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Immer mehr Offshore-Windstrom im deutschen Netz

03.04.2017 | Energienachrichten

Wie der Netzbetreiber Tennet in der vergangenen Woche mitgeteilt hat, haben deutsche Offshore-Windparks in der Nordsee 2016 10,83 Terawattstunden Strom produziert - und damit 47 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rein rechnerisch könnten mit dieser Strommenge die gesamten Einwohner der Metropolen Berlin, Hamburg und Bremen versorgt werden.

Durch das deutliche Plus bei den Windparks auf hoher See hat sich auch der Anteil der Offshore-Windkraft an der gesamten Windstromproduktion Deutschlands sprunghaft erhöht. Allein der von Tennet übertragene Offshore-Windstrom steigerte seinen Anteil im vergangenen Jahr um mehr als vier Prozent. Insgesamt wurden in 2016 78,16 Terawattstunden Strom durch Windkraftanlagen an Land und auf See erzeugt.

Dringenden Bedarf sieht die Geschäftsführung von Tennet weiterhin beim Ausbau des Stromnetzes - andernfalls laufe der in immer größeren Mengen verfügbare Offshore-Windstrom ins Leere. Mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte hat Tennet den Vorschlag einer künstlichen Insel mit Infrastrukturanlagen in der Nordsee in den Raum gestellt. Solch ein Projekt könne als Verteilkreuz für große Offshore-Windparks fungieren, aus dem auch Anrainerländer direkt Strom beziehen könnten.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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