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LichtBlick liefert Kunden mehr Direktstrom aus deutschen Wind- und Solarparks

20.05.2021 | Energienachrichten

Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick vermarktet ab dem kommenden Jahr gezielt Wind- und Solarstrom aus Anlagen in Deutschland. Grundlage sind Direktlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA), mit den Betreibern.

Ökostrom für 113.000 Haushalte

LichtBlick reagiert nach eigenen Angaben auf die steigende Ökostrom-Nachfrage seiner Haushalts- und Gewerbekunden. Pro Jahr sollen die unter Vertrag genommenen 23 Wind- und acht Solarparks mehr als 260 Gigawattstunden Ökostrom liefern und damit genug klimafreundliche Elektrizität für rund 113.000 Haushalte. Die Anlagen befinden sich vornehmlich im Norden und Osten Deutschlands.

Direktstrom-Vertrag statt EEG-Förderung

Die PPA-Vereinbarung sichert neben dem Bezug großer Ökostrommengen auch den Weiterbetrieb von Anlagen, deren EEG-Förderung nach 20 Jahren ausläuft. Auf diese Weise können in die Jahre gekommene Windparks ohne politische Förderung wirtschaftlich weiterbetrieben werden. Der Vertrag gilt zunächst für die Jahre 2022 und 2023 und beinhaltet eine zweijährige Verlängerungsoption.

Bei den unter Vertrag genommen acht Solarparks handelt es sich sogar um neuere Anlagen, bei denen ein Anspruch auf staatliche Förderung besteht. Auf diese verzichtet der Anlagenbetreiber jedoch von 2022 bis 2024 zugunsten der Stromlieferung an LichtBlick. Diese Vereinbarung zeige, dass es in Deutschland möglich sei, Grünstrom zu marktwirtschaftlichen Konditionen zu liefern, so die Vertragspartner.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

lichtblick

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