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E-Mobilität: Rewe und EnBW planen Ladesäulen-Offensive

E-Mobilität: Rewe und EnBW planen Ladesäulen-Offensive

10.11.2021 | Energienachrichten

Der Handelskonzern Rewe hat mit den Energieriesen EnBW und Shell eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, eines der größten und modernsten Schnellladesäulen-Netze für Elektroautos in Deutschland aufzubauen.

Über 6.000 Ladepunkte bis 2024

Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen an mindestens 400 Rewe- und Penny-Märkten sowie zusätzlichen Mietobjekten bis zu 2.000 Schnellladepunkte und weitere 4.000 konventionelle Ladepunkte entstehen. Derzeit verfügen in Deutschland 130 Märkte der Rewe Group über eine Ladeinfrastruktur. Mit diesen soll das Netz Ende 2024 deutlich mehr als 6.000 Ladepunkte umfassen.

Handel betreibt zehn Prozent der Ladestationen in Deutschland

Derzeit gibt es in Deutschland rund 40.000 öffentliche Ladepunkte für E-Autos. Die große Mehrheit davon wird durch Energieversorger betrieben, etwa zehn Prozent stellt der Handel bereit. Laut Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes gab es Ende Oktober 2021 in Deutschland rund 1,1 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. An Schnellladesäulen können diese in fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite laden.

"E-Mobilität in den Alltag von Kunden integrieren"

Telerik Schischmanow, Bereichsvorstand der Rewe Group: "Die Rewe Group hat unlängst verkündet, auf Unternehmensebene bis 2040 klimaneutral zu sein. (...) Dabei spielt die E-Mobilität auch bei uns im Unternehmen, zum Beispiel bei Dienstwagen, eine zentrale Rolle. Mit dem massiven Ausbau der E-Schnellladesäulen-Infrastruktur wollen wir nun auch unseren Kunden gezielt die E-Mobilität erleichtern. Denn nur wenn wir als Gesellschaft in allen Lebensbereichen maximale Anstrengungen unternehmen, werden wir den Klimawandel stoppen."

Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer der EnBW: "Wir wollen Elektromobilität einfach in den Alltag unserer Kunden integrieren. Nirgendwo zeigt sich das besser als beim Einkaufen: Ich fahre auf den Supermarktparkplatz, schließe mein Auto am Schnelllader an. Nach einem kurzen Einkauf von 20 bis 30 Minuten komme ich zurück zu meinem aufgeladenen Fahrzeug, mit ausreichend Ladung für die nächsten ein bis zwei Wochen. Deswegen setzen wir als EnBW neben dem Aufbau eigener Ladeparks in Innenstädten und entlang von Autobahnen stark auf Kooperationen mit dem Einzelhandel."

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

Elektromobiliät Ladebox

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