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Archiv der Kategorie ‘Forschung, Technik‘

smart for-us: Weltpremiere auf der Detroit Auto Show

Montag, den 9. Januar 2012

Ein smart war schon immer anders. Wir haben mit einem smart cabrio schon einmal 5.000 Kilometer zurückgelegt. Jetzt wird der smart elektrisch. Wird das Auto ein Erfolg? Für den Sunshine-State Kalifornien bestimmt!

Ein smart: Aufladend schön

Stuttgart/Detroit. smart stellt die Autowelt mal wieder auf den Kopf und die Vorstellungen, wie ein urbaner Pick-up aussehen sollte, vom Kopf auf die Füße. Der for-us signalisiert mit einem Augenzwinkern: Das ist das richtige Auto für junge und junggebliebene Menschen, die aktiv sein wollen und dabei auf wenig Emissionen und wenig Verkehrsfläche Wert legen. Mit dem smart for-us ist das praktische Ladekonzept eines Pick-up erstmals in die Gegenwart des urbanen Verkehrs im 21. Jahrhundert übersetzt worden.

Mit seinen Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.547/1.506/ 1.701 mm) könnte er sich fast auf der Ladefläche eines typischen Pick-up verstecken, und auch unter der Karosserie ist er Avantgarde. Und dank des aktuellen electric drive mit 55-kW-Permanentmagnet-motor lässt sich der smart for-us emissionsfrei, agil und spritzig fahren.

Weltpremiere hat das Modell auf der North American International Auto Show in Detroit (14. bis 22. Januar 2012).

„Wir bei smart lieben Pick-ups – wenn sie außen klein, innen groß, sehr sicher und maximal bequem sind“, sagt smart-Chefin Dr. Annette Winkler. „Mit dem for-us muss man jetzt nicht mal mehr zur Tankstelle!“

Wie car2go, die weltweit erfolgreiche Car-sharing-Initiative von smart für mehr Flexibilität im Stadtverkehr, ist der smart for-us ein Mobilitätskonzept. Er bietet bequemen Platz für Zwei, schafft dahinter aber den Raum für zwei smart ebikes. Durch die Docking Station auf der Ladefläche des smart for-us sind ihre Batterien immer geladen, und die Fahrer des smart for-us kommen damit auch an Ziele, die mit dem Auto nicht erreichbar sind – seien es verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt oder einsame Wege im Park.

Das Design: Frech und robust, mit extrem kurzen Überhängen

  • Der Elektroantrieb: Lokal emissionsfreier Fahrspaß

Der Elektroantrieb des smart for-us basiert auf dem innovativen Antriebskonzept des smart fortwo electric drive, der ab dem Frühjahr 2012 startet. Dank des 55-kW-Permanentmagnetmotors lässt sich der smart for-us agil und spritzig fahren. Mit 130 Newtonmetern beschleunigt er antriebsstark und verzögerungsfrei und meistert Überholmanöver ohne Probleme. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 120 km/h. Die Lithium-Ionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh. Über die Reichweite gibt es leider noch keine Information.

Linktipps:

Fotos © Daimler AG

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ZDF-Doku-Reihe: Windparks an der Nordsee

Freitag, den 6. Januar 2012

Der TV-Tipp: Keiner will unbedingt ein Windrad unmittelbar vor seinem Garten stehen haben. Kein Mensch ist für Kohlekraftwerke. Auch die Atomkraftwerke werden weitgehend abgelehnt. Wo soll die Energie herkommen?

Zwei Umweltanliegen im Konflikt

  • ZDF-Doku-Reihe “planet e.” über Windparks an der Nordsee

Mit dem Thema Windparks an der Nordsee beschäftigt sich am Sonntag, 8. Januar 2012, 13.00 Uhr, die ZDF-Umweltreihe “planet e.”.

Großbaustelle Wattenmeer
Großbaustelle Wattenmeer: In dem Naturschutzgebiet bereiten Netzbetreiber die Einbringung von Seekabeln vor, mit denen künftig Windstrom von der Nordsee ins Inland geleitet werden soll.

Dass der Ausbau der regenerativen Energien das einzigartige Ökosystem Wattenmeer gefährden könnte, ist ein Aspekt des Films “Windkraft-Poker” von Michael Kaschner. Erstmals geraten damit in Deutschland zwei Umweltschutzanliegen miteinander in Konflikt.

“planet e.” richtet den Blick auch auf das lukrative Geschäftsfeld Energiewende, das mit Fördergeld der Bundesregierung vorangetrieben werden soll. Vor der Küste sollen sich bald 6000 Windräder drehen, das Pokern um die besten Bauplätze im Meer hat schon begonnen. Es herrscht Goldgräber-Stimmung an der Nordsee. Finanzstarke Investoren wittern das große Geschäft. “planet e.” besucht den schwäbischen Unternehmer Willi Balz, dessen Windräder schon montagefertig zur Abholung bereitstehen. Bereits im nächsten Jahr will Balz seinen ersten Windpark errichten und eine Millionen Deutsche mit grünem Strom vom Meer versorgen – ein Milliardengeschäft.

Dass es auch Alternativen zu den Großanlagen im Meer gibt, zeigt das Beispiel von Hans-Herman Albers und Reinhard Christiansen. Bereits in den 90er Jahren errichteten sie Windräder hinter dem Deich und entwickelten das Modell des Bürgerwindparks. Dies gerät jedoch nun durch die staatliche Förderung der Off-Shore-Windanlagen ins Hintertreffen.

Foto © ZDF | Daniel Meinl

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Mikroorganismen haben Kohlendioxid zum Fressen gern

Mittwoch, den 4. Januar 2012

Wir Klimaschützer freuen uns über jeden neuen Weg, der hilft, Energie umweltfreundlich zu erzeugen. Das Mikroorganismen CO2 verwerten, haben wir im Blog schon mehrfach vorgestellt. Ist das eine Lösung, um Braunkohlenkraftwerken sinnvoll zu verwenden?

Rauchgas als Rohstoff

  • Neu entdeckte Mikroorganismen verwerten CO2 besonders gut
  •  Zwischenstand nach zwei Jahren Zusammenarbeit: Strategischer Meilenstein bei Kooperation von RWE Power und BRAIN erreicht
  • Projektumfang soll jetzt noch einmal ausgeweitet werden

Spezialisierte und hierfür eigens entwickelte Mikroorganismen können CO2-haltige Rauchgase aus Braunkohlenkraftwerken direkt als „Futter“ verwerten und selbst bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius wachsen. Das ist das viel versprechende Zwischenergebnis der Forschungskooperation zwischen der RWE Power und der BRAIN AG.

Vor genau zwei Jahren haben der Stromproduzent und das Biotechnologieunternehmen im Kraftwerk Niederaußem ihre Zusammenarbeit begonnen. Deren Ziel ist, Kohlendioxid mit Mikroorganismen in Biomasse oder direkt zu Wertstoffen umzuwandeln. Dabei sollen Mikroorganismen gezüchtet und mit ihnen innovative CO2-Umwandlungs- und Synthesewege erforscht werden. So entstehen Biomasse und industriell nutzbare Produkte wie neue Biomaterialien, Bio-Kunststoffe und chemische Zwischenprodukte. Für die werden Anwendungsmöglichkeiten zum Beispiel als Bau- und Dämmstoff sowie zur Herstellung von Fein- und Spezialchemikalien wie möglicherweise auch Massenchemikalien untersucht.

 „Unsere Pionierarbeit bei der Suche nach biotechnologischen Lösungen der CO2-Umwandlung trägt erste Früchte: Wir gehen bei der Klimavorsorge weiter voRWEg“, betont Dr. Johannes Heithoff, Leiter Forschung und Entwicklung bei RWE Power. Und weiter: „Wir sind von den Resultaten, die das Forscherteam von BRAIN zusammen mit unseren Kraftwerksexperten erarbeitet hat, so überzeugt, dass wir das Programm weiter ausbauen wollen.“

Bisher sind mehr als zwei Millionen Euro in das Forschungsvorhaben geflossen.

RWE Power will den Bogen noch weiter schlagen und andere kohlenstoffreiche Abfallströme, die zum Beispiel in Abwässern, bei der Produktion von Lebensmitteln oder in Raffinerieprozessen entstehen, mit in das Projekt einbeziehen. Das Unternehmen will hierzu eine Innovationsallianz formieren, in der sich insgesamt 21 Industrieunternehmen, kleine, mittelständische Unternehmen sowie akademische Forschungseinrichtungen zusammenschließen, um im intensiven Austausch Projekte zur Nutzung dieser Abfallströme voranzutreiben.

Linktipps:

Fotos © RWE

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Rohstoffmangel gefährdet Energiewende

Dienstag, den 22. November 2011

In Zeiten des allgemeinen Aufbruchs Richtung Energiewende entsteht leicht der Eindruck, die Zukunft ließe sich allein auf Wind und Sonne gründen. Das ist leider ein Trugschluss, denn jenseits fossiler Brennstoffe entstehen neue Abhängigkeiten. Zahlreiche Zukunftstechnologien wie Elektroautos, Glasfaserkabel, Solarzellen oder Windkraftanlagen benötigen vor allem mineralische Rohstoffe. Und deren Versorgungslage wird aktuell als kritisch eingestuft.

Knappe Ressourcen für Zukunftstechnologien

Die von der KfW Bankengruppe in Auftrag gegebene Studie “Kritische Rohstoffe für Deutschland” hat erstmalig die prekäre Versorgungslage mit mineralischen Rohstoffen dargestellt. Dazu zählen Industriemineralien, Metalle, Steine und Erden, die für nahezu jede erdenkliche Zukunftstechnologie maßgeblich sind. Die Verknappung von 13 mineralischen Rohstoffen, die überwiegend den seltenen Metallen zuzuordnen sind, wird von der Studie aktuell als “kritisch” bzw. “sehr kritisch” eingestuft. Im einzelnen sind dies Germanium, Rhenium, Antimon, Indium, Wolfram, Seltene Erden, Gallium, Palladium, Silber, Zinn, Niob, Chrom und Bismut. Germanium wird beispielsweise für die Produktion von Glasfaserkabeln benötigt, Rhenium für hocheffiziente Gasturbinen, Gallium und Indium für die Dünnschicht-Photovoltaik, während Seltene Erden bei Magneten in der Windkrafttechnologie, bei Batterien für Elektroautos sowie in der Informations- und Kommunikationstechnik eingesetzt werden.

Laut Studie sind die aktuellen Versorgungsrisiken für die als kritisch eingestuften Rohstoffe vor allem aus zwei Gründen entstanden: Zum einen besteht ein zu großes Ungleichgewicht zwischen den verfügbaren Ressourcen und der global boomenden Produktion darauf basierender Technologie. Auch das Rohstoff-Recycling zeigt sich diesbezüglich nur bedingt effektiv. Zum anderen ist die Förderung der knappen Rohstoffe derzeit auf wenige Länder konzentriert, vor allem auf die Volksrepublik China. Deutschland gerät dadurch in eine starke Importabhängigkeit. Zur Lösung der Problematik empfiehlt die Studie neben der verstärkten Beteiligung Deutschlands an Bergbauprojekten vor allem Maßnahmen zum effizienteren Einsatz von Rohstoffen.

Foto © Pixelio, Susanne und Giovanni Romano

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Windstrom im Erdgasnetz speichern

Montag, den 14. November 2011

Wasserstoff ist ein idealer Energiespeicher. Daher macht es Sinn, Strom in Wasserstoff umzuwandeln. E.ON errichtet im brandenburgischen Falkenhagen eine Pilotanlage zur Umwandlung von Strom aus Windenergie zu Wasserstoff und investiert dazu mehr als fünf Millionen Euro in die Erforschung dieser Technologie.

Wasserstoff marsch

  • “Power to Gas” als innovativer Beitrag zur Energiewende

Die Anlage soll ab 2013 aus regenerativ erzeugtem Strom durch Elektrolyse pro Stunde rund 360 Kubikmeter Wasserstoff produzieren. Dieser wird in das Ontras-Ferngasnetz eingespeist und wie normales Erdgas genutzt. Damit wird das Erdgasnetz zum Speicher für Strom aus wetterabhängigen Erneuerbaren Energien.

E.ON will diese Technologie in Falkenhagen intensiv testen und weiterentwickeln. Das Potenzial ist immens: Bereits heute kann dem Erdgas im Netz problemlos bis zu fünf Prozent Wasserstoff beigefügt werden, mittelfristig erwarten Experten bis zu 15 Prozent. Damit könnte die gesamte heutige regenerative Stromerzeugung im deutschen Erdgasnetz gespeichert werden. Ein Bedarf für Speicherkapazitäten in solchen Größenordnungen wird aber erst in einigen Jahrzehnten bestehen, wenn der größte Teil des Strombedarfs aus regenerativen Energien gedeckt wird.

Wenn Deutschland in den nächsten Jahren den Anteil fluktuierender Wind- und Sonnenenergie an der Stromerzeugung wie geplant erhöht, wird das Angebot zeitweise den Strombedarf übersteigen und das Stromnetz an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen. Deswegen investiert E.ON in Technologien zur Speicherung dieser überschüssigen Energie. Derzeit steht dabei vor allem der Ausbau der Kapazitäten an Pumpspeicherkraftwerken im Vordergrund. So plant E.ON eine Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks am hessischen Edersee und – gemeinsam mit Partnern – den Bau einer neuen Anlage an der deutsch-österreichischen Grenze.

Foto © E.ON

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Erdgasnetz als Stromspeicher

Dienstag, den 25. Oktober 2011

Damit die deutsche Energiewende gelingen kann, gelten zwei Voraussetzungen als unbedingt erforderlich: Die hiesigen Netze müssen ausgebaut werden, um den im Norden der Republik erzeugten Windstrom gen Süden zu transportieren, und die Möglichkeiten zur Stromspeicherung müssen erweitert werden, um den schwankenden Ertrag aus erneuerbaren Energien auszugleichen. Eine vielversprechende Lösung für Letzteres könnte die Nutzung des Erdgasnetzes sein.

Aus Ökostrom wird regeneratives Gas

539517_R_K_B_by_Henrik Gerold Vogel_pixelio.deDie Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) untersucht derzeit gemeinsam mit Experten aus Forschung und Wirtschaft, inwiefern das Erdgasnetz als Speicherlösung für erneuerbaren Strom genutzt werden kann. Der Bedarf ist unumstritten, den der Ausbau regenerativer Energien wie Wind und Sonne schreitet unaufhaltsam voran. Der negative Nebeneffekt sind steigende Schwankungen im Stromangebot, die die Erforschung und baldige Realisierung von Speichertechnologien erforderlich machen. Die Idee: Zu Zeiten hoher Erträge soll überschüssiger Strom künftig im Erdgasnetz gespeichert werden. Dafür muss der gewonnene Ökostrom zunächst zur Wasserstoffproduktion genutzt werden. Der Wasserstoff kann anschließend direkt oder weiterverarbeitet als synthetisches Methangas in das Erdgasnetz eingespeist und dort langfristig gespeichert werden. Bei Bedarf kann auf diese regenerativ erzeugten Gasreserven zurückgegriffen werden. Entweder könnten sie in Zeiten von Stromengpässen erneut verstromt oder auch direkt zur Wärmeversorgung oder als Kraftstoff genutzt werden.

Bislang ist der maximale Anteil von Wasserstoff im Erdgasnetz auf fünf Prozent begrenzt. Es wird allerdings aktuell geprüft, inwieweit diese Quote gesteigert werden kann. Synthetisches Methangas hingegen unterliegt keinen Grenzwerten und könnte schon jetzt in erheblichen Mengen eingespeist werden. Das deutsche Erdgasnetz bietet für sich genommen bereits eine große Speicherkapazität. Durch bestehende und künftig zugebaute Erdgasspeicher könnte diese noch weiter erhöht werden. Nach Erkenntnissen der dena birgt der Energieträger Gas auf diese Weise ein aussichtsreiches Potenzial, um die Integration erneuerbaren Stroms zu erleichtern – eines stellen die Experten jedoch klar: Den viel diskutierten Stromnetzausbau in Deutschland kann auch diese Technologie nicht ersetzen.

Foto © Pixelio, Henrik Gerold Vogel

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IAA – Benzin aus der Steckdose

Mittwoch, den 14. September 2011

E.ON liefert den Stromanschluss für die Mobilität der Zukunft: Von der Ladebox für die heimische Garage bis zu Komplettangeboten für Betreiber von Fahrzeugflotten zeigt der Energieversorger auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt maßgeschneiderte Ladelösungen für Elektroautos.

IAA 2011 Von der Ladebox bis zur Schnellladestation

  • E.ON stellt auf der weiterentwickelte Ladelösungen für Elektroautos vor
  • Induktives Laden vor der Marktreife

IAA_2011_DE_200x283px_RGBEine individuelle Ladebox in der Garage ist in jedem Fall die bessere Alternative zur heimischen Steckdose. Insbesondere in älteren Gebäuden sind die Stromleitungen den Belastungen, die beim Laden eines Elektroautos entstehen, nicht gewachsen. Es drohen Schäden durch hohe Wärmeentwicklung. Deshalb überprüft der Energieversorger bei der Installation der Ladebox immer die gesamte Elektroinstallation des Haushalts.
Komplettlösungen aus einer Hand

Immer mehr Kommunen und Unternehmen nutzen die Komplettlösungen von E.ON für das Laden von Elektrofahrzeugen. Der Bedarf an Ladestationen und entsprechenden Dienstleistungen wird nach Einschätzung des Unternehmens zunehmen. Einzelhändler werden aus Gründen der Kundenbindung auf ihren Parkplätzen Stromtankstellen bereitstellen. Mitarbeiter von Industrieunternehmen könnten auf Firmenparklätzen vom günstigen Stromvertrag des Arbeitgebers profitieren. E.ON bietet solchen Kunden ein komplettes Paket aus Beratung und Analyse, Ladetechnik, Aufbau und Betrieb sowie Stromlieferung.

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Öffentliche Schnell-Ladestationen eingeführt

  • Kabellose Ladestation, die Ladetechnik von Morgen

E.ON hat gemeinsam mit dem TÜV Süd eine kabellose Ladestation einem intensiven Prüf- und Messverfahren unterzogen. Das Ergebnis: Ein solches System ist unter allen denkbaren Bedingungen sicher und kann nun zur Marktreife entwickelt werden. E.ON will diese Technik zukünftig als Premiumlösung für die heimische Garage aber auch für den gewerblichen Bereich anbieten, da viele Teilnehmer von Pilotprojekten das kabelgebundene Laden als unhandlich bewerten. Beim induktiven Laden wird der Strom berührungslos über das Magnetfeld einer im Boden installierten Spule übertragen. Das Gegenstück befindet sich am Unterboden des Fahrzeugs.

Linktipps:

Logo © IAA, Foto © Redaktionsbüro Kebschull

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Wasserstoff ein wichtiger Energieträger?

Freitag, den 4. März 2011

Um Wasserstoff zu erzeugen, wird meist eine andere Energieform benötigt (z.B. Strom aus Windenergie im Idealfall). Wasserstoff könnte Diesel und Benzin im Kraftfahrzeugbereich ersetzen.

Hessische Wasserstoff- und Brennstoffzellenkompetenz in Japan

Japan ist einer der wichtigsten Leitanbieter und Leitmärkte für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Um dort präsent zu sein und die Kontakte zu den Technologieentwicklern und -anwendern zu vertiefen, beteiligt sich die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen (H2BZ-Initiative Hessen) 2011 an der weltweit größten Industrieveranstaltung „FC EXPO“ in Japan.

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Zur Veranstaltung vom 02.-04. März in Tokio werden 450 Aussteller und 135.000 Besucher erwartet. Die bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HA Hessen Agentur in Wiesbaden angesiedelte und vom Hessischen Umwelt- und Energieministerium geförderte H2BZ-Initiative Hessen repräsentiert rund 50 Unternehmen und Institutionen in Hessen und dem weiteren Rhein-Main-Gebiet. Darunter sind namhafte Firmen aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

„Es ist wichtig, dass Hessen auf dieser internationalen Leitveranstaltung zu Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Flagge zeigt“, so Professor Dr. Birgit Scheppat. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gilt als der Hoffnungsträger im Bereich der umweltgerechten Energieversorgung in der Hausenergieversorgung, bei portablen Anwendungen sowie vor allem bei der Elektromobilität.

Linktipps:

Foto (c) IAA 2007 Gerd Kebschull

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HTC – Hydrothermale Carbonisierung

Mittwoch, den 16. Februar 2011

Den aktuellen Stand der Hydrothermalen Carbonisierung (HTC) in Bezug auf die Landwirtschaft darzustellen und zu diskutieren, war das Ziel einer Tagung am 27. Januar im Rahmen der Grünen Woche.

Hydrothermale Carbonisierung – vorerst kaum Chancen für die Landwirtschaft

Rund 130 Teilnehmer folgten der Einladung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

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Bei HTC handelt es sich um eine Technologie, die bei erhöhten Drücken und Temperaturen aus organischen Materialen in wässriger Phase ein braunkohlenartiges Material erzeugt. Die HTC vollzieht damit die natürliche, sonst Millionen von Jahren in Anspruch nehmende Inkohlung im technischen Maßstab nach. Für die Nutzung der entstehenden festen kohleartigen Phase und der wässrigen Phase werden seitens der Verfahrensentwickler eine Vielzahl von Verwendungen angestrebt, angefangen beim Ersatz fossiler Braunkohle in Kraftwerken über stoffliche Routen bis hin zum Einsatz als Düngemittel oder Bodenverbesserer.

Aus den Tagungsbeiträgen wurde deutlich, dass HTC einerseits zwar technisch umgesetzt werden kann und Unternehmen erste großtechnische Anlagen realisieren. Andererseits sind die grundlegenden chemisch-technischen Zusammenhänge noch nicht abschließend erforscht. Daher wird das BMELV diesen Fragestellungen u.a. mit Unterstützung der Ressortforschung weiter nachgehen. So ist die Gewinnung land- und forstwirtschaftlich interessanter Stoffe wie Phosphor, Stickstoff oder Alkalien über die wässrige Phase zwar möglich, die zugrunde liegenden Einflussparameter sind jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Auch über die genauen Auswirkungen der festen Phase auf den Boden und eventuelle Schadstoffgehalte ist erst wenig bekannt. Entsprechend erlauben die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit keinen Einsatz von HTC-Produkten als Düngemittel, Kultursubstrat oder Bodenverbesserer.

Eine HTC-Anlage kann heute nur beim Einsatz organischer Abfälle mit Entsorgungserlösen und dem Absatz der festen Produkte als Kohleersatz wirtschaftlich arbeiten. Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe ist hingegen derzeit ökonomisch nicht darstellbar.
Alle Beiträge der Tagung stehen unter folgendem »Link zur Verfügung:

Foto Michael Andre May | pixelio.de

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Mit Geothermie in die Zukunft?

Montag, den 17. Januar 2011

Klimafreundliche Energieversorgung ist ein wichtiges Thema, dass bei Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ganz oben auf der Agenda steht.

In Potsdam und Cottbus wird klimafreundliche Energieversorgung erforscht

  • Staatssekretär Braun: “Mit dem Netzwerk GeoEn bündeln wir hervorragende regionale Kompetenzen in Geowissenschaften und Energieforschung”

Bei der Suche nach umwelt- und klimaschonenden Konzepten der Energiegewinnung spielen auch heimische Georessourcen eine wichtige Rolle. Der brandenburgische Forschungsverbund GeoEn entwickelt insbesondere Technologien, um Geothermie und unkonventionelle Erdgasvorkommen zu erschließen und CO2 aus fossilen Kraftwerken abzuscheiden, zu transportieren und zu speichern (CCS-Technologie).
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Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Helge Braun, überreichte den Bescheid für die zweite Förderphase von GeoEn in Höhe von 5,77 Millionen Euro. Zuwendungsempfänger sind das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Universität Potsdam.

dr-helge-braun-200x168“GeoEn bündelt die hervorragenden Kompetenzen dieser drei großen Forschungseinrichtungen in den Geowissenschaften und der Energieforschung. Mit dem zweiten Förderbescheid stellt das BMBF den weiteren Ausbau von GeoEn zu einem leistungsfähigen regionalen Forschungsnetzwerk sicher”, sagte Braun in Cottbus. “Für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist es eine Kernaufgabe der nächsten Jahrzehnte, die Energieversorgung zu sichern und gleichzeitig die Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Politik und Wirtschaft brauchen die Ergebnisse der Wissenschaftler als Grundlage für ausreichende Handlungsoptionen. Dafür bauen wir in Deutschland entsprechende Forschungsstandorte auf”, betonte der Staatssekretär.

Weitere Informationen unter:

Foto © Ich, Pixelio.de | BMBF

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