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Mit Heizstrom sparen Haushalte bis zu 30 Prozent Kosten

25.02.2020 | Energienachrichten

Nach Angaben des Verbrauchermagazins Finanztip heizen mehr als 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland mit Strom, weil dort entweder eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung betrieben wird. Für beide Heizsysteme gibt es spezielle Stromtarife, mit denen sich deutlich sparen lässt. Eine aktuelle Finanztip-Auswertung zeigt: Heizstromtarife sind gegenüber konventionellem Haushaltsstrom um bis zu 30 Prozent günstiger. Trotzdem nutzen noch viel zu wenige Haushalte die Möglichkeit zum Tarifwechsel.

Heizen mit Strom ist teuer

Im bundesweiten Schnitt liegt der Preis für eine Kilowattstunde Strom aktuell bei über 30 Cent. Selbst bei hohem Verbrauch, wie er durch die Nutzung von Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen anfällt, zahlen Haushalte kaum weniger. Aber: "Heizstrom gibt es aktuell für rund 22 Cent pro Kilowattstunde", sagt Ines Rutschmann, Energie-Redakteurin bei Finanztip. "Er ist vor allem deshalb günstig, weil die Netzbetreiber die Belieferung der Anlagen mit Strom unterbrechen können, um das Stromnetz zu entlasten."

Wärmepumpe: Zweiter Stromzähler lohnt sich ab 6.000 Kilowattstunden

Um günstige Heizstromtarife nutzen zu können, benötigen Haushalte mit Wärmepumpe einen zweiten Stromzähler sowie ein Steuerungsgerät, über das die Stromzufuhr gestoppt werden kann. "Die Kosten dafür müssen Verbraucher selbst tragen", erklärt Rutschmann. "Wenn die Wärmepumpe und alle anderen Geräte aber mehr als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, lohnt sich die Investition." Ein moderner Stromzähler kostet rund 100 Euro im Jahr, ein Steuerungs-Gerät zusätzliche 30 Euro. Demgegenüber stehen nach Finanztip-Berechnung mögliche Einsparungen von rund 200 Euro durch günstige Heizstromtarife. Liege die benötigte Strommenge unter 6.000 Kilowattstunden, etwa weil eigener Solarstrom produziert werde, lohne sich der zweite Zähler in der Regel nicht, so der Expertenrat.

Nachtspeicherheizung: Mit speziellen Tarifen mehr als 200 Euro sparen

Haushalte mit Nachtspeicherheizung können spezielle Nachtstromtarife zwar prinzipiell auch ohne zweiten Zähler nutzen, die entsprechenden Tarife sind dann aber oft nur geringfügig günstiger als konventioneller Haushaltsstrom. Daher rät Ines Rutschmann: "Für Haushalte mit Nachtspeicherheizung lohnt sich der Einbau eines zweiten Zählers und eines Steuerungsgeräts fast immer." Mit zwei Zählern und einem Heizstromtarif spare eine Familie auf 80 Quadratmetern im Schnitt 230 Euro pro Jahr.

-> Günstige Heizstromtarife finden Verbraucher mit den Rechnern für Nachtstrom und Wärmepumpenstrom von StromAuskunft.de.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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