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Sonne, Wind und Wasserstoff sind für Deutschlands Bürger die Energieträger der Zukunft

Sonne, Wind und Wasserstoff sind für Deutschlands Bürger die Energieträger der Zukunft

23.05.2022 | Energienachrichten

Die Debatte um Energiewende, Klimaschutz und Versorgungssicherheit hat sich durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine in den vergangenen Monaten zunehmend verschärft. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt in diesem Zusammenhang: Die klare Mehrheit der Deutschen sieht in erneuerbaren Energien die Zukunft. Fossilen Brennstoffen, aber auch der Kernenergie erteilen die Bundesbürger eine Absage.

Solarkraft ist populärster Energieträger

Bei der Frage "Welche Energieträger sollten künftig stärker genutzt werden, um Deutschland unabhängiger von Energieimporten zu machen?" favorisieren 75 Prozent der repräsentativ Befragten die Solarenergie. Jeweils 65 Prozent befürworten die Energieträger Windkraft und Wasserstoff.

Deutlich weniger Zukunftspotenzial schreiben die Bundesbürger den sogenannten konventionellen Energieträgern zu: Pro Kernenergie äußern sich 25 Prozent der Befragten, bei Gas und Kohle sind es lediglich sechs bzw. fünf Prozent.

Die Zukunft ist erneuerbar

"Die Zukunft der Energieversorgung gehört den erneuerbaren Energien. Dieses Signal vermittelt auch die jetzige forsa-Umfrage", kommentiert DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. "Wir müssen den Ausbau der Erneuerbaren beherzt vorantreiben. Das allein reicht aber nicht. Neben einem schnelleren EE-Ausbau brauchen wir zugleich mehr Energieeffizienz - also kluge Maßnahmen vom Dämmen bis zum Heizen, besonders im alten Gebäudebestand."

Gas und Öl noch immer primäre Wärmequellen

Im Rahmen der forsa-Erhebung wurden auch über 1.000 Immobilienbesitzer befragt. Die Erkenntnis: Noch werden insgesamt 52 Prozent der Häuser und Wohnungen in Deutschland mit Gas und weitere 18 Prozent mit Öl beheizt. Luft-Wärmepumpen (drei Prozent), Erd-Wärmepumpen (zwei Prozent) und Solarenergie (ein Prozent) fristen dagegen ein Nischendasein. Immerhin 11 Prozent der Eigentümer nutzen Fernwärme. Bei der Einbindung erneuerbarer Energien im Wärmebereich klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit also noch eine große Lücke.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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