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Klimagipfel in Lima endet auf kleinstem gemeinsamem Nenner

15.12.2014 | Energienachrichten

Aus Sicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind die Ergebnisse des zu Ende gegangenen Klimagipfels in Lima lediglich Vereinbarungen auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner und damit eine herbe Enttäuschung. Verantwortlich für das unbefriedigende Resultat der 20. UN-Klimakonferenz sei der fehlende politische Wille vieler Staaten zum Handeln.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: "Es gelang nicht wirklich, die Grundlagen für ein wirksames Paris-Abkommen zu legen. Das hat Fortschritte auf dem Weg zu einem neuen globalen Klimaschutzabkommen vereitelt. Lima brachte die Welt auf dem Weg in eine Energiewirtschaft ohne Kohleverstromung, Öl, Atomkraft und Gas nicht einen Schritt weiter." Auch für den Zeitraum bis 2020 seien keinerlei Verpflichtungen zur Verringerung der CO2-Emissionen eingegangen worden. "Weder die USA, noch China, noch die meisten anderen Staaten befinden sich derzeit auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Lima setzt ein falsches Signal: Alle können die Atmosphäre ungestört weiter aufheizen", so Weiger.

Hoffnung speise sich inzwischen weniger aus Erwartungen an die Politik, sondern zunehmend aus dem Engagement hunderttausender Bürger überall auf der Welt, die sich für den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und den Abschied vom fossilen Zeitalter einsetzen würden, so glaubt Hubert Weiger.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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