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Kein guter Start für Bioenergie-Ausschreibungen

04.10.2017 | Energienachrichten
Eine geringe Beteiligung und niedrige Zuschläge kennzeichnen die im September zu Ende gegangene erste Bioenergie-Ausschreibung in Deutschland. Von der Bundesnetzagentur wurden letztlich 27,6 Megawatt zugeschlagen, die sich auf 24 Bieter verteilen. Ursprünglich ausgeschrieben waren 122 Megawatt - womit ein Großteil des Ausschreibungsvolumens vorerst ungenutzt bleibt. Beworben hatten sich 33 Bieter, von denen neun wegen bürokratischer Hürden oder versäumter Fristen aus dem Raster fielen. Anders als im Wind- und Solarbereich dürfen bei den Bioenergie-Ausschreibungen neben Neuanlagen auch Bestandsanlagen mitbieten, für die unterschiedliche Gebotslimits gelten. Für die Neuanlagen griff ein Gebotshöchstwert von 14,88 Cent pro Kilowattstunde, der in der ersten Ausschreibungsrunde mit durchschnittlich 14,81 Cent knapp unterschritten wurde. Bestandsanlagen erhielten bei einer Gebotshöchstgrenze von 16,9 Cent im Schnitt einen Zuschlagswert von 14,16 Cent. Die nächste Ausschreibungsrunde ist für September 2018 anvisiert. Die Bundesnetzagentur rechnet diesbezüglich mit einer deutlich stärkeren Beteiligung. Der Fachverband Biogas fordert angesichts der schwachen Beteiligung hingegen einen zweiten Termin im Frühjahr. Andernfalls drohe dem Markt mittelfristig viel Bioenergie-Anlagenkapazität verloren zu gehen. © 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz
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