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Greenpeace darf Vattenfalls Kohlekraftwerke nicht kaufen

09.11.2015 | Energienachrichten

Nachdem die schwedische Sektion der Umweltorganisation Greenpeace bis vor Kurzem plante, ins Bieterverfahren um die zum Verkauf stehende Braunkohlesparte des Energiekonzerns Vattenfall einzusteigen, schloss die für die Abwicklung zuständige amerikanische Citibank Greenpeace als möglichen Käufer nun aus. Als Grund für die Entscheidung wurde "mangelnde Ernsthaftigkeit" angegeben.

Schwedens Ableger der Umweltorganisation wollte Vattenfalls fünf Braunkohletagebaue und drei Kraftwerke in Brandenburg und Sachsen für einen Preis von einer halben Milliarde Euro kaufen, um den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und den Umbau des Konzerns zu einem Erneuerbare-Energien-Unternehmen voranzutreiben. Nun wurde Greenpeace vom Bieterverfahren ausgeschlossen.

Die Citibank wolle sich beim Verkauf ausschließlich auf den Aspekt der Wertmaximierung konzentrieren, lautete die Erklärung von Greenpeace Schweden. Diese Entscheidung stehe jedoch im Kontrast zur ursprünglichen Motivation Vattenfalls, die Braunkohlesparte zu veräußern, daher müsse man auch Umweltaspekte im Bieterverfahren berücksichtigen.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Klimasünder

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