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Konzernspaltung: RWE nennt grünes Tochterunternehmen Innogy

04.07.2016 | Energienachrichten

Der Energiekonzern RWE wird sich - dem Vorbild von Branchenprimus E.ON folgend - in zwei Unternehmen aufspalten. Während E.ON seine für zukunftsfähig befundenen Geschäftsbereiche unter der angestammten Marke weiterführt und die konventionelle Energieerzeugung im neuen Unternehmen Uniper bündelt, geht RWE den umgekehrten Weg: Die Bereiche Ökostrom, Netzbetrieb und Vertrieb sollen von der künftigen Unternehmenstochter Innogy übernommen werden werden. RWE selbst wird sich künftig auf den Betrieb der konventionellen Großkraftwerke sowie auf den Energiehandel konzentrieren.

Mit dem Namen Innogy hatte RWE bereits seine bisherige Ökostromtochter betitelt. Die künftige Marke solle für Innovation und Technologie im Energiemarkt stehen, so der Essener Konzern. Die Aufspaltung war Ende letzten Jahres beschlossen worden und wird etwa zwei Drittel der derzeit rund 60.000 Beschäftigten von RWE in das neue Unternehmen führen.

Noch für dieses Jahr ist der Börsengang der neuen Zukunftstochter geplant. Zunächst sollen rund zehn Prozent der Anteile im Zuge einer Kapitalerhöhung veräußert werden. Auch wenn von der Energiewende gebeutelte Mutterkonzern bei Bedarf weitere Aktien verkaufen sollte, will RWE dauerhaft Mehrheitseigentümer von Innogy bleiben.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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