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Marktwirtschaftliche EEG-Reform gefordert

28.08.2012 | Energienachrichten

Im Vorfeld des heutigen Energiegipfels im Bundeskanzleramt hat der Präsident des Wirtschaftsrates, Prof. Dr. Kurt J. Lauk, eine Umstrukturierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach marktwirtschaftlichen Kriterien gefordert. Sein Appell: "Ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland. Die unehrliche Debatte zu beenden und die Industrie nicht weiter zum Sündenbock für steigende Strompreise zu machen. Für eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nach marktwirtschaftlichen Kriterien die Weichen zu stellen."

Lauk weiter: "Wir müssen das Problem der Strompreisexplosion an der Wurzel packen: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss jetzt grundlegend nach marktwirtschaftlichen Kriterien reformiert werden. Es ist unsinnig, künftig mit immer mehr kosmetischen Einzellösungen die Verbraucher zu entlasten, statt grundsätzlich den Einspeisevorrang für erneuerbare Energien Schritt für Schritt zurückzufahren und die Erneuerbaren in den Markt zu integrieren. Wenn das Fördersystem nicht geändert wird, dann werden Erneuerbare auch 2050 noch auf Subventionen angewiesen sein. So darf die Energiezukunft Deutschlands nicht aussehen."

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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