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Zahlen zur Elektromobilität in Deutschland 2020: 440.000 E-Autos und 33.000 Ladepunkte

30.11.2020 | Energienachrichten

Im ausklingenden Jahr 2020 hat die Elektromobilität in Deutschland spürbar an Bedeutung gewonnen. Mitte November waren bundesweit rund 440.000 voll- und teilelektrische Fahrzeuge registriert, zudem ist die Zahl der öffentlichen Ladepunkte hierzulande auf über 33.000 angewachsen.

Ladeinfrastruktur überflügelt Elektroautos

Das Ladesäulenregister des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) führt aktuell 33.107 öffentliche Ladepunkte in Deutschland. Etwa jeder zehnte davon ist mit Schnellladetechnik ausgestattet. Trotz Corona-bedingter Lockdown-Maßnahmen sind im zurückliegenden Halbjahr mehr als 5.300 Ladepunkte neu hinzugekommen.

Die derzeit vorhandene öffentliche Ladeinfrastrukur wäre erst ab einer Zahl von 550.000 vollelektrischen Fahrzeugen wirklich wirtschaftlich, so der BDEW. Tatsächlich liegt die Zahl der E-Autos jedoch noch deutlich unter diesem Niveau: Laut einer Hochrechnung des Branchenverbandes sind bundesweit rund 240.000 batterieelektrische Fahrzeuge und 200.000 Plug-In-Hybride zugelassen, wobei letztere in der Regel zu weniger als 50 Prozent elektrisch betrieben werden. Immerhin: Die Gesamtzahl von 440.000 voll- und teilelektrischen Fahrzeugen stellt eine Verdopplung gegenüber dem Stand von Ende 2019 dar.

Stromtankstellen rechnen sich noch nicht

"Wir freuen uns, dass dank staatlicher Förderung endlich mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße kommen", sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Trotz des Anstiegs an Neuzulassungen reiche die Zahl an E-Autos aber noch nicht aus, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Ladeinfrastruktur sicherzustellen. "Wir brauchen einen zeitlich und technisch aufeinander abgestimmten Hochlauf von E-Autos und der notwendigen Ladeinfrastruktur“, so Andreae.

Erhöhte Kaufprämie und Förderung privater Ladestationen

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und des damit verbundenen Konjunkturprogramms hat die Bundesregierung ihren Anteil an der Kaufprämie für E-Autos Mitte des Jahres verdoppelt. Dadurch sind die Fördersätze auf bis zu 9.000 Euro für ein vollelektrisches Fahrzeug bzw. 6.750 Euro für eine Hybrid-Lösung angestiegen. Die Kaufprämie wurde erst kürzlich bis Ende 2025 verlängert.

Parallel dazu hat der Bund in der vergangenen Woche die Förderung privater Ladestationen gestartet. Privatpersonen (auch Mieter) sowie Eigentümergemeinschaften und Wohnungsunternehmen erhalten einen Zuschuss von 900 Euro pro installiertem Ladepunkt.

-> Alle Informationen zur Förderung von E-Autos und Ladestationen.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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