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Stromerzeugung: Bundeskartellamt nimmt RWE ins Visier

02.12.2019 | Energienachrichten

Das Bundeskartellamt hat den Energiekonzern RWE ins Visier genommen. Die Behörde will beobachten, ob RWE im Zuge der Energiewende eine marktbeherrschende Stellung bei der Stromerzeugung in Deutschland erlangt. Aktuell sei dies noch nicht der Fall.

RWE sei im vergangenen Jahr "in einer nicht unerheblichen Anzahl von Stunden (...) unverzichtbar für die Deckung der Stromnachfrage" gewesen, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt in der vergangenen Woche bei der Vorlage des aktuellen Monitoringberichts zur Entwicklung der Energiemärkte.

Die Wettbewerbshüter sehen die Gefahr, dass infolge des Atomausstiegs die Kohle- und Gaskraftwerke von RWE "die Schwelle zur marktbeherrschenden Stellung" bei der Stromversorgung in Deutschland überschreiten könnten. Dies sei künftig in Zeiten von witterungsbedingt wenig Wind- und Sonnenstrom ein ernstzunehmendes Thema.

RWE ist mit deutlichem Abstand der größte Stromerzeuger in Deutschland. Im vergangenen Jahr kam der Essener Konzern laut Zahlen der Bundesnetzagentur und des Kartellamts auf einen Marktanteil von gut 30 Prozent. Die fünf größten Stromerzeuger in Deutschland - RWE, LEAG, EnBW, E.ON und Vattenfall - teilten sich 2018 zusammen knapp drei Viertel des Marktes.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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