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Vorsicht: Untergeschobene Energieverträge nehmen zu
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Vorsicht bei unerwünschten Anrufen: Verbraucherzentrale warnt vor untergeschobenen Energieverträgen

05.12.2025 | Energienachrichten

Dreiste Maschen am Telefon und an der Haustür nehmen wieder zu: Die Verbraucherzentrale meldet aktuell eine Häufung von Fällen, in denen Kunden ungewollt neue Strom- und Gasverträge untergeschoben werden – teils mit frei erfundenen Daten.

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist für viele Betroffene aber derzeit bittere Realität: Das Telefon klingelt, ein angeblicher Energieberater verspricht günstige Tarife, und obwohl man dankend ablehnt, liegt wenige Tage später eine Vertragsbestätigung im Briefkasten. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen schlägt Alarm.

Laut dem Energierechtsexperten René Zietlow-Zahl sind die Methoden der unseriösen Anbieter dabei besonders dreist. Es liegen Fälle vor, in denen Verträge ignorierten, dass Kunden ausdrücklich abgelehnt hatten. Besonders beunruhigend ist die neue Qualität der Täuschung: Um Wechselprozesse zu erzwingen, werden Verträge teils mit komplett fiktiven Daten gefüllt – darunter falsche Zählernummern, erfundene Geburtsdaten und unzutreffende Kontaktinformationen.

Die Rechtslage: Mündliches „Ja“ reicht nicht

Viele Verbraucher lassen sich am Telefon oder an der Haustür einschüchtern. Hier ist die Rechtslage jedoch eindeutig: Energieverträge bedürfen der Textform. Ein reines „Ja“ am Telefon oder mündliche Zusagen an der Haustür führen zu keinem wirksamen Vertragsabschluss. Sowohl das Angebot als auch die Annahme müssen schriftlich (z. B. per Brief, E-Mail oder SMS) dokumentiert sein.

Trotzdem ist schnelles Handeln gefragt, wenn Post vom neuen, ungewollten Anbieter kommt. Da ein Wechsel mittlerweile sehr schnell durchgeführt ist und nur schwer rückgängig gemacht werden kann, gilt:

  • Widersprechen: Bestreiten Sie den untergeschobenen Vertrag umgehend schriftlich.

  • Versorger informieren: Kontaktieren Sie sofort Ihren aktuellen Energieversorger und stellen Sie klar, dass Sie keinen Wechsel wünschen.

  • Post prüfen: Achten Sie genau auf E-Mails und Briefe, die wie Werbung aussehen könnten – hier verstecken sich oft die Vertragsbestätigungen.

Konsequente Verhaltenstipps für Ihre Sicherheit

Der beste Schutz ist Prävention. Experten raten zu einer konsequenten Haltung:

  1. Haustür: Gewähren Sie ungebetenen Vertretern keinen Zutritt zum Grundstück. Weigert sich die Person zu gehen, können Sie die Polizei rufen.

  2. Telefon: Wer unerwünscht angerufen wird, sollte das Gespräch sofort beenden. Geben Sie niemals persönliche Daten, Zählernummern oder Bankverbindungen am Telefon preis oder bestätigen Sie diese.

  3. Meldung: Unerlaubte Telefonwerbung sollte bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Die Behörde geht konsequent gegen solche Praktiken vor und kann hohe Bußgelder verhängen.


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In diesem Dschungel aus unseriösen Angeboten versteht sich StromAuskunft nicht nur als reines Vergleichsportal, sondern als Ihr aktiver Verbraucherschützer. Wir legen größten Wert darauf, Sie vor dubiosen Geschäftspraktiken zu bewahren und warnen Sie explizit vor Anbietern, die durch aggressive Vertriebsmethoden oder undurchsichtige Geschäftsbedingungen auffallen. Für StromAuskunft ist es zudem selbstverständlich, keinen telefonischen Stromvertrieb und keinerlei Haustürgeschäfte durchzuführen. Im Gegenteil: Wir warnen ausdrücklich vor solchen Methoden, da sie ein Einfallstor für ungewollte Vertragsabschlüsse darstellen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen die Nutzung unseres intelligenten Filters Deutschlands beste Stromanbieter. Hier werden nur Versorger gelistet, die strenge Qualitätskriterien erfüllen. Vertrauen Sie dabei auf geprüfte Sicherheit: Unsere Prozesse und die Transparenz unserer Tarifempfehlungen wurden durch das TÜV-Siegel bestätigt, und auch die Stiftung Warentest hat StromAuskunft als Spitzenreiter und den kostenlosen Wechselnservices ausgezeichnet.

<p>Vorsicht vor Haustürgeschäften</p>

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