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Finanzielle Entlastung von Haushalten - Bundesregierung diskutiert Klimageld

Finanzielle Entlastung von Haushalten - Bundesregierung diskutiert Klimageld

31.05.2022 | Energienachrichten

Die finanziellen Belastungen des Alltags, allen voran die Energiepreise, sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Die Bundesregierung diskutiert derzeit unterschiedliche Entlastungsmaßnahmen - unter anderem das von Bundesarbeitsminister Heil ins Gespräch gebrachte "soziale Klimageld".

Heil: Klimageld für kleine und mittlere Einkommen

Heils Vorschlag zufolge soll das Klimageld ab 2023 einmal im Jahr steigende Energiepreise ausgleichen. Davon profitieren sollen Haushalte mit geringem sowie mittlerem Einkommen von monatlich maximal 4.000 (Alleinstehende) bzw. 8.000 Euro brutto (Verheiratete). Vielverdiener würden demnach leer ausgehen.

Bereits im Koalitionsvertrag der Ampel war ein Klimageld als "sozialer Kompensationsmechanismus" angekündigt worden. Es bezog sich zum damaligen Zeitpunkt jedoch eher auf die Mehrkosten im Zuge der jährlich ansteigenden CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe.

Lindner: Steuerreform für die breite Mitte

Bundesfinanzminister Christian Lindner widersprach Heils Vorschlag. Statt eines einkommensabhängigen Klimageldes hält er eine Steuerreform für sinnvoller, "die die breite Mitte der Gesellschaft entlastet", wird Lindner von der ARD zitiert. "Im Ziel stimme ich mit Hubertus Heil überein: Wir müssen gemeinsam mehr Entlastung organisieren", so der Finanzminister. Der Vorteil einer Steuerreform sei, dass es keine "harte Abbruchkante" gebe. Bürger mit einem knapp über der Klimageld-Grenze liegenden Einkommen würden dann ebenfalls berücksichtigt.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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