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Mecklenburg-Vorpommern: Offshore-Windkraft-Ausbau schrumpft dramatisch

20.04.2015 | Energienachrichten

Die unlängst von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns gekürzten Ausbaupläne für Offshore-Windkraftanlagen auf der Ostsee haben offenbar stärkere Auswirkungen als zunächst angekündigt. Nach neuen Berechnungen des Windenergie-Netzwerks können auf den übrigen Flächen nur noch etwa 130 neue Windkraftanlagen entstehen. Ursprünglich war bei der Präsentation der neuen Ausbauziele Mitte letzter Woche von bis zu 400 neuen Offshore-Anlagen die Rede.

Mecklenburg-Vorpommerns Energieministerium will laut dem neuen Landesraum-Entwicklungsprogramm 200 Quadratkilometer auf der Ostsee für die Offshore-Windkraft reservieren. Nach Berechnungen des Windenergie-Netzwerks ist diese Fläche jedoch zu optimistisch ausgelegt. Übrig bleibe eine Nettofläche von lediglich 100 Quadratkilometern, auf der nur noch rund 130 neue Windkraftanlagen entstehen könnten.

Im Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk erklärte Hermann Albers, Chef des Bundesverbandes Windenergie, die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns habe offenbar der Mut verlassen. Eine solch zögerliche Haltung sei nicht nur umwelt-, sondern auch wirtschaftspolitisch "höchst nachteilig". Die Offshore-Technologie stehe kurz vor dem Durchbruch, so Albers, deshalb sei es für Mecklenburg-Vorpommern fatal, wenn dieser Energiesektor künftig nur noch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein stattfinde.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Windrad und Photovoltaik

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