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Rekordhitze: Meteorologen sehen Klimawandel als Faktor

30.08.2018 | Energienachrichten

Seit April dieses Jahres erlebt Mitteleuropa eine ungewöhnlich lang andauernde Phase der Hitze und Trockenheit. Vielerorts hatte die Dürre katastrophale Folgen für Natur und Landwirtschaft. Wetterexperten sehen mehrere Faktoren als Ursachen für die Extremlage - und nennen darunter auch den Klimawandel.

Die Ursache für den Rekordsommer sei eine sogenannte Blockadewetterlage, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher beim Dienstleister WetterOnline. "Ein stabiles Hoch über Skandinavien lässt Tiefs abprallen und führt immer wieder warme und trockene Luft vom osteuropäischen Festland zu uns. Dass sich das Hoch über Skandinavien festgesetzt hat, ist meteorologischer Zufall. Laut verschiedener Studien aber steigt die Wahrscheinlichkeit für eine solche Wetterlage mit dem Klimawandel an."

Durch die Klimaerwärmung und das Abschmelzen von Schnee und Eis in den nördlichen Breiten werde der Temperaturunterschied zwischen der Arktis und Mitteleuropa immer geringer, so der Experte. Der Temperaturkontrast zwischen Arktis und unseren Breiten sei jedoch der Motor für unser Wetter, denn Tiefs entstünden, um die Temperaturen auszugleichen. Habel: "Auf ihrer Vorderseite schaufeln Tiefs warme Luft nach Norden und auf ihrer Rückseite kalte Luft nach Süden. Ist der Temperaturkontrast geringer, werden auch die Tiefdruckgebiete schwächer, sodass ein kräftiges Hoch sie leicht abblocken kann."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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