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Zehn Jahre Offshore-Windkraft in Deutschland

16.04.2019 | Energienachrichten

Seit mittlerweile zehn Jahren wird in Deutschland Strom aus Windkraftanlagen auf hoher See gewonnen. Im April 2009 wurde das erste Windpark-Testfeld Alpha Ventus in den Gewässern der deutschen Nordsee errichtet. Seither hat sich die Offshore-Windkraft zu einer wirtschaftlichen und zuverlässigen Energiequelle entwickelt, die aus dem hiesigen Strommix nicht mehr wegzudenken ist.

Im April 2009 wurde mit dem Bau von zwölf Anlagen der Fünf-Megawatt-Klasse 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum begonnen. Ein Jahr später ging Alpha Ventus in Betrieb. Für das Pilotprojekt hatten die Energiekonzerne E.ON, Vattenfall und EWE das Konsortium Doti gegründet. Die Erfahrungen aus dem Testfeld sollten zum Gelingen künftiger Offshore-Windparks beitragen.

Seither wurden in deutschen Gewässern fast zwei Dutzend Windparks errichtet - in Nord- und Ostsee stellen heute mehr als 1.300 Windkaftanlagen eine Leistung von rund 6,4 Gigawatt bereit. Dies entspricht sechs bis sieben großen Atom- oder Kohlekraftwerken. Im vergangenen Jahr lieferte die deutsche Offshore-Windkraft rund 19 Terawattstunden Strom. Im laufenden Jahr, so lauten derzeitige Prognosen, wird voraussichtlich knapp ein Fünftel des deutschen Windstroms auf See erzeugt werden.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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