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RWE und EnBW verkaufen Braunkohle-Anteile in Ungarn

20.12.2017 | Energienachrichten

Die deutschen Energieriesen RWE und EnBW verabschieden sich von ihrem Braunkohle-Geschäft in Ungarn. RWE verkauft seinen Mehrheitsanteil von 50,9 Prozent am ungarischen Kohlekraftwerk Matra an ein Konsortium um das tschechische Energieversorgungsunternehmen EPH. Auch der bisherige EnBW-Anteil von 21,7 Prozent wechselt an das Konsortium.

Im Zentrum der deutschen Braunkohle-Aktivitäten in Ungarn stand das Kraftwerk Matrai Erömü, kurz Matra, im Norden des Landes. Die Anlage ist nach dem Kernkraftwerk Paks der zweitgrößte Stromproduzent in Ungarn und deckt etwa 15 Prozent des dortigen Strombedarfs. Matrai Erömü und der dazugehörige Tagebau beschäftigen rund 2.000 Arbeitskräfte.

Das tschechische Konsortium um EPH hatte vor Kurzem bereits Vattenfalls Braunkohle-Geschäft mitsamt Tagebauen und Kraftwerken im Osten Deutschlands erworben.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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