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KfW: 250 Millionen Euro für Windparks in Brasilien

22.07.2014 | Energienachrichten

Vertreter der deutschen KfW Bankengruppe und Brasiliens Entwicklungsbank Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social (BNDES) haben in Berlin einen Darlehensvertrag in Höhe von 250 Millionen Euro zur Finanzierung von Windparks in Brasilien unterzeichnet. "Die KfW unterstüzt Brasilien dabei, die noch junge Windenergie im Land weiter auszubauen. Der wirtschaftliche Aufschwung und die wachsende Mittelschicht führen zu einem steigenden Energiebedarf. Gemeinsam mit unserem wichtigen Partner BNDES legen wir Wert auf die Förderung erneuerbarer Energien und leisten so einen Beitrag zum globalen Umwelt- und Klimaschutz," sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Vorstandsmitglied der KfW, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Brasilien stehen mit dem Darlehen der KfW sowie eigenen Mitteln der BNDES und der Windparkbetreiber umgerechnet insgesamt 680 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um die heimische Windenergie kurzfristig in der Breite voranzubringen. Ziel ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre Windkraftkapazitäten von 330 Megawatt Leistung zuzubauen. Damit könnte rechnerisch eine Drei-Millionen-Einwohner-Stadt, wie beispielsweise die Hauptstadt Brasília, komplett mit Ökostrom versorgt werden. Bei einer geplanten Betriebsdauer der Windparks von 20 Jahren würde Brasilien CO2-Emissionen in Höhe von 5,6 Millionen Tonnen einsparen.

Das aktuelle Engagement der KfW ist Teil einer mittlerweile über 60-jährigen Tradition der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Die KfW war bereits im Jahr 2009 an der Entstehung eines der ersten Windparks Brasiliens beteiligt.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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