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Tierschützer appellieren: "Windkraft im Wald - NEIN DANKE"

06.07.2018 | Energienachrichten

In Anlehnung an das Logo "Atomkraft? Nein danke" aus den 1970er Jahren hat die Deutsche Wildtier Stiftung einen Aufkleber mit dem Slogan "Windkraft im Wald - NEIN DANKE" aufgelegt. Der Appell soll auf die Bedrohung von Wildtierarten durch die Verbreitung von Windkraftanlagen in sensiblen Lebensräumen aufmerksam machen.

"Viel zu häufig wird mit einem Federstrich beim Bau von Windkraftanlagen gegen das Wohl der Wildtiere entschieden", kritisiert Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. "Gerade im Wald kollidieren wirtschaftliche Interessen der Windenergielobby mit dem Natur- und Artenschutz. Weil Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf geschützte Arten wie Fledermäuse und Rotmilane errichtet werden und sich die Politik im Interesse der Windkraftlobby jeden Tag über das Tötungs- und Verletzungsverbot von Wildtieren hinwegsetzt, dürfen Bürgerproteste nicht ungehört bleiben."

Nach Angaben der Stiftung machen sich bundesweit inzwischen mehr als 1.000 Bürgerinitiativen gegen die Verbreitung von Windkraftanlagen stark. Sie kritisieren die negativen Auswirkungen der Technologie auf Natur, Landschaftsbild und Lebensqualität. Laut Statistik der Wildtier Stiftung verenden pro Jahr rund 12.000 Greifvögel und 250.000 Fledermäuse durch die Folgen der Windenergie.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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