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G7-Gipfel: Klimaschutz im Fokus

26.05.2017 | Energienachrichten

Dürren, Stürme oder Überflutungen vertreiben pro Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen - und damit mehr als doppelt so viele wie durch Kriege und Gewalt ihre Heimat verlassen müssen. Dies besagt die Studie "Klimawandel, Migration und Vertreibung", die von der Umweltorganisation Greenpeace einen Tag vor dem heute beginnenden G7-Gipfel in Sizilien veröffentlicht wurde. Damit, so besagt die von Hamburger Politikwissenschaftlern verfasste Studie, seien wetterbedingte Katastrophen, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe verstärkt werden, weltweit die Hauptursache für die Vertreibung von Menschen.

"Die zunehmenden Wetterextreme zwingen vor allem Menschen in den ärmsten Ländern, ihre Heimat zu verlassen", sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss. "Die G7 müssen die Welt sicherer machen, Klimawandel aber macht sie unsicherer. Die großen Industriestaaten brauchen einen klaren Plan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nur so leisten sie einen fairen Beitrag, um humanitäre Katastrophen künftig zu verhindern."

Auch die Interessenvertretung der deutschen Industrie fordert im Vorfeld des G7-Gipfels ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und den Pariser Vereinbarungen: Die G7-Staaten müssten sich ohne Wenn und Aber für den Weltklimavertrag einsetzen, den inzwischen rund 150 Staaten ratifiziert hätten, so Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). "Es kommt auf eine gemeinsame schrittweise Einführung von CO2-Preissignalen in den G20-Staaten an. Ein ehrgeiziger Zeitplan für einen zügigen Ausstieg der Weltgemeinschaft aus der ineffizienten Subventionierung fossiler Energien ist unerlässlich." Kempf betont: "Kein Land ist eine Insel. Die USA dürfen sich in Sachen Klimaschutz und Freihandel nicht ins Abseits stellen."

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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