt. Der Abgleich erfolgt mittels einer Datenbank von mehr als 10.000 Tarifen und über 900 Versorgern – stetige Aktualisierungen inklusive. Verbraucher können sich dabei frei entscheiden, ob sie die entsprechenden Tarif-Updates monatlich, halbjährlich oder jährlich erhalten möchten. Also: Heften Sie dem Sheriff einen Stern an die Brust und schützen Sie so Ihre Stromrechnung.

Zum Stromsheriff gelangen Sie hier.

» Stromsheriff

Ökostromanbieter vorn

Donnerstag, den 10. Dezember 2009

Die Zahl der Stromanbieter in Deutschland marschiert mit strammen Schritten auf die magische 1.000er Marke zu. Für den Verbraucher zu allererst Segen, aber manchmal auch Fluch – denn im Dickicht der Tarife geht schnell der Überblick verloren. Eigenlob stinkt zwar, aber wir von StromAuskunft tun in Sachen Orientierungshilfe unser Möglichstes. Ein zusätzlicher Ratschlag kommt nun von Seiten der Stiftung Warentest, die unlängst 16 Stromanbieter und 30 Tarife hinsichtlich ihrer Vertragsbedingungen und Kundenfreundlichkeit getestet hat.

Stiftung Warentest prüft Service

Ute PelzDas Ergebnis gleich vorweg: Beim Qualitätskriterium Kundennähe liegen Ökostromanbieter an der bundesdeutschen Spitze. Auf dem Prüfstand war vor allem das Beratungs- und Informationsangebot für Neukunden. Unter das Sieger-Triumvirat der grünen Anbieter Naturstrom, LichtBlick und Greenpeace Energy (durchweg gut bis sehr gut benotet) mischt sich mit ENTEGA lediglich ein konventioneller Versorger, der zudem ebenfalls über ein umfangreiches Ökostromangebot verfügt. Desweiteren wurden die günstigsten Tarife führender Anbieter hinsichtlich der Verbraucherfreundlichkeit ihrer Vertragsbedingungen getestet. Ergebnis: Bei den konventionellen Versorgern liegt die EnBW-Tochter Yello ganz vorn, unter den Ökostromanbietern kann sich Greenpeace Energy ein weiteres Mal an die Spitze schieben.

Parallel zum Anbietercheck hat die Stiftung Warentest eine Online-Umfrage unter knapp 4.000 Stromkunden zu deren Meinung über ihren jetzigen Anbieter durchgeführt. Ergebnis: Mit Zufriedenheitswerten von 98 Prozent rangieren die Ökostromer LichtBlick und Greenpeace Energy in nahezu DDR-würdigen Dimensionen. Das gute Angebot in Sachen Kundennähe und Tarifbedingungen spiegelt sich also direkt in der Treue der Verbraucher wieder.

Linktipps:

- Stiftung Warentest: Testergebnisse

- StromAuskunft: Ökostromanbieter

Foto © Pixelio, Ute Pelz

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