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RWE-Chef spricht von Erhalt des Hambacher Forsts

11.10.2019 | Energienachrichten

Der Essener Energiekonzern RWE stellt sich offenbar auf einen Erhalt des Hambacher Forsts ein. "Der Erhalt ist politisch und gesellschaftlich gewünscht, und auch wir wollen ihn machbar machen. Ich bin optimistisch, denn bei dem von der Kommission empfohlenen Ausstieg benötigen wir weniger Braunkohle für unsere Kraftwerke," so Konzernchef Rolf Martin Schmitz gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Schmitz fordert die Bundesregierung im WAZ-Interview auf, die Ergebnisse der Kohlekommission zügig umzusetzen. "Es ist wichtig, dass wir eine verlässliche Basis für den Kohleausstieg bekommen, vor allem für unsere Mitarbeiter. Sie wollen wissen, bis wann Maßnahmen greifen und wie viele Stellen abgebaut werden müssen. Unsere Beschäftigten gehen beim Ausstieg alle mit, sie wollen nur endlich genau wissen, wo sie dran sind."

Zugleich erneuert der RWE-Chef die Forderung seines Konzerns nach staatlichen Entschädigungen: "Weil der gesellschaftlich beschlossene Ausstieg schneller kommen soll, als wir ihn selber machen würden, müssen uns zusätzlich entstehende Kosten und entgangene Gewinne ersetzt werden. Die Höhe lässt sich mit Gutachten relativ einfach klären. Uns geht es insbesondere um Entschädigungen für die Maßnahmen, die wir schon in den nächsten Jahren umsetzen sollen. Davon würden rund 3.500 Mitarbeiter betroffen sein."


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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