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Kommunen sollen in neuem Licht erstrahlen

Dienstag, den 26. Mai 2009

Die schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis ist die Zielsetzung des heute von Bundesforschungsministerin Annette Schavan gestarteten Wettbewerbs für Städte und Gemeinden.

Bundesforschungsministerium investiert 20 Millionen Euro in Beleuchtung

Der Stromverbrauch soll in Städten und Gemeinden / Stromverbrauch deutlich reduziert werden

“Neue, weltweit beachtete LED-Lampen aus Deutschland sind ein Ergebnis der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jetzt geht es darum, diese Ergebnisse schnell in die Praxis umzusetzen”, sagte die Ministerin in Berlin.

Hintergrund ist die Beschleunigung des Technologietransfers, um deutschen Unternehmen einen Standortvorteil für das im Rahmen der Forschung entwickelte Know-How zu ermöglichen. Hierdurch können Arbeitsplätze in Deutschland gesichert und zusätzliche geschaffen werden.

Städte und Gemeinden sind aufgefordert, innovative und kreative Ideen zu präsentieren, die energie- und kosteneffizient bei Einrichtung und Betrieb sind, organisatorische Innovationen wie etwa contracting-Modelle ermöglichen sowie prinzipielle Übertragbarkeit auf andere Objekte zulassen. Die besten zehn Ideen und deren Umsetzung werden jeweils mit bis zu zwei Millionen Euro gefördert. Die Ideenauswahl erfolgt durch eine Fachjury, die Präsentation findet im Rahmen der Fachmesse “Light & Building” im April 2010 in Frankfurt statt, der geförderte Umsetzungszeitraum beträgt 18 Monate.

Der Wettbewerb “Kommunen in neuem Licht” ist ein Element der neuen LED-Leitmarktinitiative, in der das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit Partnern aus den betroffenen Branchen und der Wissenschaft die Umsetzung der LED-Technik in Deutschland vorantreibt.
Im Rahmen des Wettbewerbs werden die beiden Einsatzfelder der Allgemeinbeleuchtung

  • Innenbeleuchtung von Gebäuden mit LED > 100 lm/W (Neubau und Sanierung) und
  • Außenbeleuchtung mittels LED (Straßen- oder Tunnelbeleuchtung) adressiert.

Nach Berechnungen des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) können die deutschen Kommunen allein durch die Modernisierung von Straßenbeleuchtungen sowie kommunalen Büro- und Schulgebäuden fast die Hälfte ihres jährlichen Stromverbrauchs (knapp 6000 GWh) einsparen (knapp 900 Millionen von zwei Milliarden Euro). Im Übrigen werden durch die neue Lichttechnik beträchtliche Energie- und CO2-Einsparungen erwartet. Außerdem bieten die lichtdynamischen Eigenschaften von LEDs Einsatzmöglichkeiten mit unmittelbaren Auswirkungen auf den Menschen. Mehr  Konzentrationsfähigkeit und Arbeitssicherheit abhängig von der Lichtfarbe haben positive gesundheitliche Auswirkungen und tragen damit mittelbar zur Senkung von Kosten im Gesundheitssystem bei. Solche Chancen können zu zusätzlichen Umsätzen bei den lichttechnischen Unternehmen führen, die frühzeitig die neue Technik beherrschen lernen.
In der BMBF-Leitmarktinitiative werden begleitende Themen wie Normierung und Messtechnik, Gütesiegel, Referenzobjekte und andere vorangetrieben.

Nähere Informationen zum Wettbewerb “Kommunen in neuem Licht” finden Sie im Internet auf den Seiten

Foto Rainbowroom im Rockefeller Center
Foto © Pixelio | O. Fischer

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Waschmaschine: Lohnt sich eine Neuanschaffung?

Freitag, den 14. November 2008

Die “alte” dreht noch munter ihre Runden. “Unkaputtbar”, wie die Mercedes-Leute ihren Unimog beschreiben. Ein neues Gerät kosten gut und gern 500 Euro und mehr. Da fällt eine Entscheidung schwer.

Spart Strom, Zeit und Wasser

(c) Pixelio…heißt es in der Werbung. Media-Markt, Saturn, Quelle und Co. überschlagen sich mit Angeboten. Die Rechnungen, die einige Discounter uns anbieten sind verlockend:

  • Preisvorteil 50,- Euro (weil Sonderangebot)
  • Stromkostenersparnis* 92,40 Euro
  • Wasserkostenersparnis**: 79,99 Euro

Sie sparen: 222,39 Euro, wenn Sie eine Waschmaschine für 499,99 Euro kaufen.

Grundsätzlich ist an der Rechnung nichts auszusetzen. Man sollte aber auch das Kleingedruckte lesen, welches sich hinter den Sternchen verbirgt:

* Stromkostenersparnis in 10 Jahren gegenüber einem 10 Jahre älteren Gerät, bei durchschnittlich 220 Waschladungen und einem Strompreis von 0,2 Euro pro KWh.

** Bei den Wasserkosten werden ebenfalls 220 Waschladungen angesetzt, bei einem Wasserpreis von 4,04 Euro pro Kubikmeter. (Quelle: Quelle, kein Scherz sondern der Quelle-Versand).

Grundsätzlich geht die Rechnung so in Ordnung. Unseriös ist, mit zwei Stellen nach dem Komma zu rechnen. Wie hoch wird der Strompreis in 10 Jahren sein. Vermutlich deutlich höher. Ebenfalls der Wasserpreis. Damit kippt die Rechnung / Entscheidung in Richtung Neukauf. Vermutlich wird man auch mit 220 Waschladungen bei einem 4-Personenhaushalt nicht auskommen. Testen Sie die Zahl mal selbst. Schwierig ist der Zeitraum. Eine Maschine sollte sich nicht erst in zehn Jahren amortisieren, denn das ist die allgemeine Lebenslaufzeit einer Waschmaschine.

Aus Umweltgründen ist ein Neukauf natürlich immer zu empfehlen.

LinkTipps:

Foto © Pixelio | Bolliger Hanspeter

» Waschmaschine: Lohnt sich eine Neuanschaffung?

Spare in der Zeit…

Sonntag, den 16. März 2008

so hast Du in der Not, sagt ein altes Sprichwort. Beim Stromverbrauch kann man auch eine Menge sparen, ohne sich wirklich einschränken zu müssen.

Wo sitzen die Stromfresser?

Das ist doch die entscheidende Frage. Wenn man eine 60er (Watt) Glühbirne gegen eine 25er austauscht, spart man schon mehr als 100 Prozent. Leider ist es im Zimmer dann ziemlich duster und am Ende des Jahres hat man nicht wirklich Geld gespart. Richtig viel Energie kann man sparen, wenn man die großen Stromverbraucher nicht oder nur selten benutzt. Beispielsweise im Sommer, wenn man die kleine mobile Klimaanlage, die mal locker 1 bis 3 kW (Kilowatt) schluckt, ohne wirklich das Raumklima deutlich zu verbessern – einfach nicht einsetzt. Ein Ventilator, braucht nur ein Bruchteil des Stroms (ca. 30 bis 60 Watt) und die zugefächelte Luft empfindet man trotzdem als Kühlung.

Natürlich sollte man nicht für ein einziges Brötchen den Backofen aufheizen. Auch der Schnellkochtopf ist ein gutes Hilfsmittel, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Durch den Überdruck kocht das Wasser nicht mehr bei 100 Grad, sondern bei 115 oder 120. Der Garprozess wird erheblich beschleunigt. Rouladen benötigen nicht mehr zwei Stunden Garzeit, sondern sind bereits nach etwa 30 Minuten fertig. Jahresverbrauch eines vier Personen Haushalts etwa 300 kWh Strom, so die Angabe bei Quelle.de. Aber bei solchen Angaben sollte man vorsichtig sein. Ich denke, der absolute Verbrauch wird wesentlich höher sein, weil der Trockner – es ist ja so praktisch – wesentlich öfter benutzt wird.

Herd

Auch der Trockner ist ein echter Stromfresser. Wenn es möglich ist, sollte die Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden. Dies schont die Wäschen und den Geldbeutel.

Waschmaschinen haben ein Sparprogramm. Ebenfalls sinnvoll ist es, auf die Kochwäsche zu verzichten. Auch bei 40 Grad wird die Wäsche nicht nur sauber, sondern rein. Wenn man all diese kleinen Sparmaßnahmen umsetzt, denke ich, sind schnell 100 bis 200 Euro pro Jahr gespart.

Foto Pixelio.de | Fotograf: RainerSturm

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