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EnBW fürchtet Brennelementesteuer

02.08.2010 | Energienachrichten

Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW, zur Unternehmenslage in 2010 sowie zur angekündigten Brennelementesteuer der Bundesregierung:

"Die Entwicklungen im ersten Halbjahr bieten ein insgesamt durchwachsenes Bild. Nach dem konjunkturell schwierigen Jahr 2009 entwickelte sich unser operatives Ergebnis positiv und lag im ersten Halbjahr 2010 leicht über den Erwartungen. Auf der anderen Seite zeichnen sich für die Zukunft nicht unerhebliche energiepolitische Risiken ab. Die von der Bundesregierung beabsichtigte Besteuerung von Brennelementen in Kernkraftwerken würde ab 1. Januar 2011 nach derzeitigen Erkenntnissen die EnBW mit rund 500 bis 700 Millionen Euro belasten. Dies würde gegebenenfalls auch dazu führen, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der Kernkraftanlagen perspektivisch gefährdet sein könnte. Derzeit gehen wir jedoch noch davon aus, dass sich im Rahmen eines umfassenden Energiekonzeptes und durch eine adäquate Laufzeitverlängerung der Kernkraft eine insgesamt energiewirtschaftlich tragfähige Grundlage erreichen lässt. Eine einseitige finanzielle Belastung der Kernkraftbetreiber ohne eine deutliche Laufzeitverlängerung hielten wir für bedenklich."

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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