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Studie: Stadtwerke haben Nachholbedarf bei digitalen Angeboten

23.11.2018 | Energienachrichten

Im Rahmen einer Studie der Dortmunder Hochschule International School of Management wurde untersucht, wie gut sich die Kommunikation kommunaler Versorgungsunternehmen an den Kundenbedürfnissen ausrichtet und ob neue, digitale Angebote der Stadtwerke beim Verbraucher ankommen.

Ergebnis: Kommunale Versorger müssen umdenken. Die verschiedenen Geschäftsbereiche wie Strom, Gas, Wasser und Nahverkehr werden Kunden häufig isoliert voneinander und damit umständlich vermittelt. Bestes Beispiel sei der Internetauftritt der Unternehmen: Statt einheitlicher Präsenz müsse sich der Kunde häufig durch verschiedene Webseiten klicken und neu einloggen.

Nachholbedarf bestehe auch im Hinblick auf die Kommunikationskanäle: Während die Versorger mehrheitlich Offline-Kanäle nutzen, kommunizieren Kunden laut Befragung deutlich lieber online. Messenger-Apps oder Chats seien im digitalen Angebot von Stadtwerken jedoch Mangelware, so die Studie.

Die Kundenbedürfnisse, so lautet eine weitere Erkenntnis der Untersuchung, sind teils anders gelagert als von den Versorgern angenommen. So werden intensiv beworbene digitale Produkte wie beispielsweise Smart-Home-Systeme von Verbrauchern kaum nachgefragt, während die wahren Bedürfnisse zu kurz kommen: Laut Studie wünschen sich Kunden unter anderem USB-Ladestationen und WLAN-Hotspots im öffentlichen Nahverkehr oder auch mobiles Bezahlen von Parkgebühren als vorrangige digitale Dienste ihres kommunalen Versorgers. Doch diese Themen haben bei den Stadtwerken laut Befragung momentan keine Priorität.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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