Sonntag, 27. November 2022

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Gas sparen

Gas sparen im Haushalt: Die besten Tipps

Thermostat

In diesem Artikel finden Sie 15 Tipps, mit denen Sie Ihren Gasverbrauch reduzieren können und dadurch Ihre Energiekosten senken. Denn Gas ist aktuell so teuer wie nie zuvor. Damit wächst auch die finanzielle Belastung für Millionen Haushalte in Deutschland. Wir erklären Ihnen, was Sie tun können, um ihre Heizkosten zu reduzieren, zeigen Ihnen, wo im Haushalt Gassparpotenziale schlummern, und geben Ihnen einfache, alltagspraktische Tipps sowie weiterführende Ratschläge für einen optimierten Gasverbrauch an die Hand.

Wie kann ich Gas sparen?

Das Gebot der Stunde lautet: Energie sparen! Das betrifft vor allem die Bereiche Heizung und Warmwasser, die einen Großteil des Energieverbrauchs im Haushalt ausmachen. Hier schlummert in vielen Fällen erhebliches Sparpotenzial

1. Raumtemperatur absenken

Die verschiedenen Räume in Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung können Sie unterschiedlich temperieren. Dabei gilt die Faustregel: Bereits eine Absenkung um ein Grad Celsius spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. In Bad und Wohnräumen sind maximal 22 Grad, besser noch 20 Grad, zu empfehlen, in Schlafzimmer und Küche reichen 16 bis 18 Grad. Dies ist auch die nächtliche Richttemperatur. Dabei ist es ratsam, die Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen zu halten. Wichtig: Die Raumtemperatur fällt nicht schlagartig, wenn Sie den Thermostat herunterregeln. Vielmehr können Sie, insbesondere vor dem Zubettgehen, Vorlaufzeiten einkalkulieren.

2. Duschen statt Baden

Ein Bad entspricht in etwa dem Warmwasserverbrauch von drei Duschen. Zudem ist die Wassertemperatur beim Baden üblicherweise höher, so dass dort umso mehr Energie verbraucht wird.

3. Sparduschkopf verwenden

Großes Einsparpotential haben Sparduschköpfe.  Diese verbrauchen bis zu 30 Porzent weniger Wasser, eine Anschaffung sich somit sehr schnell.

4. Kürzer duschen

Begrenzen Sie Ihre Duschzeit auf maximal 5 Minuten. Gerne auch weniger. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für Ihre Haut.

5. Wärmelecks und -staus vermeiden

Fenster und Türen in älteren Gebäuden sind häufig nicht ganz dicht, lassen sich jedoch einfach und günstig isolieren. In unsanierten Altbauten lohnt sich unter Umständen eine Modernisierung der Fenster. Auch die Dämmung von Heizungsrohren kann Wärmeverlusten entgegenwirken. Ebenfalls wichtig: Verdecken Sie Heizkörper niemals durch Möbel oder Stoffe, das verursacht Wärmeblockaden und treibt den Verbrauch in die Höhe.

6. Richtig Lüften

Vermeiden Sie dauerhaftes Kipplüften, dadurch kühlen die Räume aus, ohne dass die Luft wirksam zirkulieren kann. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag für wenige Minuten - am besten über alle Räume hinweg - ist deutlich effektiver, schont den Heizenergieverbrauch und beugt Schimmelbildung vor. Am besten drehen Sie während des Lüftens den Thermostat herunter.

7. Heizung richtig regulieren

Programmierbare Heizkörperthermostate können für eine gleichmäßige, automatisch geregelte Raumwärme sorgen. Sind die üblichen manuellen Thermostate verbaut, ist Fingerspitzengefühl gefragt: Leichtes Herauf- bzw. Herunterregeln morgens und abends reicht üblicherweise aus, ständiges Nachregulieren ist im Hinblick auf Verbrauch und Kosten eher kontraproduktiv. Für einen sparsamen Energieeinsatz orientieren Sie sich am besten an Richttemperaturen zwischen 20 Grad (tagsüber) und 16 Grad (nachts).

8. Heizung entlüften

Entlüften Sie Ihre Heizkörper regelmäßig. Befindet sich zu viel Luft in den Heizkörpern, arbeiten diese ineffizient. Jeder Heizkörper verfügt über ein Ventil, über das die Luft abgelassen werden kann. Passende Entlüftungsschlüssel erhalten Sie unter anderem in Baumärkten.

Das sollten Sie nicht tun: Ersetzen Sie ihre heimische Gasheizung nicht durch elektrische Heizgeräte wie Radiatoren oder Heizlüfter. Dadurch steigt Ihr häuslicher Stromverbrauch immens, was in der Endabrechnung zu noch höheren Kosten führt. Zudem könnte eine verbreitete Nutzung von E-Heizgeräten das Stromnetz in Deutschland im Extremfall überlasten.

9. Heizung warten lassen

Die Heizung sollte jährlich von einem Fachbetrieb gewartet werden. Auch wenn moderne Kessel und Thermen wenig Ruß erzeugen, ist nach einer gewissen Betriebsdauer die Reinigung diverser Komponenten erforderlich. Ablagerungen wirken wie eine Wärmedämmung, lassen den Wirkungsgrad sinken und den Verbrauch steigen. Außerdem erhöht regelmäßiges Warten die Lebensdauer von Heizungen.

10. Heizung optimieren

Experten empfehlen zur Heizungsoptimierung den sogenannten hydraulischen Abgleich: Diese von einem Fachbetrieb vorzunehmende Maßnahme sorgt dafür, dass alle Heizkörper im Gebäude möglichst gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Die optimierte Wärmeverteilung sorgt für einen entsprechend effizienten Energieeinsatz.

11. Heizung modernisieren

Bei Heizungen, die 20 Jahre und länger in Betrieb sind, lohnt sich in der Regel eine Modernisierung. Stimmen Sie sich mit einem Fachbetrieb ab, und vergleichen Sie Preise und Energieträger. Lohnt sich möglicherweise der Umstieg von einer Gasheizung auf Alternativen wie Wärmepumpe oder Solarthermie? Bedenken Sie, dass die Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung nicht nur staatlich gefördert, sondern bei der Heizungsmodernisierung künftig auch gesetzlich vorgeschrieben wird.

12. Clever kochen

Wenn Sie einen Gasherd nutzen, können Sie mit kleinen Maßnahmen beim Kochen spürbar Energie sparen. Zum Beispiel, indem Sie Töpfe und Pfannen stets auf passende Kochfelder stellen, konsequent Deckel nutzen und mit möglichst wenig Flüssigkeit kochen, bestenfalls sogar dampfgaren.

13. Türen geschlossen halten

Schliessen Sie die Türen in Ihrem Haus. Denn bis zu fünf Prozent an Heizkosten können Sie sparen, wenn Sie die Türen zwischen ihren Räumen konsequent schließen, damit Wärme nicht unnötig entweicht. 

14. In der kalten Jahreszeit nachts Vorhänge und Jalousinen schliessen

Gerade in kalten Nächten entweicht die Wärme im Haus durch die Fenster nach draussen. Schliessen Sie daher die Vorhänge oder Jalousinen in der Nacht. So bleibt die Wärme länger im Haus.

15. Bei Sonnenschein Vorhänge und Jalousinen auf

Auch wie Wintersonne hat viele Wärme, die Sie in das Haus lassen sollten. Sind große Fenster vorhanden, können darüber ganze Räume aufgeheizt werden. 

Spartipp: Gastarif regelmäßig überprüfen

In den allermeisten Fällen sparen Verbraucher dann am meisten, wenn Sie regelmäßig Preise vergleichen und den Anbieter wechseln. Das zeigen sowohl unsere eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem Energiemarkt als auch die Untersuchungen von Verbraucherschützern. Viele Anbieter belohnen wechselwillige Kunden mit attraktiven Bonuszahlungen. Diese Prämien bringen einen sehr günstigen Gaspreis im ersten Vertragsjahr. Da die Kosten im zweiten Jahr steigen, empfiehlt sich in der Regel ein erneuter Wechsel.

Sehr einfach und bequem ist das mit unserem kostenlosen Premium-Wechselservice für Strom und Gas möglich. Hierbei passen wir dauerhaft und automatisch auf Ihren Tarif auf und wechseln auf Wunsch regelmäßig den Anbieter für Sie.

Wie viel Gas verbraucht ein Haushalt im Durchschnitt?

Ihren Gasverbrauch entnehmen Sie am besten Ihrer letzten Jahresrechnung. Alternativ können Sie sich an den folgenden Richtwerten orientieren:

  • Wohnung mit 30 qm (Single-Haushalt): 3.800 kWh
  • Wohnung mit 50 qm (Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt): 5.000 kWh
  • Wohnung mit 100 qm (Drei- bis Vier-Personen-Haushalt): 12.000 kWh
  • Reihenhaus (Vier- und Mehr-Personen-Haushalt): 18.000 kWh
  • Einfamilienhaus (Vier- und Mehr-Personen-Haushalt): 20.000 kWh

Ist mein Gasverbrauch normal?

Mithilfe der folgenden Daten aus der Studie "Heizspiegel für Deutschland" können Sie einordnen, wie hoch oder niedrig Ihr persönlicher Gasverbrauch gemessen an bundesweiten Vergleichswerten ist. Dabei ist zu beachten, dass der Gasverbrauch abhängig ist von der Größe der Wohnung oder des Hauses, dem indviduellen Verbrauchsverhalten, dem Alter der Gasheizung sowie der Dämmung des Hauses. Die hier angegebenen Werte sind daher Richtwerte für Haushalte in Deutschland

Einfamilienhaus (100-250 qm Wohnfläche)

  • niedriger Verbrauch: bis 89 kWh pro qm und Jahr
  • mittlerer Verbrauch: bis 152 kWh pro qm und Jahr
  • erhöhter Verbrauch: bis 234 kWh pro qm und Jahr
  • zu hoher Verbrauch: ab 235 kWh pro qm und Jahr

Wohnung in einem kleinen Mehrfamilienhaus (250-1.000 qm Wohnfläche)

  • niedriger Verbrauch: bis 86 kWh pro qm und Jahr
  • mittlerer Verbrauch: bis 145 kWh pro qm und Jahr
  • erhöhter Verbrauch: bis 224 kWh pro qm und Jahr
  • zu hoher Verbrauch: ab 225 kWh pro qm und Jahr

Wohnung in einem großen Mehrfamilienhaus (ab 1.000 qm Wohnfläche)

  • niedriger Verbrauch: bis 80 kWh pro qm und Jahr
  • mittlerer Verbrauch: bis 133 kWh pro qm und Jahr
  • erhöhter Verbrauch: bis 206 kWh pro qm und Jahr
  • zu hoher Verbrauch: ab 207 kWh pro qm und Jahr

(Quelle: Heizspiegel für Deutschland 2021)

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