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BDI-Studie prognostiziert Industriewachstum trotz Kohleausstieg

17.11.2017 | Energienachrichten

Ergebnisse der noch unveröffentlichten Studie "Klimapfade für die deutsche Industrie", die der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vorliegen, deuten auf positive Effekte von Klimaschutzmaßnahmen für Industrieunternehmen hin. Die Studie wurde vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) in Auftrag gegeben.

Momentan zeichnet sich ab, dass bereits das nächste Klimaziel der Bundesregierung - 40 Prozent weniger CO2-Emissionen im Jahr 2020 gegenüber 1990 - nicht erreicht werden wird. Trotzdem scheut sich die Politik davor, tiefgreifende Klimaschutzmaßnahmen, wie beispielsweise einen Fahrplan zum baldigen Kohleausstieg, umzusetzen und begründet dies routinemäßig mit einer Gefährdung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Bei einer CO2-Reduktion bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 entsteht laut Studie selbst im Falle eines nationalen Alleingangs ein leichter Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt. Dieser liege zwischen +0,4 und +0,6 Prozent gegenüber einem weniger ambitionierten Referenzszenario.

"Damit kommt der BDI durch eine von ihm selbst in Auftrag gegebene Studie der Realität ein Stückchen näher", kommentiert DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. "Reduzierte fossile Energieerzeugung, erneuerbare Energien und Energieeffizienz wirken sich positiv auf die Wertschöpfung im Land aus. Die deutsche Industrie kommt auch ohne Kohlekraftwerke gut zurecht."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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