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Acht Prozent mehr Strom aus Offshore-Windenergie

24.01.2019 | Energienachrichten

Die wichtigsten Branchenverbände der deutschen Offshore-Windenergie haben in dieser Woche die Ausbauzahlen für 2018 vorgelegt. Demnach ist die Stromproduktion aus Windkraft auf See im vergangenen Jahr um rund acht Prozent gestiegen.

Laut Zahlen der Deutschen WindGuard waren im Jahr 2018 insgesamt 1.305 Offshore-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6.382 Megawatt am Netz. 969 MW gingen im Jahresverlauf neu ans Netz, 276 MW waren vollständig errichtet, speisten aber noch nicht ein. Derzeit befinden sich Projekte im Umfang von 966 MW im Bau, für weitere 112 MW liegt die finale Investitionsentscheidung vor. Die gesetzliche Zubau-Obergrenze von 7,7 Gigawatt bis 2020 wird damit voraussichtlich erreicht.

Nach Einschätzung der Verbände bremsen die aktuellen politischen Rahmenbedingungen die weitere Entwicklung der Offshore-Windkraft in Deutschland aus. Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel von 65 Prozent erneuerbarer Stromerzeugung bis 2030 sei mit dem derzeit vorgesehenen Zubau nicht zu realisieren.

"Um ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele des Koalitionsvertrages zu leisten, benötigt die Offshore-Branche einen Ausbau auf mindestens 20 GW bis 2030 und mindestens 30 GW bis 2035. Die energiepolitische Agenda 2019 bietet die Chance, in diesem Jahr zukunftsgerichtete Entscheidungen zu treffen und die fehlenden Aussagen zu Offshore-Wind im Energiesammelgesetz zu vervollständigen", so der Appell der Branchenvertreter.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz