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Kosten für Atommülllager Asse ufern aus

15.08.2019 | Energienachrichten

Die Kosten für das instabile Atommülllager Asse könnten auf mehr als fünf Milliarden Euro anwachsen. Diese Schätzung geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofes (BRH) hervor, über den der Berliner Tagesspiegel aktuell berichtet. Demnach sieht der BRH das "erhebliche Risiko", dass die Gesamtausgaben die zuletzt geschätzten zwei Milliarden Euro drastisch übersteigen.

Eine vorherige Kostenschätzung der Bundesgesellschaft für Endlagerung in Höhe von 3,35 Milliarden Euro zwischen 2019 und 2033 sei "mit erheblichen Unsicherheiten behaftet", urteilt der Bundesrechnungshof und nennt einen um bis zu 30 Prozent höheren Betrag. Bis 2018 hatten die Offenhaltung des Bergwerks und die Planung der Atommüll-Rückholung den Bund bereits rund eine Milliarde Euro gekostet.

Hintergrund: Zwischen 1967 und 1978 wurden insgesamt rund 126.000 Fässer mit schwach- bis mittelradioaktiven Abfällen im ehemaligen Salzbergwerk eingelagert. Doch schon seit Jahrzehnten bereitet die niedersächsische Lagerstätte Probleme - insbesondere durch eindringendes Wasser. Ab 2033 soll der Atommüll aus der Asse geborgen werden, noch in diesem Jahr will man einen entsprechenden Plan vorlegen.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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