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Kohleausstieg könnte RWE zwei Milliarden Euro Entschädigung bringen

13.01.2020 | Energienachrichten

In dieser Woche könnten wegweisende Entscheidungen zum anvisierten Kohleausstieg Deutschlands getroffen werden. Neben Verhandlungen der Kraftwerksbetreiber mit der Bundesregierung ist auch ein Spitzentreffen der Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel angesetzt. Es werden insbesondere Einigungen über Entschädigungen für Stilllegungen erwartet, die laut aktuellen Medienberichten vor allem für den Kohlekonzern RWE deutlich höher ausfallen könnten als bisher angenommen.

Wie die Rheinische Post unter Berufung auf Quellen aus Berliner Kreisen berichtet, könnte RWE für den Kohleausstieg eine Entschädigungssumme von bis zu zwei Milliarden Euro erhalten. Darüber hinaus könnte der Staat das Anpassungsgeld übernehmen, das Beschäftigte aus dem rheinischen Revier erhalten, die ihren Arbeitsplatz verlieren.

Sollte RWE infolge des Kohleausstiegs tatsächlich zwei Milliarden Euro erhalten, wäre das deutlich mehr als erwartet. Marktanalysten hatten die Entschädigungssumme jüngst auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Entsprechend schnell reagierten die Börsenkurse auf die neue Entwicklung: Die Aktie von RWE legte am Freitag um knapp drei Prozent zu und gehörte zu den größten Gewinnern im Dax.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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