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Bundeswirtschaftsminister Altmaier distanziert sich von raschem Kohleausstieg

29.03.2018 | Energienachrichten

Im Anschluss an ein Treffen mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier öffentlich von einem raschen Ausstieg aus der Kohleverstromung distanziert. Der fossile Energieträger werde in Deutschland noch über viele Jahre genutzt werden, so Altmaier.

Zwar werde man die Kapazität von Stein- und Braunkohle in Deutschland bis zum Jahr 2030 um einen gewissen Anteil reduzieren, ein vollständiger Ausstieg aus der Kohleverstromung sei bis zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht zu erwarten, stellte Altmaier in Anwesenheit von NRWs Ministerpräsident Armin Laschet klar. Der Bundesumweltminister betonte, man müsse bei der Abkehr von der Kohle "industrie- und umweltpolitische Aspekte miteinander versöhnen".

Über den Zeitplan des Kohleausstiegs in Deutschland soll eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission beraten, die ihre Arbeit laut Altmaier in wenigen Monaten aufnehmen wird. Ein konkretes Datum für den Kohleausstieg soll noch in diesem Jahr feststehen.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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